Zerlumpt, verarmt, am Rande der Gesellschaft – Auf den Spuren einer Bettlerfamilie

Sie kommen gemeinsam, jeder steuert seine Straßenecke an, legt eine Decke über die Beine und harrt aus – in der Hoffnung, dass Passanten Geld in den Pappbecher werfen. Genauso schnell wie sie gekommen sind, verschwinden sie auch wieder. Alle gemeinsam. Wo gehen diese Menschen hin, wer sind sie, steckt organisierte Kriminalität dahinter? report München ist den Bettlern gefolgt. Mehr

 

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  1. Ich habe mir gestern Ihre Sendung angesehen, die ich sehr interessant fand.
    Das Schocksal der jungen Frau ist erschütternd.
    Ich habe Ihrem Bericht zwei Informationen entnommen:
    a) es gibt keine Arbeit in Rumänien.
    b) wenn es Arbeit gibt, dann ist diese niedriger bezahlt (210€/Monat) als das Betteln in München (500€/Monat)
    Auf der Website der EU habe ich dann nachgesehen und gesehen:
    a) Die Arbeitslosenquote in der EU ist 7,9%, in Rumänien 3,8%
    [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, siehe Kommentarrichtlinien]
    b) Der Mindestlohn in Rumänien ist knapp unter 500€ (2019 [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, siehe Kommentarrichtlinien])
    Ich frage mich nun, wie das mit Ihrem Bericht zusammenpasst? Sind die offiziellen Statistiken nicht korrekt, sind die Leute in Ihrem Bericht aus dem rumänischen Dorf gar nicht erfasst, oder gibt es weitere Aspekte hierzu?

  2. Ach so, REPORT! Sie recherchieren bei einer einzigen Frau aus Rumänien und Ihre Schlussfolgerung ist: Es gibt KEINE Bettlermafia.
    Haben Sie schon Ihre neuen FRAMING-Tools angewendet? Es ist bewiesen, dass es die Bettlermafia gibt. In der Slowakei, in Rumänien, in Indien etc.
    Aber halt, wir sind ja hier bei der Meinungspolizei!
    Wetten, dass der Kommentar nicht veröffentlicht wird 😉

  3. Die geschilderte wirtschaftliche Lage in Bulgarien ist entsetzlich. Ich würde es begrüßen, wenn sich die Politik in den wohlhabenderen Ländern weniger davor zurückschrecken könnte, sich „in die inneren Angelegenheiten einzumischen.“ Ich weiß nicht, wie ich mich als z.B. einfacher Reisender in solch einer Gegend verhalten sollte: Die Unterschiede sind zu groß, nicht groß, sondern zu groß; hier ist der Nachdruck der EU gefordert, den sie ja besitzt und angewandt hat, um Länder wie Portugal und Griechenland (bei aller Kritik) auf einen wirtschaftlich gangbaren Weg zu bringen.

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