Trotz Embargo und Krieg – Deutsche Lieferungen für Assads Giftgas-Angriffe?

Deutsche Firmen waren während des laufenden Syrien-Kriegs und trotz EU-Sanktionen offenbar am Export von waffenfähigen Chemikalien nach Syrien beteiligt. Der Essener Konzern Brenntag AG soll nach 2014 über eine Schweizer Konzerntochter Isopropanol und Diethylamin an einen Unternehmer verkauft haben, der dem Assad-Regime nahestand. Beide Stoffe können für die Produktion von Giftgas verwendet werden. Mehr

 

Kommentieren:

Kommentare werden vor der Freischaltung geprüft. Mehr in den Kommentarrichtlinien.
  1. Isopropanol kann auch für unglaublich viele andere Dinge verwendet werden, z.B. zur Desinfektion. Und Diethylamin wird nicht ‚hauptsächlich zur Produktion von VX‘ verwendet, sondern „zur Herstellung von Kautschuk-, Textil-, Flotationschemikalien, von Kunstharzen, Farb- und Arzneistoffen, Insektiziden, galvanischen Bädern und Polymerisationsverzögerern sowie als pH-Wert-Regler und Puffersubstanz“ [Wikipedia, 2 Sekunden Recherche hätte gereicht].
    Man kann aus fast allem Kampfstoffe machen und man kann alles verteufeln, man kann aber nicht alles kontrollieren. Was Sie da betreiben ist wilde Panikmache und Polemik.

  2. Ich danke unseren zwangsabgabenfinanzierten, investigativen Qualitätsjournalisten für diese gelungene Informationssendung. Wie wäre es als Fortsetzung mal mit einem Beitrag wie die Harzwasserwerke mit der unkontrollierten Lieferung von H2O die Folter von Menschen unterstützen ?

Schreibe einen Kommentar zu Marc Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.