Pro und Contra Lockerungen – Corona erhitzt die Gemüter

Weltweit ist das Corona-Virus weiter auf dem Vormarsch, in Frankreich und in Spanien steigen die Fallzahlen massiv. In Deutschland gehen derweil Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße. Was wollen diese Menschen? In report München diskutiert ein Corona-Maßnahmen-Kritiker mit einer ehemaligen Corona-Patientin, die noch immer unter den Spätfolgen ihrer Erkrankung leidet. Mehr

 

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  1. Eine informative Sendung wie immer.

    Kann es in Corona-Zeiten sein, dass das Ego noch deutlicher zu Tage kommt?
    Den Immunitätsausweis müsste man sich mal in der Praxis vorstellen. Wenn ein kritischer Wert von Immunen erreicht würde, dann könnte das Ausgrenzung bedeuten. Man denke an eine Flugreise. Ohne geht dann nicht?
    Kino- oder Restaurantbesuch? „Sorry, leider nehmen wir nur noch immune Gäste auf“, könnte es dann heissen. Oder im Supermarkt wird nicht mehr nach Paybackkarte gefragt? Nein, das würde gemeinsame Bemühungen noch stärker behindern.

  2. Die Sendung hat es immerhin gewagt, zwei „normale“ Menschen mit unterschiedlichen Positionen darzustellen. „Überblendet war dieser Beitrag allerdings durch andere „warnende“ Informationen, sodaß m.E. das Eingangswagnis relativiert wurde.
    Wichtig war für mich, daßdie Panikmache (der Medien) angesprochen wurde: Wenn man oft genug vom Killervirus, vom tödlichen Virus spricht und entsprechende bilder dazu liefert, kann das nicht ohne ängstigende
    Auswirkung bleiben.

  3. „Panikwegen ein paar Kranken oder Toten“, sagte ein Besucherin des Bundespräsidenten.
    Ja, gut, ein paar Kranke oder Tote sind kein Problem. Wie immer in Sicherheitsfragen bleibt aber ungeklärt, was durch geeignete Massnahmen verhindert wurde. Die Leute nehmen das jetzt wie selbstverständlich hin bzw. neigen dazu, daß die Massnahmen übertrieben gewesen wären.
    Nur Krisen- und Chaosforscher könnten die Frage beantworten, was ohne Gegenmassnahmen passiert wäre.
    Mit etwas Phantasie und den Gedanken an Toilettenpapier kann man darauf kommen.

  4. Ich verstehe sie so: die Dame sagte, beim ersten Mal hätte man sie gar nicht getestet, ihr aber gesagt, weil sie so schlecht aussähe, hätte sie Covid…
    Sie liess sich dann noch 2 mal testen – beides mal negatives Ergebnis!
    Die Antikörper im späteren Bluttest zeigen doch nur, dass sie einen Infekt gehabt hatte – aber beweist kein Covid!
    Dass sie schlecht auf ihren Beinen unterwegs ist, kann mit dem Bandscheibenvorfall zusammenhängen. Sowas zieht sich Monate…
    Eine sympathische Frau –
    für mich aber als Diskussionspartnerin fehl am Platz, weil sie eben keinen nachgewiesenen Covid 19 hatte. Schade!

  5. „Das Einzige, was zu verbinden scheint, ist Angst ,,, „. Von Rainer Werner Fassbinder wissen wir seit 1974 „Angst essen Seele auf“. Das Unbekannte, das Unerklärte, das Geheime schafft Angst. Schafft Panik. Das Teilen in Gut und Böse schafft dann Schuldige. An diesem Punkt sind wir angekommen. Wer Regeln fraglos befolgt ist „Gut“. Wer fragt ist „Böse“. Und derzeit sogleich Verschwörer. Das Stigma ist bequem, weil Auseinandersetzungen so ausbleiben und Fragen unbeantwortet bleiben können.
    Die Regierung tut gut daran, nun an die Solidarität des Volkes zu appellieren. Sie selber versagt auf ganzer Linie. Sie ist nicht in der Lage objektiv und umfänglich zu informieren. Sie regiert mit Angst, Druck und Schuld. Wir müssen uns selber helfen.
    Leicht gesagt. Wie soll ein Volk eigenverantwortlich aufstehen, das Jahrzehnte eingesäuselt bekam, Konsum und Spaß seien das Glück der Welt und der einzige Weg zu totaler Freiheit. Unser Glück sind unsere Kinder. Weil sie, wider Erwarten, diesen Werten nicht folgen wollen und wissen wollen. Dieses Potential wird nicht genutzt, sondern soll mundtot gemacht werden. Es soll schuldig sein. Als Verschwörer, als saufende Nichtsnutze und tumbe Eventpeople. Ihre Fragen beweisen Anderes:

    Weshalb hatten 25 000 Influenzatote 2017 in Deutschland nicht gleiche Maßnahmen zur Folge?

    Warum kümmert man sich jetzt nicht um die Risikogruppen, sondern baut Kapazitäten in der Intensivmedizin ab?

    Wieso werden nur absolute Infektionszahlen zur Bewertung der Situation herangezogen, aber keine relativen Infektionszahlen? Die Zahl der getesteten Personen sind doch um ein Vielfaches gestiegen.

    Weshalb wird das Volk nicht darüber informiert, dass es sich bei der Herstellung des Impfstoffes nicht mehr um ein Serum mit dem abgeschwächten Erreger handelt, sondern um einen synthetisch hergestellten RNA-Strang, der in menschlichen Wirtszellen Corona-Proteine erzeugt? Kann bei der Verwendung ausgeschlossen werden, dass Wirtszellen kanzerogen entarten? Können Gendefekte durch den Einbau synthetischer Nukleotide ausgeschlossen werden? Können Überempfindlichkeiten, Stoffunverträglichkeiten, Allergien, Autoimmunerkrankungen … ausgeschlossen werden, wenn die Menschen sich mit diesem Stoff Impfen lassen?

    Erst, wenn solche Fragen offen und transparent beantwortet sind, wird die Angst und die Lähmung, wird die Schuldfrage obsolet sein. An seine Stelle wird ein Wissendes und Aufgeklärtes Volk treten, das sich in solidarischer Verantwortung schützt und heilt!

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