Polizisten und Covid-19 – Im Dienst infiziert und alleingelassen

Ein Sportlehrgang für bayerische Polizisten endet mit vielen Corona-Infektionen. Ein anderer Beamter der Polizeiinspektion am Flughafen verstirbt nach einer Covid-19-Erkrankung. Die Erkrankungen werden nicht als Dienstunfall anerkannt. Jetzt klagen die ersten Polizisten. Und bundesweit gibt es ähnliche Probleme. Mehr

 

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  1. Hallo, es ist gut über solche Themen zu berichten. Aber ganz wichtig finde ich, daß die gesamten Mitarbeiter im Gesundheitswesen (besonders in Kliniken, Heimen , Rettungsdienst sowie im ambulanten Bereich) noch stärker diesem Virus ausgeliefert sind und da auch nichts geklärt ist.
    Es wird davon gesprochen, daß Corona als Berufskrankheit anerkannt werden soll, aber nur wenn man nachweisen kann, daß man sich in der Arbeitszeit unter Einhaltung der Hygienerichtlinien infiziert hat. Wer kann das? Jeder hat ein Leben außerhalb der Arbeit mit Familie, Freizeit und Kontakten ( Kinder in der Schule, Einkauf, öffentliche Verkehrsmittel usw.).
    Diese Menschen werden immer häufiger vergessen, obwohl sie seit dem Frühjahr diesen Jahres nur noch funktionieren müssen .
    Bitte denkt auch an diese Menschen.

  2. Der Ausdruck „den Kopf hinhalten“ ist abstrakt und existiert daher nur im Singular. Deshalb heißt es nicht – wie in Ihrem Artikel ausgeführt – „die Polizisten halten ihre Köpfe hin“, sondern richtigerweise „die Polizisten halten ihren Kopf hin“.
    Anderes Beispiel:
    Falls Sie wieder einmal über einschlägige Rechtsdemos berichten, so lassen Sie sich gesagt sein, dass die Demonstranten ggf. nicht „Hitlergrüße zeigen“ (wie meist in derartigen Fällen berichtet wird), sondern „den Hitlergruß zeigen“; es besteht hier keine sprachliche Analogie zu den „Postkartengrüßen“.
    Ein wenig Grammatik sollte schon sein im Öffentlich-Rechtlichen. Die Dummschwätzerei ist schon in anderen Medien genug verbreitet.

    • Haben Sie ein Glück, dass mein erster Kommentar von der Moderation geblockt wurde.
      Nur soviel: Ich hatte kein gutes Haar an ihrer Meinung gelassen.
      Fühlt man sicher nach „Belehrungen“ besser?

      Ich denke, diese Kritik dürfte in Ordnung gehen. Wer austeilt, muss auch einstecken können.

  3. Corona-Infekt als Dienstunfall? So wie den Sonnenbrand vor dem Fußballstadion?
    Sind Polizisten da besser zu stellen als alle anderen Beschäftigen? Haftet die Berufsgenossenschaft für die Schlachter bei Tönnies oder die Erntearbeiter in Mamming? Eine Virusinfektion ist eine allgemeine Erkrankung und keine rein berufliche. Und wo sich angesteckt wurde, bleibt strittig.

    • Sehr geehrter Herr Blasmannn,

      die Meinung bleibt Ihnen unbenommen. Wir haben höchsten Respekt davor, was die Polizei in diesen Pandemie-Zeiten leistet. Über die Frage an sich werden wohl Gerichte entscheiden.

      Beste Grüße,
      das Team von report München

  4. Ist es dann noch ein Wunder, wenn so mancher Polizist die vermeintliche Lösung in der schlechtesten Lösung AfD sucht?

    Es ist genauso mit den Rundfunkbeiträgen des ÖR. 12 Jahre keine Beitragsanpassung. Mancher Beschäftigter kann da nur neidisch auf andere Branchen sehen. Wegen 86 Cent in 12 Jahren macht sich die Landes CDU lächerlich. Der wirtschaftlich und politische Rundfunk ist wichtiger als je zuvor. Deshalb sollte eine feste Koppelung an Preissteigerungen und andere Wirtschaftsparameter erfolgen. Ich will keinen Berlusconi oder Fox-News-Funk. Er ist Säule unserer Demokratie.

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