Missbrauch in der Kirche – Eine Frau kämpft um Gerechtigkeit

Missbrauch von Nonnen und Angehörigen geistlicher Gemeinschaften durch Priester – eine weitere Dimension des Missbrauchskandals der Kirche. Doris Wagner brauchte Jahre, bis sie mit ihrer Leidensgeschichte als ehemalige Ordensschwester an die Öffentlichkeit ging. Die Kirche stellte sich taub; bis sich Kardinal Schönborn, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der katholischen Kirche, mit ihr in einem Studio des Bayerischen Rundfunks traf. Seitdem steht ihr Telefon nicht mehr still. Mehr

 

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  1. Der Bericht der beeindruckenden Frau bestätigt mein Empfinden, dass die Ordensschwestern einer Rund-um-die-Uhr-Gehirnwäsche unterliegen. Sie scheinen in ihrem Denken höchst naiv, sich in solche entmündigenden Strukturen zu begeben. Und so sind sie unfähig, mit erfahrenem Missbrauch umzugehen.

    Ordensgemeinschaften sind anscheinend höchst gefährliche Sekten. Aber die Sektenbeauftragten der kirchen befassen sich natürlich nicht mit ihrer eigenen Sekte.

    Ich habe den ganzen Film über das Gespräch mit dem Kardinal gesehen. Es war sehr beeindruckend. Einerseits zeigt der Kardinal wirkliches Interesse. Andererseits ist er selber gefangen in dieser Sekte. Und außerdem gehört er zu ener Minderheit in seiner Sekte, wie er in diesem Gespräch auch erläutert.

    Das Problem in den beiden großen Kirchen sind die Kirchen selber, die fehlende Demokratie, die Sexualfeindlichkeit, die Frauenunterdrückung, die Homophobie, die Ehefeindlichkeit (Zölibat). Die Kirchen haben kein Problem damit, geniale Ärzte sofort zu kündigen, wenn sie ein 2. Mal heiraten, und Angestelletn ins Schlafzimmer hinterherzuschnüffeln, ob sie homosexuell leben. Aber Pfaffen, die Kinder missbrauchen, wurden und werden nicht gekündigt, sondern versetzt, damit sie ein bischen mehr Abwechslung mit „frischem Blu“ bekommen.

    Den Kirchen ist ihr Bild, das sie nach außen geben, wichtiger als die tatsächlichen Probleme und als die Menschen. Dass sie damit jegliche Rest-Glaubwürdigkeit verspielen ist ihnen dabei völlig egal. Der Papst und der Kardinal sind eine Ausnahme ind diesem verschworenen Männerverein.

  2. Ich habe meinen Mann vor dem Eingang des Vatikans, neben dem Petersdom kennengelernt ! Später habe ich von anderen Schweizer Gardisten gehört, dass diese jungen Männer ( normal zwischen 21 und 23. Jahren alt ) von Priestern eindeutige Anträge bekamen. Kaum glaubhaft aber wahr. Ein Kapland ( der wahrscheinlich auch von der Schweiz versetzt war wegen etwas ) starb an AIDS.. Viele dieser jungen Männer kommen aus Landbezirken- abgelegenen Kantonen wie das Wallis und werden oft nicht mit diesem Umfeld dort fertig.

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