Menschen und Corona – Leben und Arbeiten im neuen „Normal“

Während die einen schon wieder ihren Sommerurlaub planen, ganz normal in die Arbeit fahren oder ihre Familienfeste zelebrieren, trifft die Corona-Krise andere Menschen nach wie vor sehr viel härter. Wir haben einen Tontechniker begleitet, dem bis Ende des Jahres alle Aufträge weggebrochen sind, eine Unternehmerfamilie getroffen, die gerade in ein Modehaus investiert hat und nun um ihre Existenz bangt und sind einem Ehepaar begegnet, deren Tochter in Marokko festhängt, weil sie mit ihrem Campingbus auf keine Fähre kommt. Mehr

 

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  1. Frage an die Solo-Selbstständigen:
    Wieso sucht Ihr Euch in der Zeit in der auf Grund der Maßnahmen zum Schutz der MENSCHEN vor Ansteckung keine Aufträge reinkommen nicht einen anderen (Aushilfs-) Job? Antwort: Aber ich bin doch ein Selbstständiger.
    Lieber Gott, jammern, jammern, jammern, wochenlang die Füße hochlegen und auf Geldgeschenke vom Staat warten statt sich kreativ um eine Beschäftigung zu kümmern. Und wo bleibt der Grundsatz „Spare in der Zeit dann hast Du in der Not“?
    Sehr viele Arbeitnehmer haben in ihrer Berufsbiografie Jobverluste durch Reorganisation, Firmenpleiten, Fusionen etc. etc.. Und die mussten sich auch immer wieder neue Jobs suchen und die wenigsten sind in ihrem Traumjob unterwegs.
    Es ist nicht mehr auszuhalten wie in diesem Land gejammert wird, wenn’s läuft soll sich der Staat bitte raushalten, aber wenn’s mal reinregnet dann soll der Staat bitte Geldgeschenke verteilen.
    Und dann gibt Euch report München eine Plattform zum Jammern. Armes Land!

    • Jo Klaus König,
      Das ist leider nicht so einfach wie der Otto-Normal-König denkt.
      Jammern, Füße hochlegen und auf einen Geldsegen warten ist nicht richtig. Es wird sehr viel im Hintergrund gearbeitet, aber das sehen Sie nicht. Diese Hintergrundarbeiten sind aber a) irgendwann such mal getan und b) bringen kein Geld.
      Bezüglich Ihres Vorwurfs dass man keine Rücklagen gebildet hat: es oftmals nicht möglich. Ganz einfach. Um am Markt Bestand zu haben, muss man immer das neuste Equipment haben und das kostet Geld, sehr viel Geld.
      Weiter geht man als (Solo)Selbstständiger ein großes Risiko ein, nicht nur finanziell. Diverse Versicherungen, die Ihnen als vermutlich Angestellter zum großen Teil anteilig gezahlt werden müssen selbst getragen werden.
      Also: kommen Sie bitte von Ihrem hohem Ross runter, denn ohne diese Menschen gäbe es viele Dinge aus Ihrer Freizeit nicht.

    • Herr König! Ein Veranstaltungstechnik Meister der keine Aufträge mehr hatte, für 2bis3 Wochen, hat abgesehen, daß es bald weiter gehen wird, daraus wurde dann bis Ostern, zwischenzeitlich wurden die Aufträge der folgenden Monate bis Sommer abgesagt, dann hat die Regierung angekündigt, daß Veranstaltungen bis August verboten sind, das wurde letzte Woche verlängert bis Ende Oktober. Seit März also quasi Berufsverbot bei Null Einnahmen und vollen laufenden Kosten. Soll der Mann jetzt Bäcker werden, oder Erntehelfer? Die Arbeitsagentur und der Arbeitsmarkt haben keinen Job für ihn! Das betrifft derzeit Weit über eine Millionen Werktätige in der Veranstaltungswirtschaft, mit über 150 spezialiserten Berufen, und über 200 Milliarden Euro Umsatzverlust werden dieses Jahr erwartet! Wenn das so stehen bleibt, dann werden wir ab Ende des Jahres einen BLACKOUT erleben, wirtschaftlich und gesellschaftlich.

  2. Hallo BR Report München Team! Danke für die Sendung! Gibt es den Beitrag über #VeranstaltungsWirtschaft #NightOfLight, Veranstaltungstechniker/Tontzechnicker Tom Aurnhammer, Nürnberg Rock im Park, auch am Stück? Sicher im Archiv Rohmaterial oder in der PostPro vor dem Zusammenschnitt. Aber öffentlich zugänglich wäre super! Z.B. Hier auf Eurer Website, in den SocialMedias, oder Youtube. Das wäre super! Recht herzlichen Dank im Voraus!

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