Krank durch Weizenprodukte? Wissenschaftler vermuten Zusammenhänge

Das lebenswichtige Grundnahrungsmittel Weizen ist in Ungnade gefallen. Immer mehr Menschen geben ihm die Schuld für unerklärliche Krankheitssymptome. Ist die industrielle Verarbeitung und der hochgezüchtete Weizen für zunehmende Unverträglichkeiten verantwortlich? Renommierte Wissenschaftler wollen diese Frage jetzt klären. Erste deutliche Hinweise gibt es bereits. Mehr

 

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  1. Wie könnte ich einen Kontakt zu Dr. Anette Fritsch-Ravens bekommen?
    Wie und wann etwa im Buna-Cromwell-Hospital in London?

    • Hallo,
      ich habe schon von der Weizenunverträglichkeit gelesen. Mit den geschilderten Symptomen schlage ich mich schon seit über 15 Jahren rum. Manchmal vertrage ich Weizenorodukte, manchmal viele Tage überhaupt nicht.
      Ausser Darm- und Magenspiegelungen wurde keine Diagnostik vorgenommen.
      Gegen die Durchfallexplosionen wurde mir Opiuntinktur mit mehr oder weniger Erfolg verschrieben.
      Ich habe keine Lust mehr nur an den Symptomen “ rum zu doktern“.
      Wo kann ich einen Facharzt finden der sich mit dieser Problematik auskennt?

  2. Hallo, meine Tochter, dürfte das gleiche Problem haben, als ich den Blähbauch sah und die beschriebenen Lebenseinschränkungen. Das Krankenhaus hat vor 6 Jahren noch die üblichen Tests vollzogen, der Kinderarzt und Jugendarzt hat vor 3 Jahren auf Kreuzallergien verwiesen. Nun ist meine Tochter 20 und lässt selbst ihr Brot weg und merkt es geht ihr besser. Ich hätte gerne den Namen der erwähnten Ärztin.
    Vielen Dank für den Beitrag, sehr hilfreich,
    mit freundlichen Grüßen Ute Jansen

  3. Ich würde Frau Dr. Anette Fritsch-Ravens auch gerne per Email kontaktieren. Bin Diabetiker Typ 2 und mir wurde die Gallenblase entfernt. Ich kenne diese Probleme sehr gut aus eigener Erfahrung.

  4. Mir geht es ähnlich, seit zwei Jahren. Außer einer Magen Darmspiegelung wurde keine Diagnostik vorgenommen. Ich habe keine Lust mehr an den Symptomen rum zu doktern! Gerne würde ich in Kontakt treten mit Frau Doktor Annette Fritsch—Ravens. Vielen Dank im Voraus.

  5. Danke für diesen tollen Beitrag.

    Es wurde letztes Jahr im November/Dezember eine leichte Weizenallergie festgestellt. Der Arzt meinte ich soll diesen nicht meiden.

    Leider viel mir auf wenn ich 2x tägl. Iwas mit Weizen zu mir nehme muss ich nachts mich übergeben..angehen tun die Symptome mit Magenkrämpfen..Ich habe lang gebraucht zu verstehen was ich nicht vertrage.

    Und seid dem ich nur noch Produkte mit Dinkel zu mir nehme geht es mir sehr gut und das schöne ist es gibt immer mehr Dinkel im Geschäft.

  6. Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank das Sie über das Thema berichten. Darüber, dass Weizen zuviel Gluten enthält, damit das aus ihm hergestellte Mehl, besonders gut backfähig ist, informiert die industrieunabhängige Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB Lahnstein) schon seit vielen Jahren. Zusätzlich wird dem Mehl noch künstlich hergestelltes Gluten zugesetzt, was das Problem noch verschärft. Somit werden immer gleiche Backergebnisse erzielt und man braucht nicht auf verschiedene Bodenverhältnisse, Klimaunterschiede und verschiedene Getreidesorten beim Backen reagieren. Das würde Erfahrung und gut ausgebildete Bäckermeister erfordern. Die Bäckermeisterin Ute Olk, die langjährige Erfahrung aus ihrer eigenen Bäckerei nach der Umstellung von konventionellem Getreide auf alte und Biogetreidesorten hat, informiert in ihren Backkursen darüber. In ihrem Buch „Leitfaden für Hobbybäcker“ (zusammen mit Waltraud Becker und ihrem Buch „Korngesund – Das Getreide-Handbuch) kann man das alles nachlesen. Damit stehen die beiden ziemlich allein auf weiter Flur – leider. Es ist also keine kühne These, wenn in Ihrem Beitrag gesagt wird, dass die gesundheitlichen Probleme durch den viel zu hohen Glutenanteil der über- und hochgezüchteten Weizensorten verursacht wird. Wir brauchen also keine Forschungen mit unseren Steuergeldern finanzieren, sondern nur mal unseren gesunden Menschenverstand einschalten. Aber anstatt die Menschen vor solch unsäglichen Entwicklungen von den dafür politisch Verantwortlichen geschützt werden, schickt man sie lieber in die Ernährungshölle ohne Brot, Nudeln, Pizza, Kuchen ect. Man will sich lieber nicht mit der Industrie anlegen, die diesen Dreck fabriziert, mit den Landwirten, die diesen Mist auf ihren Feldern anbauen und mit viel „Pflanzenschutzmitteln“ behandeln und auch nicht mit der Nahrungsmittelindustrie, die diese krankmachenden Nahrungsmittel herstellt. Auf die Alibiveranstaltungen von Bundeslandwirtschafts- und Bundesgesundheitsministerium können wir gut und gerne verzichten. Das für die Forschung über Weizen eingesetzte Geld könnte an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden, die Krankenkassen könnten viel Geld einsparen, dass sie für Behandlungskosten für die bedauernswerten Erkrankten ausgeben. Was für ein Einsparpotential: die Kassen könnten die Beiträge senken, wenn die Menschen über die Ursache des Problems aufgeklärt werden würden. „Gesundheit ist ein Informationsproblem“ dieser Ausspruch stammt von Dr. Max Otto Bruker, dem Begründer der GGB Lahnstein. Aber davon hat unser ach so umtriebiger Bundesgesundheitsminister noch nichts gehört. Er muss sich um die lukrativeren und einkömmlicheren Präventionsmaßnahmen kümmern. Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für Ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit.

  7. Schon Hildegard von Bingen hat vor rund 1000 Jahren herausgefunden, dass der Weizen nicht „gut“ ist für den Menschen. Und der Weizen damals war noch nicht hochgezüchtet. Jahrzehntelang hat man uns für dumm verkauft und uns eingeredet, dass unsere Volkskrankheiten wie Bluthochdruck usw. durch zu fettes Essen verursacht werden. Jetzt kommen kluge Mediziner wie Dr. Anne Fleck den wirklichen Ursachen auf die Spur: es sind die Kohlenhydrate, und hier vor allem der Turboweizen. Wir sollten nicht so viel Getreide anbauen und dann dieses auch noch Wiederkäuern als Kraftfutter verabreichen. Wie krank ist das denn? Die zwei größten Bedrohungen für uns Menschen sind unsere Dummheit und unsere grenzenlose Gier. Jeder Supermarkt und jeder Discounter hat inzwischen seinen eigenen Backshop. Die ständige Verfügbarkeit von Essen, und hier vor allem Backwaren, führt zu Übergewicht, Diabetes und Stoffwechselkrankheiten. Aber die Lebensindustrie mit ihren Lobbyisten verteufelt wissenschaftliche Bücher wie die Weizenwampe eines Kardiologen. Warum? Wenn die Menschen sich mehr von Gemüse, Salat, Obst sowie gesundem Fisch und Fleisch ernähren würden, bekämen viele Konzerne erhebliche Probleme.
    Es gibt soviel ungesundes und überflüssiges auf dem Markt, aber gegen Dummheit und Ignoranz ist kein kraut gewachsen. Ein Großteil unserer Ärzte hat wenig Ahnung von Ernährung und vor allem von Verdauung. Wie kommt es , dass vor allem Kinder und junge Menschen so dick werden, dass sie kaum mehr eine Treppe ohne Atemprobleme hoch kommen.

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