Hassmails, Todesdrohungen, Gewaltausbrüche – Bürgermeister in Angst

BürgermeisterInnnen tun ihren Job nicht selten ehrenamtlich. Umso bitterer, wenn sie beschimpft, angegangen oder sogar mit dem Tod bedroht werden. Das passiert in enormer Häufigkeit, wie eine neue Umfrage von report München und der Zeitschrift KOMMUNAL zeigt – und die Täter kommen nicht nur aus der rechtsradikalen Szene. Mehr

 

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  1. Die Geister die man rief…..
    Vielleicht sollte man zuerst fragen, ob evtl. NUR Bürgermeister bedroht werden, die sich für ALLE ihre Bürger, also auch Menschen auf der Flucht engagieren, damit ihre Arbeit machen.

    Wir kamen zum ersten Mal Mai 2016 mit Reichsbürgern in Kontakt – damals kannten wir die noch nicht. Die Person arbeitete im Auftrag der Verwaltung Baden-Württembergs. Als kurz danach die ersten Gewalttaten durch die Presse gingen, hatten wir eine Erklärung für dessen dubioses Verhalten – wir haben es gemeldet, KEINE Antwort. Als der seine Arbeit nicht leistete, für die er ca. 50,- €/Std. abrechnen durfte, wurde Strafanzeige wegen Verdacht auf Sozial- Steuerbetrug erstattet. Auch wieder keine Antwort/Eingangsbestätigung – Auskunft Polizei die sich hiermit „die Staatsanwaltschaft (Anm. Freiburg) stellt alles automatisch ein“ weigerte Strafanzeige zur Neiderschrift aufzunehmen.

    Natürlich wurden alle Behörden, bis zu MP Kretschmann GRÜNE, Generalstaatsanwaltschaft, usw. informiert – keine Antwort.
    Exkurs: als wir diesen Reichsbürger in einem 1. Gespräch in einer Behörde getroffen haben, hat er sofort versucht uns zu erklären, das wir Personal der BRD sind, was der Personalausweis beweist – wir haben sicher komisch geschaut, doch auf unsere Gegenfrage „Begründet der dann auch unsere persönliche, geistige Identität, denn da steht ja auch Identy Card?“ – damit war er überfordert und man konnte beinahe die Rauchwolken der TILT Meldung aus den Ohren erahnen. Vermutlich sind die gestrickten Schaltungen durchgebrannt.

  2. Sehr gute Reportagen!

    Zum Thema Hasskommentare wäre ich für eine Deanonymisierungsinstanz beim Bundesdatenschutzbeauftragten. Pseudonymisiefung ist wichtig, Anonymisierung nicht. Die Erstellung von Accounts bei Social Medias sollten nur noch über eine Authentifizierungsinstanz mit ID-Feststellung möglich sein. Erst danach dürfte ein Pseudonym ausgewählt werden dürfen, das im Falle von der Begehung von Straftaten durch den Datenschutzbeauftragten an die Sicherheitsbehörden übermittelt wird.

    Ansonsten herrscht weiter digitale Anarchie im Netz. Unsäglich! Denn mit Verstand oder Anstand erreicht man diese Menschen nicht.

    • @Peres Stroika
      „Unsäglich! Denn mit Verstand oder Anstand erreicht man diese Menschen nicht.“

      Wer sind „diese“ Menschen?
      Nicht jede Kritik ist ein Hasskommentar – obwohl es die Linken gerne so sehen würde.
      Frau Steinbach hat Luebcke lediglich dafür kritisiert, daß er mit der Bemerkung: „Leute, denen unsere Flüchtlingspolitik nicht passt, können das Land verlassen“.
      das ist eine berechtigte Kritik und kein Hasskommentar.
      Ebenso verhält es sich mit den einseitigen Entscheidungen der Bürgermeister, Mittelmeermigranten einseitig aufzunehmen.
      Sind es auch Hasskommentare, wenn Bürger dagegen revoltieren???
      Die Bürgermeister sollten einmal in sich gehen und sich fragen, warum sie den Hass einiger Leute auf sich ziehen.
      Ihr Kommentar zielt auf darauf ab, totalitäre Elemente einzubringen, die an 2 unselige Zeiten unseres Landes erinnern

      • To whom it may concern!

        Egal wie man es dreht und wendet, es gibt für Mord keine Rechtfertigung. Wenn sich jeder in seinem Vokabular mehr auf die Sache oder Kritik konzentrieren würde, könnte man eigentlich alles sagen. Hasskommentare oder widerliche Häme sind für mich der Beleg für eine Art Sprachlosigkeit mancher Mitmenschen.
        Rechtsnatinolismus würde ich per se im Grundgesetz verbieten. Die AfD ist eine fragwürdige Institution, weil sie Ex-NPD Rechten Unterschlupf und Heimat bietet.

  3. Es waren keine guten Beispiele, die Sie gebracht haben.
    Diese spiegelten nicht die Probleme der Bevölkerung wieder.
    Bei Ihren Beispielen sah es aus, als wenn Langeweile im Spiel ist, und die Bürger keine anderen Probleme hätten, als sich über eine neue Straßenbahnlinie aufzuregen.
    Probleme, wo wirklicher Zorn entstanden ist und sich die Bürger zurecht aufgeregt haben, waren zum Beispiel Anordnungen, daß deutsche Bürger für Flüchtlinge in kürzester Zeit ihre Wohnungen räumen müssen.
    Und das betraf Bürger jeden Alters.
    Das ist zwar noch kein Grund, Drohungen auszusprechen, aber rechtfertigt auf jeden Fall einen Zorn gegenüber den Bürgermeistern, die dieses angeordnet haben.

  4. Natürlich ist das unmöglich und geht gar nicht, andere zu bedrohen.
    Aber vielleicht sollten sie mal auch die andere Seite beleuchten, was sich Bürgermeister ihren Bürgern gegenüber leisten…!!!
    Nicht immer nur einseitig berichten, wie auch in dieser Sendung mal wieder….
    Es sind immer nur „Rechte“ die in ihren Sendungen vorkommen, alles andere wird ausgeblendet.
    Rechts ist man hier ja schon, wenn man eine andere Meinung hat, die nicht zum System passt.
    Könnte ihnen dazu einen Fall schicken, es geht auch um Meinungsfreiheit und die Reaktion eines Bürgermeisters darauf…und alle halten zusammen, das ganze verlogene System!
    Unglaublich was in einem „Rechtsstaat“ alles möglich ist…!!!
    Kriminell, nenne ich sowas.
    Wäre auch einen Bericht wert!!

    • Wenn Report München Interesse hat, was hier passiert ist, brauchen Sie mir nur eine Mail Adresse zu schicken und sie bekommen Aufklärung über diese Schweinereien, welcher jeder Bananenrepublik würdig sind!
      Wird aber wohl nicht so recht in ihre „Heile-Welt-System-Berichterstattung“, welche Sie zu vermitteln versuchen, passen…;-)

      • Glauben sie ernsthaft, sie erzeugen Interesse, wenn sie ihre Vorurteile gleich mal an erste Stelle vorbringen?

        Ihre „Heile-Welt“ scheint nicht in Ordnung zu sein.

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