Geld sammeln für Waffenkäufe – Orientalische Christen im Kampf gegen den IS

Auch im Nordirak haben Christen inzwischen Milizen gebildet, die gemeinsam mit den Kurden gegen den IS kämpfen. Doch im Unterschied zu ihren kurdischen Kameraden von der Peschmerga-Armee erhalten die Christen keine Waffen aus deutschen Beständen. Die Christen sind gezwungen, ihre Waffen auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Das Geld für die Waffenkäufe wird im Ausland gesammelt. Erstmals dokumentiert report München, dass auch in orientalischen Kirchengemeinden mitten in Deutschland ganz offen Geld für diese Waffenkäufe gesammelt wird. Mehr

 

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  1. Was soll der hypermoralische Unterton in dem Beitrag?
    Im Kampf gegen diese widerwärtigen Kreaturen direkt aus der Hölle sollten wir absolut Jedem Unterstützung leisten, der sie genau dorthin wieder zurücktreibt, wenn der Westen, aber auch sonst niemand, es eben nicht tun will!

  2. Wir, das heisst unser Land und der Westen insgesammt sollte diejenigen, die die Islamisten bekämpfen und ihre Heimat und ihr Volk verteidigen effektiv unterstützen, sonst werden irgendwann auch andere Extremisten die Lage noch verschlimmern. In den USA sind christliche Fundamentalisten schon auf dem Sprung. Wollen wir das???

  3. Wo findet man eine Kontoverbindung, um für diese tapferen Kämpfer gegen den IS spenden zu können? Wenn dies ein direkter Weg ist, dass das Geld ankommt und der Verteidigung des Heimatlandes vor Ort dient, dann wäre das wahrscheinlich der sinnvollste Weg, die Syrier / Iraker zu unterstützen. Mit allen Mächten gegen Islamismus, die Scharia und Kalifate! Gegen die Zerstörung von Kultur und Heimat, in Syrien und überall auf der Welt.
    (geschrieben von einem atheistischen Deutschen)

    • Jailbreaker! Menschenskinder, es gibt doch Internetsuchmaschinen.
      Da wird man auf alle Fälle fündig. Für jeden Geschmack was dabei:
      YPG, Peschmerga, Christen- und Schiitenmilizen etc.. Und nicht knausern, diese Frauen und Männer können es gebrauchen und verdient haben sie es sowieso allemal.

    • Herr Freisler, ich wollte eigentlich grade zu Bett aber dazu muss ich jetzt doch noch etwas anmerken. Diese Killer haben vielleicht eine teuflische aber eben doch eine Moral und was denken Sie, weshalb die Anderen sie bekämpfen? Das tun die für ihr Land, ihre Familien und Kinder und für ihre Freiheit. Wenn das nicht moralisch ist! Und was ist mit den westlichen Fremden in deren Reihen? Die sind dort ausschliesslich aus Gründen einer humanistischen Moral! Allzuviel Skrupel hingegen sollten sie nicht mitbringen müssen.

  4. Diese christlichen Milizen verdienen unseren höchsten Respekt und unsere moralische sowie finanzielle Unterstützung. Sie handeln in Notwehr und verteidigen dort, in der Wiege der Menschheit und des Christentums, unsere heutigen europäischen Werte. Der IS expandiert und muss genau dort aufgehalten werden, ansonsten droht uns auch hier Terror. Wenn unschuldige Christen und andere Minderheiten wegen ihres Glaubens entführt, enthauptet, versklavt, vergewaltigt und gedemütigt werden, sollten wir nicht länger tatenlos hinschauen. Die Bundesregierung darf sich nicht heraushalten und sollte die Waffenverteilung nicht den Kurden alleine überlassen. Christen sind mittlerweile im Nahen Osten nur eine kleine Minderheit und haben daher so gut wie keine Lobby. Dass in einzelnen Kirchen in dieser schrecklichen Situation zur Unterstützung aufgerufen wird, sollte nachvollziehbar sein. Was bleibt denn noch übrig? Demonstrationen und Appelle an die Bundesregierung waren bisher offenkundig fruchtlos.

  5. Wir nennen uns ein christliches Land und tun NICHTS für unsere Glaubensbrüder- und schwestern in den Kriegsgebieten. Unsere Politiker ducken sich weg und unsere ‚Gutmenschen‘ wollen den Frieden herbeireden – klappt aber nicht. Machen Sie die Unterstützungsmöglichkeiten öffentlich, dann kann jeder selbst entscheiden. Lieber gebe ich Geld zur Bekämpfung der IS, als mich von diesen islamistischen Idioten ins Mittelalter zurückbomben zu lassen. Wir lassen Andere für uns kämpfen und sterben, schauen dem Gemetzel tatenlos zu und empören uns. Das ist kein Pazifismus, sondern Feigheit.

  6. Es ist toll, dass sich die Christen gegen diese islamistische Höllenbrut, die sich nicht scheut sogar Kinder zu enthaupten, endlich wehrt. Wo sind die Daten für ein Spendenkonto?

  7. Wie würden sie einen Gegner wie den IS bekämpfen? Die Intention der christlichen Milizen sind allemale besser als die des IS!

  8. Auszug aus der letzten Friedensdenkschrift der EKD: „39) Weil Gott in Christus Frieden stiftet, können Christenmen-
    schen inmitten einer von Gewalt entstellten Welt aus diesem Frie-
    den leben.“… usw. usw. … bla,bla,bla!
    Also liebe, von der IS bedrohte Christenmenschen, nicht verzagen, lest einfach die aktuelle Friedensdenkschrift, mit der sich die Synode
    der Evangelischen Kirche Deutschlands soviel Mühe gegeben hat und
    ihr werdet sehen, danach stirbt es sich viel leichter!

  9. Ich habe versucht, mich in die Drangsal apokalyptischen Ausmaßes, wie sie die Christen in Syrien und im Irak erleiden müssen, hineinzuversetzen. Dabei ist folgendes Gedicht, das die Schreckensbilder der Offenbarung des Johannes aufgreift, entstanden. –
    Es ist ein Skandal, wie wenig sich anscheinend christliche Politiker von den Gräueltaten, die da geschehen, anrühren lassen. Auch die evangelischen Kirchenrepräsentanten könnten mehr tun.

    Pfarrer i. R. Dr. Wilfried Flach

    Gebete eines Nazareners beim Untergang seiner Gemeinde (1)

    Der Schmerz dieses Landes durchfährt mich schier
    im innern Gebet bis auf den Grund.
    Ich steige hinab und gewahr´ eine Tür
    mit sieben Siegeln davor.

    Die breche ich auf, entferne sie – und
    betret´ein Rondell mit dunklem Dekor.
    Ein Panorama umläuft sein Rund
    mit Christus in Kreuzesqual.

    Vier schwarze Reiter sprengen hervor, (2)
    ein Pferd ist rot, das andere fahl,
    das dritte schwarz wie Trauerflor,
    ein weißer Hengst führt an,

    und die da reiten fegen brutal
    über das Rundbild wie ein Orkan
    und brechen mit ihrem Arsenal
    Terror und Krieg vom Zaun.

    Sie meucheln und morden im blinden Wahn,
    verwüsten den bergenden Lebensraum
    und zieh´n hinter sich eine blutige Bahn
    mit endlosem Verlauf.

    Nichts hält weder sie noch die Pferde im Zaum,
    die Jagd hört vorm Berge Zion nicht auf.
    Sie bekriegen das Lamm unterm Kreuzesbaum (3)
    und die Seinen mit Hass und Hohn.

    Da hast´ ich zur Tür und ertaste den Knauf.
    Nur fort von dem mordgier´gen Todesschwadron!
    Doch wehe! Auch draußen strömt Mob zuhauf,
    und Projektile schwirr´n.

    Und eh´ich gedacht, erfüllt sich schon
    in katastrophalen Bürgerkriegswirrn
    die apokalyptische Vision –
    nichts bleibt imaginär .

    Und Drohnen sirren und Panzer klirrn,
    betäubend bellt das Maschinengewehr,
    und schwerverwundete Menschen irrn
    über die Trümmer dahin.

    Schwarz maskiert sucht nun das Militär
    nach kurzem und trüben Tagesbeginn
    die Nazarener, und immer mehr
    Mitbürger suchen mit.

    Schon steh´n sie in meinem Hause drin
    und fordern herrisch den Übertritt:
    „ Beuge vor Allah den starren Sinn,
    stirb sonst – oder flieh!“

    Ach, was mein Volk an Verfolgung erlitt –
    die Abendländer bekümmerte ´s nie-
    doch sein Glaube ist felsenfest wie Granit.
    Kann´s bei mir anders sein?

    „Nur Dir, dem Dreieinigen, beug´ ich die Knie:
    Drück´auf meine Stirn´ deinen Siegelstein.4
    Er schütze mich vor ihrer Manie
    und halte das Herz mir rein.“

    Geschockt fällt die Welt in Apathie.(5)
    Nun bricht das Gericht herein.

    (1) Nazarener hießen die Christen z. B. in Mossul
    (2) (vgl. Offenbarung des Johannes 6, 1ff.)
    (3) (vgl. Offenbarung des Johannes 12,1ff.)f.)
    (4) (vgl. Offenbarung des Johannes 7,3ff.)
    (5) (vgl. Offenbarung des Johannes 8,1ff)

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