Gefährliches Cannabis – Vom chilligen Joint zur gefährlichen Partydroge

Joints rauchen gilt an vielen Orten als verzeihliches Laster, wird von der Polizei nicht weiter verfolgt. Allerdings ist das Cannabis von heute nicht mehr das der Hippie-Zeit. Die Rauschwirkung hat sich durch aggressive Züchtungen vervielfacht. Mit schlimmen Folgen. Die Anzahl der Krankenhausaufenthalte und schweren Erkrankungen durch Cannabiskonsum nimmt zu. Mehr

 

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    • Im Prinzip würde ich Ihnen zustimmen, dass ltb usw. von machen Personen, vor allem von Personen von der br keine große Toleranz zu erwarten ist. Allerdings ist das sehr hart, weil wer aussuziert denn jetzt nach der Reportage Cannabis und den hier sehr negativ dargestellten Konsum mit lgbtq. ist einfach nur dumm

    • Der BR ist in Deutschland das, was fox news in Amerika ist, ein plumper rechtspopulistischer Schmierensender, der mit plakativer hezerischer Propaganda die Kleingeister unserer Gesellschaft versucht zu befriedigen!

      Schämt ihr euch eigentlich nicht für soviel BS!? So dreißte Desinformation und Lügen!? Es ist kaum auszuhalten sowas in Deutschland im 21. Jahrhundert noch erleben zu müssen!

      Das hier ist ein Paradebeispiel für FAKE NEWS!!!

      • „Der BR ist in Deutschland das, was fox news in Amerika ist,“, nein, sondern speziell report München,

        br Puls Juli 2014 Was in Bayern falsch läuft
        Im Freistaat sterben mehr Menschen an Drogen, als in jedem anderen Bundesland. Verrückt – wo doch gerade hier die Gesetze besonders streng sind.

        br Puls Juli 2016 – 5 Gründe, warum wir die Drogenpolitik Portugals nachahmen sollten.

      • …und die Tatsache, dass ihr die Gefahr an einer Psychose zu erkranken mit einem fetten roten bildschirmfüllenden „X5“ kennzeichnet, ändert dennoch nichts an der Tatsache, dass die Fallzahlen bzgl. Psychoseausbruch aufgrund von Cannabisgenuss lächerlich gering sind!

        Wir haben 4 Mio. Konsumenten hier im Land. Nach eurer Repotage müssten alle Psychatrien voll von Kiffern sein! So einen Schwachsinn hab ich schon lange nicht mehr gehört! ‍♂️

        Solch dreißte FAKE NEWS müsste man echt mal unter Strafe stellen!

        Und diesem Thomasius würd ich die Approbation entziehen, bei soviel ideologischen BS was der Typ verzapft! ‍♂️

        Hier ist einr objektive Repotage die auf Fakten und nicht auf Märchen fußt:

        [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

        • 5-mal höher klingt eben gefährlicher als wenn mein sagt, dass die Gefahr, eine Psychose zu erleiden, von 1% auf 5% steigt….. wobei das auch NUR bei starkem, täglichen Konsum passiert…..

      • Führt man so eine ernstgemeinte Diskussion? Der Schmäh in vielen einzelnen Kommentaren auf dieser Plattform ist weder angebracht noch hilfreich oder zielführend. Schade.

  1. Cannabis ist auch wie Alkohol nichts für Kinder und Jugendliche. Ebenso sollten labile MENSCHEN keinerlei berauschende Mittel zu sich nehmen. Ihre Reportage ist total einseitig. Es gibt Menschen die Rauchen schon 30 Jahre und mehr regelmäßig Cannabis ohne Einschränkungen und gehen arbeiten.

    • Ja, grade in einem Land in dem man eine der gefährlisten Drogen mit 16 im Supermarkt bekommt, sollte das ganze reflektierter und distanzierter angegangen werden.

    • Dieser Meinung stimme ich zu, die Reportage war nicht konstruktiv geführt und sehr einseitig (mit Ausnahme Bündnis 90 Grüne). Zudem wäre es von Vorteil die Statistiken von Bundesstaaten wie Colorado genauer zu durchforsten. Es nimmt den Anschein, als ob Sie eine Informationen von vielen gefunden haben und diese verallgemeinern! Die Konsumentenzahl ist im Bundesstaat Colorado nach der Verfolgung zurückgegangen. Die aus dem Cannabisverkauf erhobenen Steuern werden zur Suchthilfe und dessen Behandlung verwendet. Es ist also positiv für alle, weil Recourses sinnvoller verwendet werden können.

      • @Johannes Förster
        „und sehr einseitig (mit Ausnahme Bündnis 90 Grüne)“
        Wobei die Meinung der grünen Politikerin hier gegen das „Expertenwissen“ von Thomasius und LKA stand – als ob entgegen dieser Expertenmeinung die Politikerin eine Legalisierung anstrebt – das ist noch verzerrender!
        „Die Konsumentenzahl ist im Bundesstaat Colorado nach der Verfolgung zurückgegangen.“ – das ist recht unterschiedlich von Bundesstaat zu Bundesstaat, was aber in diesen US-Staaten zurückgegangen ist, ist der Konsum unter Jugendlichen (JAMA pediatrics Juli 2019) – und das ist die riskante und schützenswerte Personengruppe – also alles richtig gemacht!

    • Wo bitte bleiben denn die Rechte der Menschen, welche nur gelegentlich mal einen Joint rauchen wollen?
      Seit Jahrtausenden wird Gras geraucht und Früchte zum Gären gebracht und als Flüssigkeit konsumiert.
      Der Rausch ist nicht nur ein Grundrecht in meinen Augen sondern er hilft auch die alltäglichen Probleme kurzzeitig auszublenden.
      Missbrauch wird es immer geben, Verbote helfen hier gar nicht. Aufklärung, Prävention da sollte Deutschland Vorreiter sein!
      Leider haben unsere Volksparteien die Bedürfnisse der Bürger vollends aus den Augen verloren. Denkt doch mal an die 69er zurück!
      Derjenige unter euch, der ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein!

    • Ich rauche seit fast 50 Jahren – habe viel Erfolg mit meinen kreativen Ideen gehabt – und die Gesundheit hat es mir gedankt!

    • Sagen sie das mal den Eltern, die ihre Kinder erfolgreich mit Cannabis behandeln! Das ist nämlich ein wirksames Medikament, wenn man es richtig anwendet.

    • Für einen ersten Schritt in Form des Cannabiskontrollgesetz von den Grünen ( genauso wie die größste Petition des Jahres 2019 immer noch nicht im Bundestag beraten, seit Monaten..)

  2. interessant fand ich, dass es keine Berichte gab, über die Erfolgreichen versuche in anderen Bundesstaaten den USA und in Kanada…

    • Es mag sein, dass mit der Legalisierung die Konsumprobleme von Erwachsenen mit Cannabis gestiegen sind, aber das sind erwachsene Menschen und sollten selber wissen, was sie konsumieren.
      Was aber auf alle Fälle zutrifft, JAMA pediatrics vom Juli 2019, ist, dass der Konsum von Cannabis unter Jugendlichen in den Bundesstaaten mit Legalisierung abgenommen hat – und denen gilt der besondere Schutz!

  3. Ist das echt Ernst gemeint? Ein 13 jähriges Mädchen raucht jeden Tag einen joint und dann wundert man sich das es Probleme gibt! Wenn eine 13 jährige jeden Tag Alkohol trinkt wäre das kein Problem? Was ist das für eine Berichterstattung?

  4. Verrückt, die erwachsenen „Rapper-Vorbilder“ können den ganzen Tag lang kiffen und bei der 13-jährigen führt das in die Psychose? Gut, dass unsere Jugendlichen vor dieser gefährlichen Droge geschützt sind und sich nicht jedes Wochenende besinnungslos rauchen können! Wäre ja auch ein ganz falsches Signal einen „bewussten Genuss“ zu legalisieren. Bei uns in Bayern ist die Welt halt noch in Ordnung! [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

    • Ich bezweifle jetzt mal, dass du das selbst geglaubt hast aber in den Ländern in denen Cannabis legalisiert ist, gibt es auch noch sowas wie Jugendschutz, im Gegensatz zu den den dealern hier, denen ist es egal an wen sie verkaufen.

    • Der „Freistaat“ Bayern ist nun auch mal ein sehr konservativer „Verein“, der sich politisch nicht einmal die Mühe macht sich zu informieren, bevor Urteile gefällt werden. Inwiefern rechtfertigt sich Ihrer Meinung der krankhafte Konsum beim Oktoberfest von Alkohol bei 1,77 Millionen Alkoholsüchtigen in Deutschland und weit über 70.000 Toten durch Alkoholkonsum jährlich. Entschuldigen Sie, ich hatte fast vergessen, dass Alkoholsucht in Deutschland Tradition ist und von der CSU beim Wahlkampf durch kostenloses Wahlkampfbier in Münchens Stadtmitte verharmlost wird. Das ist eine Frechheit und sollte dringend unterbunden werden.

      • Ich stimme meinen Vorrednern uneingeschränkt zu. Der Link bezog sich auf die „Kenn dein Limit“ Aufklärungs-Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zum Thema Alkohol und den Leitspruch: „Bewusst genießen – im Limit bleiben!“

  5. Leider verkürzt und unlogisch euer Bericht:
    Was sind die Quellen, dass Colorado untergeht“?
    Warum leben die Niederländer noch,und zwar leistungsfähiger als wir?
    Wenn 8% Cannabis von der Apotheke abgelehnt wird und 20% auf dem Schwarzmarkt gekauft wird,wo ist dann der Nachteil gegenüber JETZT?
    Aber ich sehe schon an der Machart, Sie möchten der Bildzeitung Konkurrenz machen.

  6. Die von Thomasius zitierte Studie, dass eine Legalisierung in den Staaten zu mehr Abhängigen und Psychosen geführt hat, würde ich gerne mal selbst lesen, nur finde sie auf der offiziellen Seite von Colorado nicht.

    Als Sprecher von LEAP und aktiver Polizist muss ich sagen, dass die bestehende Prohibitionspolitik krachend gescheitert ist und es unbedingt an der Zeit ist für ein Umdenken. Ein „Weiter so“ führt maximal zu noch mehr Psychosen, die durch Thomasius behandelt werden müssen, die letzten Jahre sind hier ja beispielhaft.

    Wir kriminalisieren hier Kiffer, die letztlich in über 90% der Fälle einen unkritischen Gelegenheitskonsum betreiben. Diese sind mir deutlich lieber als durch Alkohol stimulierte laut grölend durch die Stadt marodierende Horden und im schlimmsten Fall ihre Aggressivität an Passanten auslassen.

    Herr Thomasius ist zum Glück auf der Zielgeraden seines beruflichen Lebens. Möge ihm die Politik einen Zieleinlauf mit einer Veränderung der Drogenpolitik als Geschenk machen.

    • das war Association Between Recreational Marijuana Legalization in the United States and Changes in Marijuana Use and Cannabis Use Disorder From 2008 to 2016 vom 13. November 2019 von
      Magdalena Cerdá, DrPH; Christine Mauro, PhD; Ava Hamilton, aus JAMA Psychiatry,
      ich habe report München mit Association of Marijuana Laws With Teen Marijuana Use vom 8. Juli 2019 von D. Mark Anderson et al. aus JAMA pediatrics geantwortet, wo steht, dass der Konsum bei Jugendlichen in Staaten mit Legalisierung abgenommen hat, während er gleichzeitig in einem Land mit Verbot, Dschland, weiterhin steigt, Studie der BzgA vom gleichen Zeitpunkt.

  7. Sehr geehrtes Reportteam,Lassen Sie bitte den Cannabisbericht dem Berliner Jugendrichter Andreas Müller zukomnen.
    Herr Müller hat sich erst aktuell wieder im Phönix-Gespräch für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen und den Cannabiskonsum verharmlost.

    Vielen Dank und freundliche Grüße
    Andreas Keller

    • Ja, dieser ist auch nur zu verharmlosen. Oder glauben Sie im ernst was dort „berichtet“ wurde?
      Wenn ja, dann tun Sie mir echt leid!!

    • Diese Reportage ist unreflektiert. Hier werden Einzelschicksale aufgegriffen und wenn Studien erwähnt werden, dann nur die eine Seite. Die Ergebnisse der Legalisierung in Colorado zum Beispiel habe ich so nich nirgends gehört, obwohl ich mich schon länger mit dem Thema befasse. Ich habe jedoch oft von einem positiven Effekt gelesen wie in Kannada, den Niederlande, anderen US Staaten etc.

    • Ich bitte darum, dass der Bericht an Herrn Müller gesendet wird, dann können diese offensichtlichen aus der Luft gegriffenen Behauptungen der Reportage aufgeklärt werden.

    • @Andreas Keller „Herr Müller hat sich für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen und den Cannabiskonsum verharmlost.“ Das ist eine Lüge! Was report München, was Sie verharmlosen, ist die Verbotspolitik! Sie senkt den Konsum, gerade unter Jugendlichen, nicht! Im Gegenteil, sie hebelt Jugend- (siehe die 13jährige in der Reportage, warum kam sie so leicht daran?) und Verbraucherschutz (siehe die hohen THC-Anteile) aus und kriminalisiert Konsumenten. Das Verbot ist alles andere als harmlos, es gehört abgeschafft.

  8. Halluzinationen, es hat nichts mehr mit „Gras“ zu tun sondern mit LSD, 1% THC vor 30 Jahren und alle „Befürchtungen“ die man hatte, sind also nach der Legalisierung in Colorado eingetreten. Danke für diesen qualitativen Beitrag, der Herr Thomasius unterstreicht nochmal die Glaubwürdigkeit. Gibt es echt Menschen die diesen Schwachsinn glauben?

    • Wissen sie was lustig ist? LSD ist laut Studien weniger gefährlich als Cannabis, was z.B. Suchtpotenzial angeht, von dem her haben sie hier eher pro argumentiert. Übrigens waren die Halluzinationen sowieso nicht durch das Cannabis selbst ausgelöst sondern durch Psychosen. Diese treten allerdings nicht oft auf, vor allem nicht bei verantwortungsvollem Konsum. Durch eine Legalisierung könnte man außerdem die Potenz des Cannabis kontrollieren und den THC transparent machen.

    • Bezeichnend für den Report ist auch, dass die Messmethode von THC in Hanfpflanzen vor 30 Jahren eine andere war. Damals nahm man die gesamt Pflanze und bestimmte daraus den Wirkstoffgehalt. Heute nimmt man lediglich die Blütenstände.

      Na, wenn man sich so eine reife, nicht beschnittene Hanfpflanze ansieht, dann versteht man, dass alleine aufgrund der Selektion der Wirkstoffgehalt sich vervierfacht hat.

    • Leider gibt es noch zu viele CDU/CSU-Wähler, die sich durch solche Berichte beeinflussen lassen. Das wird sich in ein paar Jahren aber erledigt haben, wenn deren Wähler an Altersschwäche weggestorben sind. 😀

  9. Ich arbeite mehreren Jahren im Entzug von Canabis. Ich kann nur davor warnen diese Droge zu legalisieren. Diese Droge macht krank physisch und vor allem psychisch. Die Leistungsfähigkeit ist ein lebenslang gemindert.

    • Sie kommen demnach also nicht mit den unzähligen Leuten in Kontakt die einen verantwortungsvollen Konsum pflegen und keine Probleme haben. Würden si viele krank werden wie oft behauptet hätte Deutschland ein Problem, hier leben ziemlich viel Kiffer und ja dass kann auch der Polizist, Jurist oder Professor sein.

    • Die europäische Drogenbeobachtungsstelle EMCDDA stellte bereits 2011 und wiederholt auch später fest, dass sich der Umfang des Konsums von Cannabis nicht von irgendwelchen rechtlichen Rahmenbedingungen (striktes Verbot, Toleranz oder Duldung) beeindrucken lässt.
      Das Verbot schützte weder Ihre noch anderer Gesundheit, ein Verbot macht Drogen nur gefährlicher, hebelt Jugend- und Verbraucherschutz aus, kriminalisiert die Konsumenten, stärkt den Schwarzmarkt und fördert die organisierte Kriminalität.

  10. Wieder mal die alte Leier. Wenn es so bleibt bekomme ich und Millionen andere Cannabis ohne Probleme auf dem Schwarzmarkt. Und wenn ich möchte ganz einfach auch richtig harte Drogen. Ich bin fast 50 Jahre. Mir passiert das nicht, aber jugendliche entscheiden oft nicht so rational. Die Gefängnisse sind voll wegen Cannabis. Entweder in Apotheken verkaufen oder dann bitte auch gegen Alkohol und Zigaretten vorgehen. Bei Freigabe von Cannabis würde dem Schwarzmarkt sehr viel Geld verloren gehen. Das wird wahrscheinlich der wahre Grund des blodsinnigen Verbots sein.
    Alle haben angst vor der Mafia.

    Gruß Lars Seidel

  11. Wow. Und das nennt ihr Journalismus? Selbst echte Kritiker würden sich niemals mit Thomasius in Verbindung bringen lassen. Dieser Pseudowissenschaftler. Gab wohl sonst niemanden für derartige BILD-like Berichterstattung. Ganz ganz schwach! Ich dachte ihr habt mehr drauf. „Wie LSD[…]“, dass ich nicht lache. Wenn man nicht vollumfänglich recherchieren kann, sollte man einen Beitrag verwerfen! Auch hätte ich gerne die Quellen zu den Aussagen der erhöhten Psychosen und Suizide auf Grund von Cannabiskonsum. Von der Instrumentalisierung des armen Mädchens will ich gar nicht erst reden… Schockierend… Wirklich schockierend

      • Diese einseitige Bericht ist ganz im Stil der CSU Prohibitionspolitik und ist genauso absurd unwissenschaftlich und einseitig wie der Bericht über CBD vom 13.2.2019.

        Bytheway: Cannabis hat nicht nur zwei Wirkstoffe (THC und CBD) sondern hunderte !

  12. Gut ist das hier aufgeklärt wird, so drastisch habe ich das nicht gesehen eher verharmlost. Ich werde die Finger davon lassen und und Prävention betreiben.

    • So drastisch ist das auch nicht. In dieser Reportage werden polarisierende Einzelschicksale aufgegriffen. Cannabis hat z.B. eine Suchtrate von gerade mal 9%, zum vergleich: ca 20% bei Alkohol und 32% bei Tabak. Wir wissen außerdem das beide dieser Stoffe stark Krebserregend sind und auch noch auf etlichen anderen ebenen höchst gefährlich sind, trotzdem kann sie jeder volljährige im Supermarkt erwerben. Cannabis ist dagegen harmloser, da es „lediglich“ bei Vorbelasteten Psychosen auslösen kann. Natürlich sind alle Drogen ungesund und gefährlich aber man sollte diese Relationen trotzdem beachten wenn man darüber spricht. Eine Legalisierung würde Cannabis sogar noch sicherer machen da dann die Dosis an THC vorgeschrieben und reguliert werden kann. Auch Streckmittel wie Blei könnten so ausgeschlossen werden und ein Jugendschutz kann jugendlich viel besser schützten als ein Verbot. Und da es sowie IMMER Konsumenten geben wird, sollte man sich deren annehmen und sich auf eine Schadens Minimierung konzentrieren und nicht auf eine null Toleranz Politik, die am Ende die Opfer der Drogen auch noch kriminalisiert. Ich habe mir recht viel Zeit für diesen Text genommen, ich hoffe sie denken nochmal darüber nach und sehen auch mal die Gegenseite.

  13. Ich bin absolut gegen eine Legalisierung.
    Es ist für Jugendliche die Einstiegsdroge.
    Waum müssen wir Erwachsene überhaupt Drogen nehmen? Das Leben kann auch ohne Drogen sehr schön sein.
    Als Mutter eines Sohnes weiß ich, dass an fast allen Schulen Kiffen ein Problem ist.
    Ich hätte aber noch mehr Angst um mein Kind, wenn es legal über V olljährige zu erwerben wäre, ähnlich Zigaretten/Alkohol.
    Von der grünen Partei bin ich dahingehend sehr enttäuscht und kann es nicht verstehen!

    • Wie wäre es wenn sie mal dafür kämpfen das Opas Bierkasten nicht frei zugänglich ist. Die Einstiegsdroge ist nach wie vor Alkohol und Kippen und das Gelächter ist groß, wenn der Kleine Lars seinen ersten Alkoholrausch nach der Geburtstagsfeier hatte.
      Denke nie gedacht zu haben……..

    • 1. Die Mär der Einstiegsdroge wurde längst faktisch widerlegt – siehe „Cannabis Basisinformationen“ – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen.
      2. Erwachsene konsumieren täglich Drogen: Alkohol, THC, Nikotin, Coffein usw. sind alles Stoffe die körpereigene Zustände imitieren oder verstärken und uns so leistungsfähiger machen, entspannen oder uns neue Erfahrungen über uns selbst und andere geben können.
      3. Ob mit oder ohne Legalisierung – Drogenkonsum bei Jugendlichen ist schädlich und muss auf jeden Fall verhindert werden! Zum einen durch Aufklärung aber auch durch Entziehung des Schwarzmarkts und nehmen des „verruchten“ Image der illegalen Droge. Und soweit ich das Gesetz verstehe kann auch Alkohol von Jugendlichen nicht legal über volljährige erworben werden.
      4. Nicht nur die Grünen – auch die FDP sowie die SPD-Spitze fordern die Legalisierung.

    • Zur Problematik aus persönlicher Sicht:

      Vorgeschichte:
      Mein Sohn hat ADS, was für immense Schulprobleme und Nöte sorgte und sich auch in seinen Noten negativ bemerkbar machte. Die (z.T. amphetamin* -haltigen – *man erinnere sich an die Amphetamin-Junkies aus den 70ern!) Medikamente, die er vom Arzt verschrieben bekam und die wir nacheinander durchprobierten, hatten erhebliche körperliche und psychische Nebenwirkungen. Er veränderte sich auf eine Weise, die mir große Sorgen machte. Auch Unverständnis und hilflose disziplinarische Zwangsmaßnahmen von schlechten Pädagogen verschärften die Problematik zuhause; man könnte fast schon von Mobbingmethoden durch einige Lehrer sprechen. So etwas gibt es nicht nur unter Schülern.

      Aufgrund dessen habe ich mich beim Jugendtherapeuten um medizinisches Cannabis bemüht, da ich hörte, dass es nicht solche Nebenwirkungen in dieser Form hat, wie ich sie oben beschrieben habe. Ich lasse ihn nun schon seit der 6. Klasse therapeutisch begleiten. Nach Rücksprache mit dem Facharzt versucht er es jetzt nach einem gelungenen Schulwechsel in der 11. Klasse G9 ohne Medikamente; erst nach sorgfältiger Überprüfung seitens des Facharztes bekommt mein Sohn – vielleicht einmal – medizinisches Cannabis verschrieben … wenn er es bis dahin überhaupt noch braucht.

      Fazit: Die vergangenen fünf Jahre waren ein schulischer und medikamentöser Horrortrip! Zynisch gesagt: Eine Psychose könnte man unter solchen Umständen auch ohne stark THC-haltiges, täglich konsumiertes Cannabis entwickeln!

      Ist finde es daher kaum verwunderlich, dass ausgerechnet viele Jungendliche mit Schulproblemen zu Cannabis oder Alkohol greifen. Wenn dann noch der Rückhalt im Elternhaus fehlt oder sogar massive Familienprobleme hinzukommen, ergibt das einen psychisch explosiven Cocktail, mit dem auch ein gestandener Erwachsener nicht mehr klar kommt.

      Von einer anderen Mutter, deren Sohn ebenfalls ADHS hat, weiß ich, dass das Medikament auf Dauer bei ihrem Sohn zu schweren Depressionen geführt hat. Er musste wiederholt in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingeliefert werden. Seine Schullaufbahn war eine einzige Odyssee und Abwärtsbewegung vom einstigen als hochintelligent eingestuften Gymnasiasten zum Hauptschüler, der jetzt jedoch glücklicherweise mit sehr guten Noten den Realschulabschluss nachmacht und eine Ausbildung anfängt. Er hat sich gefangen. (Aber auch hier leistete die Schule leider eher einen Bärendienst!) Von ihm weiß ich, dass er moderat Cannabis konsumiert und er seitdem psychisch wieder einigermaßen stabil geworden ist.

      Als Mutter habe ich, genau wie Ärzte, ein ambivalentes Verhältnis zu Cannabis, eben weil es nicht einfach nur harmlos ist. Und was da häufig auf dem Markt ist, ist Verschnitt. Nicht nur, dass der THC-Anteil höher ist, sondern es werden andere gesundheitsschädliche Sachen untergemischt, um es zu strecken. Viele Schüler hier an den örtlichen Schulen unserer Kleinstadt (mit Dorfcharakter), die wegen Cannabis bereits unter polizeilicher Beobachtung stehen, weichen auf ’selbstgebastelte‘ Kräutermixturen aus, die mit solch haarsträubenden Dingen gemischt werden, wogegen einem Cannabis schon fast harmlos erscheint.

      In der Cannabis-Debatte wären daher auch einmal Berichte über diese Seite wünschenswert. Die Diskussion ist viel zu einseitig.

      Einfach nur nach einer Legalisierung zu rufen, ist zu primitiv – es einfach unter Generalverdacht zu stellen und zu verbieten, ist es nicht weniger. Der Wirkstoff und die Dosis ist jedenfalls genauso entscheidend, wie der psychische Zustand eines Menschen, egal ob es sich um Alkohol, Zigaretten, fettes Essen und Fastfood, Koffein etc dreht oder eben: Cannabis.

      Die Verteufelung des Alkohols und dessen striktes Verbot hatten jedenfalls auch nicht den gewünschten Erfolg. Die Prohibition ist tatsächlich erst dafür verantwortlich zu machen, dass es hochprozentigen Alkohol jenseits der 30%-Grenze gibt: da es illegal war, brannte man den Alkohol höher, um in einer Flasche die Wirkung von sonst zehn zu bekommen, was das Schmuggeln aufgrund der kleineren benötigten Menge vereinfachte.

      Hierbei ist das stark THC-haltige Super-Cannabis ebenfalls zu verorten! Auch hier hat das Verbot hinter verschlossenen Türen erst zu entsprechenden Experimenten und Züchtungen geführt.

      Ein Verbot gaukelt einem in meinen Augen mitunter eher eine Problemlösung vor, als dass es wirklich eine darstellt und sogar noch zu weiteren Problemen führt. In Sachen Cannabis gleicht es eher Symptompfuscherei. Gesetze sind kein Allheilmittel und kein Patentrezept. Wir regeln uns noch tot.

      Der verantwortungsvolle Gebrauch oder der Missbrauch bestimmt letztendlich darüber, ob etwas gesundheitsgefährdend ist oder nicht, denn ich kann auch medikamentenabhängig und -süchtig werden. Deswegen würde aber niemand auf die Idee kommen, alle Medikamente gesetzlich verbieten zu lassen und alle Apotheken zu schließen. In erster Linie sind sie zur Linderung von Schmerzen körperlicher oder psychischer Natur und zur Heilung gedacht.

      Ich bin überzeugt davon, dass es letztendlich die Psyche ist, die darüber entscheidet, ob jemand ein Suchtproblem bekommt oder nicht. Und da sind alle gefragt: da sind Vorbilder (Rapper zB.), Erzieher (Lehrer und Schulen!), Politiker, Influenzier jeder Art (Stichwort Medien u. Internet) und die Elternhäuser in der Pflicht, die vorleben, was Verantwortungsbewusstsein überhaupt bedeutet – doch nicht nur bei der Klima- und Umweltthematik …

      Wie man mit Cannabis umgehen soll, ob legalisieren oder nicht, bleibt Diskussionsgegenstand und das ist auch richtig so. Man sollte nicht leichtfertig mit dieser Frage umgehen, da Cannabis durchaus Risiken birgt. Aber wie gesagt: das tun andere Dinge auch; nur haben wir uns schon an sie gewöhnt.

      Einer vernünftigen gesetzlichen Regelung gebe ich vor der Generalamnestie durch eine Legalisierung, die einer Absolution gleichkommt, oder der Inquisition durch ein generelles Verbot den Vorzug. Unter 16 Jahren jedoch auf keinen Fall.

    • Die Legende der Einstiegsdroge wurde durch Studien widerlegt. Wenn, dann müsste man Alkohol und Tabak als Einstiegsdroge verbieten.
      Wesswegen Erwachsene Drogen nehmen ist doch jedem selbst überlassen. Das sagt sogar das Grundgesetz: „Art 2 Abs.1“
      Daß die Weitergabe von Alkohol und anderen Drogen ein Problem ist, sehe ich genau so. Hier könnte man die Daumenschrauben deutlich anziehen. Die Kriminalisierung von Konsumenten ist aber a) sinnlos b) unverhältnissmäßig und c) überflüssig.
      Mal eine hypothetische Frage: Nehmen wir an ihr Sohn hätte epileptische Anfälle und sie kennen ein Mittel, daß diese um 90% reduzieren kann. Leider ist dieses Mittel sehr teuer und darüber hinaus noch illegal. Was würden sie tuen: Ihren Sohn weiter an den Anfällen leiden lassen, oder daß Mittel auf illegale Art besorgen, um die Anfälle zu lindern? Dieses Problem haben viele Familien in einigen Bundesstaaten der USA. Dort ist Cannabis noch nicht für medizinische Zwecke zugelassen, da die Prohibition noch nachwirkt. In den anderen Bundesstaaten kann den Kindern zum Glück schon legal geholfen werden. Deshalb muss Cannabis weltweit legalisiert werden, damit endlich medizinische Forschung betrieben werden kann.

  14. Cannabis (das normale und nicht auf hohen THC-Gehalt hochgezüchtete) hat nachweislich auch sehr gute medizinische Wirkung und kann als hochwirksame Medizin eingesetzt werden. Dies ist natürlich der Pharmaindustrie ein Dorn im Auge.
    Ich bin ganz klar für eine Legalisierung und Verkauf von kontrolliertem Cannabis an ausgewiesener Stelle, allerdings nicht zu einem, vermutlich absichtlich, hochgeputschten Preis.
    Man kann im Gegenzug auch den Verkauf der hochgezüchteten Produkte verbieten und mit drakonischen Strafen ahnden.

    • Das ist doch totaler Unsinn! Auch die „hochgezüchteten“ Sorten haben ihre Daseinsberechtigung. Für bestimmte Personen ist das die passende Dosierung. Ausserdem legen neue Studien wohl nahe, daß bei der Psychosegefahr eine Ursache-Wirkung-Verwechslung vorliegen könnte. Ich habe von einer britischen? Studie gehört, die Behauptet, daß es genau umgekehrt ist. Personen, die von Haus aus zu Psychosen neigen, haben eine größere Afinität zum Cannabis. Theorie ist, daß eine Art Selbstmedikation stattfindet. Der Körper holt sich, was ihm fehlt.

      [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

  15. Gute Reportage, aber ist es wirklich sinnvoll dem Schwarzmarkt die Kontrolle zu überlassen? Konnte der illegale Konsum in den letzten Jahren eingedämmt werden? Wie viele Psychosen prozentual sind es denn unter kontrollierter Abgabe mehr geworden? Woher kommen die Zahlen? Bitte um Veröffentlichung.Und vor allem keine Sorge unsere Pharmaindustrie wird bei unseren Politikern durchsetzen das Cannabis nicht legalisiert wird 🙂

    • In den US-Bundesstaaten mit Legalisierung hat der Schwarzmarkt nicht mehr die Kontrolle, sondern ein legaler Markt. Entsprechend ist dort der Konsum unter Jugendlichen gesunken, JAMA pediatrics Juli 2019, während er in Ländern mit Verbot, zB Deutschland steigt, Studie der BzgA zur gleichen Zeit.

  16. Um der Mafia das Geschäft abzugraben, 10% des Umsatzes des Welthandelns sind illegale Drogen, bleibt nur die Legalisierung unter staatlicher Kontrolle der Abgabe. Man kann den THC Gehalt minimieren und dann kontrolliert verkaufen. Canada macht gute Fortschritte mit dieser Form der Legalisierung und die Drogenkartelle haben finanzielle Einbußen.
    Man muss in diesem Zusammenhang hinterfragen, wo derzeit die Gelder der illegalen Rauschgiftkriminalität gewaschen werden, in Immobilien, Aktienpaketen, Investitionen in Technologie etc. Die Söhne der alten Mafiapaten haben BWL studiert und legen diese Gelder gewinnbringend an. Wenn man dieses verhindern möchte, dann geht es nur über den canadischen Weg der kontrollierten Legalisierung. Kriminalpollizeiliiche Gefahrenabwehr und – Fahndung funktioniert schon seit Jahrzehnten nicht. Es bleibt ein Feigenblatt für die Politiker. Der Mensch- so die Wissenschaft- neigt schon seit Jahrtausenden zur Sucht, egal welcher Stoff.

  17. Schade, dass mein Interview ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Ich habe noch über ganz andere Sachen gesprochen. Vor allem über das Phänomen, wenn langjährige Konsumenten nach jahrelanger Pause wieder kiffen. Hab das Zeug früher super vertragen. Aber mittlerweile bekomme ich nur Panikattacken davon. Habe vor meiner Therapie LSD besser vertragen als THC. Also, passt auf. THC Konsum kann echt übel ausgehen. Kenne genug Leute mit Psychosen. Aber ich will das Zeug nicht verteufeln. Wer es verträgt soll glücklich damit werden. Von mir aus auch legal…

  18. Es war ein ganz schlechter Bericht!!
    Schon deswegen, weil man Dr. Thomasius eine Bühne bot, er ist bekanntlich seit immer gegen die Legalisierung von Cannabis, es gibt tatsächlich auch andere Sachverständige in Deutschland. Der Rest war viel zu schwammig. Mal wieder wurden Jugendliche als Opfer angeführt. Im Grunde geht es aber bei der Legalisierung darum, dass erwachsene Menschen Cannabis mit dem gewünschten THC-Gehalt konsumieren können. Und das ist nur bei einem lizenzierten Verkauf (z. B. in einer Apotheke) möglich. Alkohol kostet pro Jahr ca.40.000 Menschen in Deutschland das Leben, von einem Cannabis toten weiß man nichts.
    Freundliche Grüße und mehr Sorgfalt (und weniger Staatstragendes) beim Berichten

    Manfred Litak

  19. Das in der Sendung betitelte Problem mit den immer stärkeren Sorten könnte man begegnen in dem man Cannabis endlich entkriminalisiert und einen reguläre Abgabe ermöglicht und im Gegenzug drastische Strafen für Personen die sich dennoch entscheiden den Stoff auf dem Schwarzmarkt zu besorgen.
    Am Beispiel Niederlande sieht man dass man dort trotz der lieberalen Drogenpolitik, pro Kopf niedriger Konsumentenzahlen hat als bei uns.
    Übrigens das Bundesland was Cannabisdelikte am repressivsten verfolgt nämlich Bayern hat in der Bundesrepublik die pro Kopf höchsten Cannabis Konsumraten
    Es muss endlich Schluss sein damit Hunderttausende Menschen in unserem Land mit Gefängnisstrafen zu kriminalisieren, die niemand anderem als sich selbst schaden. Nicht umsonst liegt das Cannabisverbot jetzt in Karlsruhe.

  20. Report München bedient den mainstream, na super!
    Das gleiche bashing zum Thema findet sich letztens bei nano und bei der E-Zigarette vor einigen Monaten bei Frontal 21.

  21. Oha…Deutschland scheint ein Land der Cannabiskonsumenten zu sein…dieser Schrei nach Legalisierung! Klar…jeder Alkoholiker ist auch nicht abhängig, wie er selber meint! Nach dem Joint kommt Morgens das Amphetamin um wach zu werden und arbeitsfähig zu sein…der ewige Kreislauf…die Welt geht auf…

    • Wenn man nicht will, dass ein nicht nötiges und nicht wirksames Verbot, das nur dem Schwarzmarkt nutzt und Jugendschutz verhindert, weiter besteht, dann kann man nur für die (Re)legalisierung sein.
      Dazu muss man nicht mal selbst konsumieren, man muss nur logisch und ideologiefrei denken können.

    • Erfahrungswerte…oder keine Ahnung? Ich setze mal Ahnungslosigkeit voraus…Eben, der ewige Kreislauf..die Welt geht auf …und stirbt… ahnungslos…

      Sollte ersteres zutreffen, empfehle ich professionelle Hilfe! Mit Amphetaminen ist nicht zu spaßen!

    • Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen Alkohol und Cannabis:
      Alkohol macht körperlich Abhängig, Cannabis nur psychisch.
      Durch einen Alkoholentzug kann man sterben.. bei Cannabis ist das nicht möglich. Zudem ist Alkohol ein Nervengift, Cannabis ist nicht toxisch und es sind sogar Cannabis-ähnliche Stoffe im Körper vorhanden. Die Gefahr, die durch Alkohol ausgeht ist ungleich größer, als bei Cannabis.

  22. Wenn ich so ein schwachsin über Cannabis höhre, denke ich, Ihr steckt mit der Drogen Mafia unter einer Decke. Den die haben am meisten von dem Verbot

  23. Liebe BR Redaktion,

    die Mehrheit der deutschen ist für eine bundesweite Cannabis Entkriminalisierung.
    Wann versuchen Sie im demokratischen Diskurs mit ihren Beiträgen dem Rechnung zu tragen
    und als 5. Gewalt beizutragen dass der Wille der Mehrheit endlich im deutschen Bundestag umgesetzt wird.

  24. Konzentrierte Miesmache! Natürlich ist der Genuß von Drogen als Kind oder Jugendlicher schädlich und gefährlich. Aber nur eine Abschaffung des Verbots und eine kontrollierte Abgabe aller dieser Stoffe kann die gezeigten Schäden mindestens verringern und die kriminelle Szene sowie die aufwändige sinnlose Polizeiarbeit dagegen minimieren. Schon die Geschichte der Prohibition in den USA ist ein Paradebeispiel dazu. Aber: Mindestens 74.000 Menschen sterben in Deutschland an den Folgen von Alkohol-Missbrauch – jährlich! (2015) Dem stehen 1276 Drogentote (2018) gegenüber – davon Cannabistote: 0 !
    Ich schätze Ihre Sendung ansonsten sehr.
    Eike Schäufele aus Rötha bei Leipzig, 75 Jahre alt.

  25. Ich halte diesen Beitrag zu Cannabis für Panikmache: Vor allem die Behauptung, Cannabis würde Psychosen auslösen, ist m.E. überzogen. Ich glaube auch nicht, dass die Legalisierung von Cannabis die Sache noch schlimmer machen würde. Eine kontrollierte Abgabe ist allemal besser als der Schwarzmarkt…
    Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin durchaus nicht dafür, alles dem Selbstlauf zu überlassen – Aufklärung ist gut! Aber ich bin dagegen, dass die Gefahren, die ohne Zweifel auch beim Cannabis-Gebrauch existieren, übertrieben dargestellt werden. Es gibt andere Stoffe, die wirklich schlimme Auswirkungen haben, vor allem auch in höchstem Maße physische UND psychische Abhängigkeit hervorrufen, aber nicht unter das BTMG fallen. Solche psychoaktive Substanzen sind auch mti Hilfe des Polizei-Schnelltests nicht nachweisbar, z.B. α-PHP oder MDPV („Flakka“)…
    Ich habe durch dieses Teufelszeug vor einem Jahr meinen Sohn verloren; wenn er doch NUR Cannabis genommen hätte…

  26. Drei Millionen Todesfälle jährlich durch Alkohol in der welt 74 000 tot jedes jahr in deutschland und über all Alkoholwerbung und ihr regt euch wegen ein bisschen weed auf . kriminalisiert kiffer die nach der harter arbeit ein bischen gras rauchen

    • Wir brauchen den Alkohol nicht, um eine Legalisierung und die Entkriminalisierung der Kiffer zu fordern:
      Das Verbot ist unwirksam, es hebelt Jugend- und Verbraucherschutz aus, stärkt den Schwarzmarkt und organisierte Kriminalität, es schränkt die Freiheiten mündiger Bürger unnötig ein und ist somit auch verfassungswidrig.

        • Ws gibt die Richtervorlage beim Deutschen Hanfverband. Jeder Konsument mit einem laufenden Verfahren sollte mit dieser den Weg zum BVerfG beschreiten! Andreas Müller sei Dank!!!

  27. Sehr schlechter, da einseitiger Bericht.

    Zum Beispiel: Die Erfahrungen in Colorado in anderen Legalisierungsländern sind durchweg positiv. Weniger Schwarzmarkt, kontrollierte Qualität, hohe Steuereinnahmen (zum Beispiel für Bildung und Prävention), Entlastung für Polizei + Justiz … und vor allem weniger Jugendkonsum und kaum bis kein höherer Cannabiskonsum bei Erwachsenen. Dazu sinkt der gefährlich(ere) Alkoholkonsum, in allen Altersgruppen. Auch deshalb schaffen immer mehr Länder einen legalen Cannabis-Markt.

    Professor Thomasius als „Experten“ zu befragen, schließt sich eigentlich aus. Besonders, wenn es nicht wenigstens eine Gegenstimme gibt. Und die gibt es zuhauf. Er steht da ziemlich alleine mit seinen Meinungen, die leicht mit Studien und Fakten widerlegt werden können.

    Auch dass eine Jugendliche, ein Kind, als warnendes Beispiel gebracht wird ist kein Argument für die generelle Prohibition. Unter 18 sollte man grundsätzlich keine Drogen nehmen. Es ist schlimm genug, dass Alkohol für Ü16 legal ist. Und außerdem ist erst durch das Verbot von Cannabis der Schwarzmarkt und damit die Verfügbarkeit so groß. Beim Alkohol wird wenigstens einigermaßen kontrolliert. Auch wenn die Strafen bei Vergehen viel zu niedrig sind und der Verkauf, im Gegensatz zu den Planungen bei Cannabis, überall stattfindet. Selbst an der Supermarktkasse steht noch der Schnaps.

    Die Aussagen von Herrn Uhl sind nicht ernstzunehmen. Ein Durchschnittswert von 1 % gilt und galt vielleicht für Nutzhanf, aber sicher nicht für berauschendes THC. Der Wert war immer schon höher und deshalb der Anstieg nicht annähernd so hoch. Mal abgesehen davon, dass er erst der Schwarzmarkt eine Kontrolle und gegebenenfalls eine Limitierung von THC unmöglich macht.

    Alles in allem sehr schlechter Journalismus. Das ist Propaganda. Man kann das leider nicht anders nennen.

  28. Ich formulierte einen Kommentar, der leider nicht veröffentlich wurde. Ist die Meinung eines ehemaligen Drogenfahnders des BKA mit weltweiten Konsequenzen nicht erwünscht, weil zu viele Fakten gegen ihre einseitige Berichterstattung sprechen?
    ich bin ehrlich enttäuscht.

    • Sehr geehrter Herr Luther,
      welchen Kommentar meinen Sie? Der von 22.19 Uhr ist bereits veröffentlicht.
      Mit freundlichen Grüßen
      report Redaktion

    • Das ist wirklich eine Schande, solch gute Kommentare nicht zu veröffentlichen. Ich finde das auch sehr interessant, wie es zum Verbot zu Cannabis kam. Die Alkoholindustrie hatte sick in den Vereinigten Staaten wohl als Sieger herausgestellt.

      Gruß Johannes

  29. Was für ein schwacher, einseitiger Beitrag. Aber ich hatte auch nichts anderes erwartet. Der Begriff „Knaster“ sollte auch in Bayern bekannt sein. Ebenso „Großvaters starker Tobak“. Trinken die Bayern ihren Enzian etwa aus Maßkrügen?
    Ich war selber jahrelang von starken Rückenschmerzen geplagt. Auf einer Reha-Kur meinte ein Leidensgenosse ich solle es mal mit „Kiffen“ probieren.
    Eine halbe Stunde nach der ersten „Tüte“ fragte er mich ob ich etwas spüren würde. Die Schmerzen waren weg! Nach Jahren…
    Die Ärzte hatten nie ein Problem damit mir morphinhaltige Schmerzmittel zu verschreiben. Und das Zeug macht richtig süchtig!
    Und warum gibt es in NL weniger Kiffer als in Deutschland?

    • Das krasse ist: Ich habe mal Tillidin bekommen, als ich mir eine Rippe gebrochen habe. Der Arzt meinte zu mir nur: „Nehmen sie das einfach nach Bedarf ein. “ Das es sich hier im ein wirklich starkes Opiat handelt, hat er mir nicht erzählt. Ich hab dann auch gleich ne Großpackung (100Stck. ?!) bekommen. Ich hab einmal die Maximaldosis genommen, da ich starke Schmerzen hatte…. man, der Tag nach der Einnahme war einfach nur der Hammer 😀 Ab einer bestimmten Dosis ist man echt gut drauf. 🙂 So viel zum Thema: Ärzte und verantwortungsbewusster Umgang mit Drogen!

      P.S.: Ich hab das Zeug knapp 6 Wochen genommen… zum Glück scheine ich keine Süchte auszubilden 😉

  30. Moin Report-Team,

    mich würde mal interessieren, unter welchen Umständen dieser Beitrag zu Stande gekommen ist.
    Mir kommt es so vor, als haben die Macher dieses Bericht, das falsche Cannabis konsumiert, denn so schlimm wie es dargestellt wird, ist es ganz gewiss nicht.
    Sie (die Macher des Bericht), sollten sich vielleicht mal objektiv mit der „Droge“ Cannabis auseinandersetzen, vergleiche mit anderen Drogen oder pharmazeutischen Mitteln ansetzen die natürlich auch zu einer Abhängigkeit führen können und weit aus schlimmere Folgen haben als das inhalieren von getrockneten Pflanzen.
    Der Vergleich von Cannabis zu LSD des netten Herrn im Beitrag hat mich sehr amüsiert und gleichzeitig sehr wütend gemacht , denn so reden nur Leute die strickt gegen Cannabis sind.
    Um zum Schluss zu kommen, dieser Beitrag wird mal wieder eine hitzige Debatte anheizen und war aus meiner Sicht unnötig!

  31. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, den ganzen Unsinn aus diesem Beitrag zu berichtigen. Nur mal ein paar ausgewählte Aspekte:
    – KEIN Legalisierungbefürworter bezeichnet Cannabis als harmlos, auch wenn das von unions- und AfD-Politikern immer wieder unterstellt wird. Gerade weil es das nicht ist und auf dem Schwarzmarkt keine Prävention, Qualitätskontrolle, Information, Jugenschutz etc. möglich sind, muss die Substanz aus dem illegalen Spektrum raus.
    – NIEMAND befürwortet, dass Jugendliche kiffen – schon gar nicht mit 13 und täglich. Psychoaktive Substanzen haben in jugendlichen Gehirnen nichts verloren, aber das ist Jugendlichen im illegalisierten Kontext kaum zu verdeutlichen. Im legalen oder wenigstens wirklich entkriminalisierten Umfeld könnte man glaubwürdiger aufklären.
    – Es ist schon bezeichnend, dass immer wieder Herr Thomasius als „Experte“ ins Feld geführt wird, obwohl er unter Suchtmedizinern eher eine Minderheitsposition vertritt. Was der Beitrag geflissentich verschweigt, ist, dass z.B. auch Frau Kappert-Gonther (die interviewte Grünen-Politikerin) Suchtmedizinerin ist. Aus welcher Quelle hat Herr Thomasius seine Informationen über angeblich gewachsene Probleme in Colorado und anderen Legalize-Staaten? Sämtliche mir bekannten dort durchgeführten Untersuchungen (und die gibt es zu hauf) weisen in die entgegengesetzte Richtung: Kein Anstieg des Konsums, bei Jugendlichen sogar ein leichter Rückgang (obwohl es für die nach wie vor illegal ist) und – obwohl man das erwartet hatte – kein Anstieg des problematischen Konsums.
    – Warum wird immer so getan, als sei etwas nicht mehr da, weil es verboten ist? Die Prohibition hat die gezeigte Psychiatrie-Patientin nicht am Konsum gehindert, sie hat aber womöglich dazu geführt, dass sie sich frühzeitig Hilfe suchen konnte, weil zu den Problemen mit der Substanz die juristischen Probleme gekommen wären. Und was ist eigentlich mit den vorsichtig geschätzten 4 Millionen erwachsenen Konsument*innen, die mit ihrem Konsum keine Probleme haben, aber ständig Strafverfolgung und Verlust des Führerscheins zu befürchten haben (es gibt nämlich keine „erlaubte“ geringe Menge, auch wenn das immer wieder behauptet wird), obwohl sie NIEMANDEM etwas tun, außer höchstens sich selbst?

    Sorry, aber seriöser Journalismus sieht anders aus. Man kann der Legalisierung durchaus kritisch gegenüberstehen, aber solche Gruselgeschichten weiß jede*r halbwegs informierte Zuschauer*in ganz richtig einzuordnen.

    • Mein Beileid, aber ich geh lieber an Gräber von Alkoholikern,oder die durch selbige umgebracht wurden.Da muss ich nämlich nicht so lange suchen.

      • Und wie genau hat das Verbot von Cannabis den Tod verhindert?
        Abgesehen davon, dass Ihr Sohn sicher nicht an Cannabis gestorben ist. Könnte es nicht eher Alkohol oder (noch) härtere Drogen gewesen sein? Kam er vielleicht erst durch den unkontrollierten Schwarzmarkt und die Profitsucht der Dealer damit in Kontakt?

    • Mein ehrliches Beileid zum Tod ihres Sohnes,
      mein Sohn ist jetzt ähnlich alt, ich bin jedoch froh darüber, das er lieber Cannabis konsumiert als Alkohol, solange er damit verantwortungsvoll umgehen kann und nicht mit verseuchtem Zeug vom Schwarzmarkt vergiftet wird.
      Ich gehe auch davon aus, das Ihr Sohn nicht direkt an Cannabis gestorben sein kann.Es würde dieser Debatte gut tun genauere Auskunft über die Umstände zu bekommen.Vielen Dank

    • Zuerst mein Beileid – aber dazu noch ein paar Fragen:
      Er hatte also schon als Minderjähriger illegale Drogen konsumiert? Wir ist er denn herangekommen, wo sie doch verboten sind? Oder sorgt das Verbot nicht erst recht für eine unkontrollierte Verbreitung von Drogen, gerade auch unter Jugendlichen.

  32. Warum darf ich (55 Jahre alt) kein Cannabis legal kaufen und besitzen ? Ich hasse Alkohol und andere harte Drogen, Cannabis hat mir im Leben nie geschadet, immer nur das Gesetz ! Wie alt muss ich werden, 100 ?, um Cannabis konsumieren zu können. Nach Holland zu fahren fällt mir auch immer schwerer, ich habe ADHS und Cannabis hilft mir besser als die harte Droge Ritalin. Habe ich es in Deutschland nur mit Idioten zu tun?

  33. Guten Abend zusammen……. Ich wollte mich zu dem Thema Cannabis legalisiern, Ja oder Nein äußern.
    Meiner Meinung nach sollte es wie von vielen Parteien gefordert zur kontrollierten Abgabe kommen. Der Trend in diesem Schwarzmarkt – Milieu neigt eindeutig zu hochgezüchtetem Cannabis, da dies hochpreisiger verkauft werden kann. Jemand der vielleicht einfach mal ein wenig runter kommen, und entspannen möchte, wie andere bei einer gemütlichen Flasche Rotwein ( was ja auch nicht wirklich gesund ist, organschädigend und hochgradiger abhängig macht) ist ja zwangsläufig auf den Schwarzmarkt angewiesen, und läuft somit unfreiwillig Gefahr in Psychosen abzurutschen und sich mit sonstigen Pestiziden der schnellen Produktion zu vergiften.
    Es gibt immer noch so viele „milde“ Sorten, die kaum einen Rausch auslösen und weit von der Wirkung wie LSD entfernt sind. Ich bin mir sicher, das 50% aller Cannabiskonsumenten in Deutschland mit dieser Art von „Rausch“ mehr als zufrieden wären.
    Dass in anderen Ländern seit der legalisierung der Konsum zugenommen hat, halte ich für ein Gerücht. Denn wenn Zigaretten illegal wären, dann würden von heut auf morgen nach der legalisierung auch nicht mehr Menschen anfangen zu rauchen….. Ich könnte mich jetz in Tranche schreiben, aber ich denke dass jeder versteht was ich sagen will. Cannabis kann durchaus wie Alkohol in maßen von der Gesellschaft toleriert werden.
    Grüße aus Bayern

  34. Ich glaube es ging in dem Bericht nicht um Alkohol…was mit Sicherheit genauso schlimm wäre…in jedem ALTER! Denke das Alter spielt weder bei Alkohol noch Drogen eine Rolle, oder? Oder ist Cannabiskonsum als Erwachsener besser verträglich? Man kann ich auch schön selber belügen!

    • Wenn sie eine kindliche oder Jugendliche Psyche einer Erwachsenen gleichstellen möchten, dann gute Nacht Erwachsenen Dasein. Da läuft aber was verkehrt in ihrer Welt. Dada

    • Alkohol ist in jedem Lebensalter eine schädliche Droge, WHO vom März letzten Jahres.
      Cannabiskonsum kann für Menschen in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklungsphase, also in der Adoleszenz, ein Risiko sein, im Erwachsenenalter ist es gering, im fortgeschrittenen Alter ist Ganja hingegen ein Elixier, wie Ginkgo, Ginseng, Ginger oder Granufink auch, ich erinnere an die ARD-Weltspiegel-Reportage aus dem israelischen Altersheim, an die Plätzchen von Paulette (Film) und an die alternden Mäuse der Uni Bonn.

  35. Die Sendung über Cannabislegalisierung war leider pure Polemik. Sie glich leider angesichts der heutigen Kenntnislage etwa dem Vorgang, den Klimawandel zu negieren. Es wurden Beispiele erfolgreicher Legalisierung nicht erwähnt und die vorgestellten Fälle waren die absolute Ausnahmen. Wieso sitzt der eine Konsument im Therapiezentrum wenn er doch nach langer Konsumpause nur paar Züge genommen hat und von der Wirkung übermannt wurde. Er hats dann doch wohl gut gefunden und ist durch Routinekonsum süchtig geworden. Negative Aspekte sind klar gegeben jedoch vergleichbar oder gar geringer als Alkohol. Was wäre mit Kindern, die ab 16 jeden Tag ein Maß am Stammtisch trinken. Das wäre legal und hätte sicherlich keine Folgen. In Bayern wäre man sogar ein gestandener Bursche. mit einem Joint ertappt ist man im Bayern aber seine soziale Zukunft erstmal vorbestraft und als Baldjunkie schikaniert los, während sich tausend Besoffene in den Parks um den Wasen konsequenzlos vom Alkoholrausch in den Schlaf übergeben.Wer versteht das? Bayern. Fragen sie mal unter den Bekannten wie viele als Kinder unter Angst vor dem besoffenen Vater aufgewachsen sind. Wenn wir mit all den negativen Aspekten von Sucht umgehen können und sogar Werbung für solche Suchtmittel erlauben, wieso handhaben wir Cannabis nicht ähnlich. Klar ist das immer mehr gekifft wird und wenn man die erzielten Gewinne aus Handel und das Maß der GesundheitRisiken in den Händen der Dealer lassen möchte ,dann sollten wir alles so lassen. Klug ist aber anders. Das Verbot wird jedenfalls erfolgreich nach allen Regeln der Kunst umgangen. Wer Verfechter der Prohibition ist, dem bleibt nichts anderes übrig als Nicht Konsumenten mit TV Beiträgen wie diesen polemisierend zu bedienen während ihre Kinder im Werkzeugschuppen konsumieren und schweigend genießen. Wenn sie Legalisierung nicht kommt wird das Schauspiel einfach bestehen bleiben. Geholfen wird dadurch aber keinem. Grüße aus der Mutterstadt

    • Hallo, ich habe einen kurzen Beitrag dazu geschrieben (22.20 Uhr). Fand den Bericht auch nicht gut. Ich war auch übrigens nicht wegen Cannabis auf Therapie, sondern viel härteren Sachen. Trotzdem hat mich das Zeug total fertig gemacht. Es ist nicht ungefährlich. Zumindest nicht für mich, obwohl ich jahrelang Cannabis konsumiert habe. Vertrage es nicht mehr. Therapie ist übrigens voll mit Cannabis Konsumenten. Nur zur Info. Aber es gibt sicherlich einihe Leute die damit umgehen können. Ich kanns nicht mehr. Trotzdem bin ich nicht gegen Legalisierung. Nur gegen Verharmlosung. Gruß Tobi

      • servus tobi. Ich hatte mir schon gedacht, dass das Interview mit dir zurecht gerückt wurde. Verstehe deine Position und da ist auch was dran an diesem übertriebenen Killerzeug. Die Kiffer von heute verlassen auch zunehmend einen rituellen zwischenmenschlichen harmonisierten Rahmen und wollen nur noch ballern. Wünsche dir Kraft auf deinem Weg. Alles gute und hoffe du packst das.

        Gruß Lukas

  36. Wie ich den Kommentaren schon entnehme, scheint dieses eine weitere unreflektierte Reportage zu sein, die von Leuten produziert wurde, die sich mit dem Thema gar nicht objektiv auseinandersetzen wollen.
    Als ich mir gerade selber ein Bild machen wollte, ist mur zudem aufgefallen, dass das Internet für das Erste immer noch Neuland zu sein scheint und das Video nicht wie angekündigt, nach der Sendung online verfügbar ist.
    Für die Gebühren die ich bezahle erwarte ich sowohl eine objektive Berichtserstattung als auch ein aktuelle online Mediathek.

    • Die Einzelbeiträge der Videos zu schneiden, zu konfigurieren und in unsere Systeme hochzuladen dauert i.d.R. eine gute Stunde. Wir bitten daher noch um etwas Geduld.

      • Danke für Ihre Antwort.

        Leider ist diese sehr unbefriedigend und hört sich für mich an als ob Sie nicht den Originalbericht online stellen.
        Ich habe eine Freundin die beim Privatfernsehen arbeitet und Ihre Antwort auch nicht nachvollziehen kann.
        Oder war die Reportage ein Livebericht?

        • Natürlich stellen wir den Originalbericht online. Allerdings stellen nicht nur die komplette Sendung sondern auch die einzelnen Berichte zur Verfügung, die daher erst aus der Gesamtsendung geschnitten werden müssen.

  37. Also die Reportage ist ein absoluter Rückfall in Schwarz-Weiß-Denkschemata:
    Da werden ein paar Problemkonsumenten u.a. die 13 Jährige vorgestellt, da werden 2 Experten befragt, Prof Thomasius und der Mensch vom LKA und dann eine Politikerin (Grüne) interviewt, die eine konträre Auffassung vertritt – natürlich ist bei diesem geballten „Expertenwissen“ ihre Forderung ja völlig abwegig!

    Tendenziöser kann man das Problem nicht darstellen.

    Danke, ich habe zu Ihrem Beitrag auf fb genug geschrieben, report München, gehen Sie ins sich, überlegen Sie, was Sie mit dieser Darstellung bei „naiven Zuschauern“ anrichten – tschüss.

  38. So eine einseitige Berichterstattung wirft sehr viele Fragen auf:
    1. Was ist der Zweck dieser manipulativen Berichterstattung?
    Ist es der Versuch der Regierung die begonnene Legalisierung durch
    Tricksereien und einseitige Berichte wieder zu unterbinden ?
    2. Ein Zugeständniss an die Pharmaindustrie, welche ja schon seit Jahren
    gegen die Legalisierung und die Freigabe von Cannabis ankämpft ?
    3. Warum wird nur dieser Prof. Dr. Thomasius im Bericht erwähnt und dazu
    auch exclusiv zitiert ? Was ist mit den Befürwortern, wie z.b ein Sprecher
    der Uni Rostock über die erfolgreichen Studien in der Krebstherapie.
    Was mit dem Mediziner Dr. F. Grothenhermen ( seit Jahren setzt dieser
    sich für Cannabis als Medizin ein )
    usw. usw,
    Diese Beispiele sollen nur die einseitige Berichterstattung aufzeigen – was unsere Regierung unternimmt um die Legalisierung zu verhindern, etwa immer wieder neue Hürden bei der Einfuhr von medizinischem Cannabis aus Canada und den Niederlanden zu erfinden, möchte ich hier nur anmerken. Alles das fehlt hier in diesem Bericht.
    Ich selbst bin Schmerzpatient und bekomme nun nach einem langen Kampf gegen das System mein Cannabis verordnet – und es hilft besser wie Morphin, Opium und andere chm. Medikamente und obendrauf ist die Schädigung von Leber, Niere und anderen Organen endlich rückläufig.
    Ich bin selbstverständlich für eine Legalisierung aber mit Auflagen und ganz klar gegen einen Konsum von Cannabis unter 25J – auch hier gibt es entsprechende Studien zu
    Die ganze Berichterstattung erinnert mich sehr an das Vorgehen vonHarry J. Anslinger in den 1936 Jahren in den USA , was schließlich in dem Marihuana Tax Act von 1937 endete – hier gibts sehr viele Parallelen. Was also lieber BR soll das??? Mich würde auch interessieren welche Sponsoren denn hinter dieser Reportage stecken.

    • Danke für den Hinweis auf die mangelhafte Berichterstattung. Mich erinnert das sehr an den politisch-publizistischen Verstärkerkreislauf, den Sebastian Scheerer 1978 aufgedeckt hat.
      „Der politisch-publizistische Verstärkerkreislauf. Zur Beeinflussung der Massen-medien im Prozeß strafrechtlicher Sozialkontrolle, in: Kriminologisches Jour-nallO: S. 223-227.“
      Objektiv wäre es sinnvoll, zur Frage der Legalisierung Expert*innen wie ihn oder Leute des Schildower Kreises zu fragen.

  39. Ganz ehrlich Herr thomasius oder wie Sie heißen, cannabis mit LSD zu vergleichen, sollte ihren Professor und Doktor Titel kosten!!!! Sie haben keinerlei Ahnung über was sie reden!!!!!! Und sowas noch im Ersten zu Prime Time zu zeiggen gleicht einen Armutszeugnis LIEBE ARD ODER SOLLTE MAN SCHREIEBN, AFD!!!!! Um dann noch zu sagen, dass ja fast keiner mehr verfolgt würde, der kifft, ist quasi die größte Lüge die ich in den letzten Jahren gehört habe.!!!!!! Sie wissen anscheinend nicht das jedes Jahr knapp 200tsd. Verfahren, rein gegen Konsumenten, mit geringer Menge also weniger wie 5g eröffnet werden, was uns Steuerzahler zur überlast wird, da Milliarden Verbrennung!!! in dem Breitrag waren genau 2 Minuten Richtig und zwar der Ausschnitt der Grünen Politikerin. Ich muss ehrlich sagen Armes Deutschland.

    • Prof. Rainer Thomasius ist einer der letzten Experten, die sich vehement gegen die Liberalisierung von Cannabisprodukten wendet. Er als Leiter einer Suchtklinik wird wissen, was ihm im Etat fehlen würde, wäre Cannabis nicht mehr illegal …

  40. Puuh,war ja echt gespannt in welche Richtung ihr Beitrag geht. Ich war voreingenommen,weil der Report aus“München“ kam,und es hat sich bestätigt. Dabei hat es von den öffentlich rechtlichen schon bessere Sendungen zum Thema gegeben(Quarks,Scobel). Bei Scobel wurde schon Hr. Thomasius zurechtgerückt bei seinen Aussagen. Seine Studie hätte ich dich zu gerne gesehen. Hallo Report München wie wäre es mit einer Quellenangabe??? Die Studien die ich kenne sagen nämlich was anderes aus. Bei einem Kind verursacht wohl jede Droge(auch Alkohol und Nikotin als legale Droge) Schäden. Schon die Aussage „hat nichts mehr mit dem Gras der Hippies zu tun“ kam ja schon in einigen reisserischen Berichten vor. Ich Vergleich es mal mit Alkohol. Früher(Bier) brauchte man mehr um eine Rauschwirkung zu erreichen als heute(Schnaps).Verstanden? Hey Bayern,trinkt doch mal ein Mass Obstler. Oh man die Sendung war wirklich grottig,ist ja schon Privatsender Niveau. Aber Mia san mia,gell.

  41. Es ist richtig, das 19000 Menschen in Deutschland eine Cannabis bezogene Störung behandeln lassen. Erwähnt werden sollte allerdings auch, das diese Menschen eine sogenannte Hauptdiagnose erhalten. Nahezu alle werden wegen weiteren Konsumstörungen behandelt. Jeder zweite wegen Alkoholproblemen.

    Erwähnen sollte man ebenso, das die erwähnten 19000 Menschen einen Anteil von 0,5 % der Konsumenten stellen. 99,5 % haben absolut keine Probleme mit dem Joint !

    Dieser ganze Bericht erinnert mehr an eine Propagandaveranstaltung denn an einen seriösen Bericht. Von dem Sack mit 20 % igem Gras ( Der durchschnittliche THC Gehalt von beschlagnahmten Gras liegt bei 9 % ) bis zu den Aussagen über steigende Erkranktenzahlen in legalisierten Ländern. Ich empfehle dringend einen Faktencheck, und beim nächsten Bericht über Cannabis bitte vor der Ausstrahlung.

    • Ist es nicht in Bayern durchaus üblich Cannabiskonsumenten die wegen geringer Mengen nicht weiter Verfolgt werden sollen, in Therapie zu schicken ? Also vor die Wahl Therapie oder Strafe gestellt werden. Damit kann man den Anstieg der Therapiefälle wunderbar überzeichnen und für die Prohibition nutzen!

      • Genau das ist meines Wissens nach der Grund für den Anstieg der Therapiefälle. Ohne diese Zwangswahl – die übrigens ein Schritt in die richtige Richtung ist – wären deutlich weniger Konsumenten bei Beratungsstellen aufschlägig.

  42. Sehr einseitiger Bericht zu der hoffentlich bald anstehenden Legalisierung in Deutschland, die Sendemacher hätten sich doch erst mal den Bericht vom Weltspiegel vom 22.10.2019 anschauen sollen dann wäre man schlauer gewesen.
    [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

    • Dass man offensichtlich Links von Beiträgen von Kollegen (noch dazu aus dem eigenen Haus) entfernt, finde ich schon etwas verwirrend.

      Hoffentlich haben Sie in wenigstens selbst gesehen, dann wird der nächste Beitrag von Report ja vielleicht auch etwas besser 😉

  43. Guten Abend
    Ich finde es gut das sie auf Cannabis aufmerksam machen.
    Ich würde mich auch Mal freuen das sie auch Alkohol mal zum Thema machen.
    Ich kann mir nicht vorstellen das die das zum Thema machen, weil Alkohol Normal ist.
    Aber nein das ist doch nicht so schlimm.
    Alkohol ist doch normal. Kostet doch Nur ein Vielfaches.
    Wenn sie sie neutral Berichten wollen, dann richtig.
    Alkohol ist ein größeres Problem in Deutschland als Cannabis!!!!

  44. Schöne Nacht.
    Ich bin klar für die Legalisierung obwohl ich den Bericht gesehen habe. Die Argumente wurden nur durch eigene Statistiken untermauert und es ist für mich undurchsichtig ob die Selbstmordrate mit Cannabis etwas zu tun hat. Ich bin der Meinung, dass viele ,die planen sich umzubringen nocheinmal einen letzten Rausch haben möchten und das denen die Flasche Schnaps zu banal gewesen wäre. Auch bin ich der Meinung das Psychosen die nachträglich durch Pilze entstanden sind auf Cannabis geschoben werden statt auf die magic Mushrooms. Denn die Ursache für Psychosen sind oft Hirnschäden und bei Pilzen kann das Gift schnell rausgewaschen werden aber die Schäden die bleiben, aber das Cannabis was am gleichen Abend nebenbei mit den Giftpilzen konsumiert wurde ist noch feststellbar

    • Die Selbstmordrate ist tatsächlich marginal gestiegen. Meines Wissens nach um genau eine Person, die sich an essbaren Cannabisprodukten vergriffen hatte und vorher noch nie Cannabis genossen hatte. Er hat Panik bekommen und ist aus dem Fenster gesprungen.
      Einer zuviel? Ja, ganz sicher. Aber wen juckt es hier oder sonstwo auf der Welt, wenn alljährlich volltrunkene Jugendliche sich zu Tode fahren oder ob ihrer Alkoholvergiftung notärztlich behandelt werden müssen? Das ist der Tribut an die Tradition, die es weiterzupflegen gilt!

      • Das ist Schwachsinn! Keiner springt bei einer Panickattacke aus dem Fenster. Und mehr passiert bei einer Überdosierung erstmal nicht. Ich vermute, daß die Person Luft holen wollte und dann gestürzt ist. Bei einer Panickattack hat man nämlich das Gefühl zu ersticken und einen Herzinfarkt zu bekommen. Man hat Angst zu sterben… wieso sollte man sich dann umbringen?!? Das ist vollkommen unlogisch!

  45. Der Bericht war zwar teilweise nich wirklich state of the art, aber in den Grundzügen gar nicht so an den Haaren herbeigezogen. Gibt aber auch durch das Kurzinterview mit der grünen Politikerin eine Antwort.

    Die Tatsache ist schon 10 Jahre alt, dass jeder echte Hippie von heutigem Grass nicht viel vertragen würde (10-14% waren es damals, vor 10 Jahren).
    Doch es lässt sich neuerdings, auch grad mit den Legalisierungen in vielen Ländern, ein echter Trend ablesen. Die die THC-Gehalte sollen möglichst die 20er Marke sprengen bei auf low gezüchtetem CBD. Top Sorten liegen z.Z. bei 25-27 % und werden meist als USA-Strains vermarktet.

    Lizensierte Produktion nach einer Legalisierung sehe ich auch als den besten Ansatz darauf ein wenig regulierend einwirken zu können bei gleichzeitiger Aufklärung der Konsumenten.

    Legalisierung hin oder her, ein Konsum vor dem 18. Lebensjahr ist immer risikoreich, je jünger desto fataler und das ist ein wissenschaftlich belegter Fakt.

  46. Oh je, war das ein unreflektierter Report. Ganz so wie in den 70/60´er Jahren, als Cannabis allerorten als Teufels- und Einstiegsdroge verteufelt wurde. Schade, dass die Macher von Report heute noch in das gleiche Horn blasen und sich auf die (Pseudo?-)Fakten beziehen, die der voreingenommene Professor R. Thomasius so überzeugend darstellt. Warum nur, wird die Freigabe von Cannabis in Colorade übrigens von den meisten als Befreiung und Verbesserung wahrgenommen, aber hier in Deutschland nicht? Naja, es gibt ja auch noch Alternativen zum Report aus Münschen. Ich sehe lieber ausgewogene und besser recherchierte Reportagen.

    • Ja den Weltspiegel vom 22.10.2019 !
      Bericht von Uruguay und deren Legalisierung.
      Da wird schon die Erfahrung von einigen Jahren dokumentiert.
      Auch in der ARD Mediathek zu sehen.

  47. Liebe Redaktion dieses Berichtes
    Da ich mich wissenschaftlich mit dem Thema der Legalisierung beschäftige, habe ich mir diesen Bericht angesehen und mich sehr erschrocken über die einseite Berichterstattung, die am Ende kein objektives Bild der Situation darstellt. Das erinnert stark an den politisch-publizistischen Verstärkerkreislauf, den Sebastian Scheerer 1978 aufegedeckt hat. Quelle:
    „Der politisch-publizistische Verstärkerkreislauf. Zur Beeinflussung der Massen-medien im Prozeß strafrechtlicher Sozialkontrolle, in: Kriminologisches Jour-nallO: S. 223-227.“
    Ich fordere Sie auf, das falsche Bild zu korrigieren und Expert*innen, bsp. aus dem Schildower Kreis sowie ausserhalb von Bayern und Deutschland ebenfalls zu ihrer Expertise zu befragen. Eine Entkriminalisierung würde den jugendlichen Freizeitkonsum verringern. Nur mit einer Legalisierung erhält man den grösstmöglichen Jungendschutz.

    • Ob die wahre Darstellung der Verhältnisse aber gewünscht ist, daran lässt mich der Report zweifeln.

      Anderseits bin ich positiv überrascht, dass kritische Kommentare zu dem Report hier veröffentlicht werden. Na ja, vielleicht war es ja wirklich nur einfach die Unkenntnis der Macher …

      • Würden kritische Kommentare hier nicht veröffentlicht, ständen hier vielleicht noch 10. Klares Votum gegen einen schlechten Bericht und sicherlich auch für eine Legalisierung von Cannabis. Und das ist sehr gut !

  48. Tja, lieber BR,
    es ist schön zu sehen das hier ein Aufgeklärtes Publikum Ihre schlechte Journalistische Arbeit entlarvt hat und sich zurecht darüber beschwert und das größtenteils Sachlich!
    Hoffentlich haben sich wenigstens ein paar Interessierte nicht von ihrem Bericht sondern von diesen Kommentaren überzeugen lassen, das Cannabisprohibition nicht das richtige Mittel ist.

  49. Hey BR, sorry aber ich habe selten so eine einseitige Darstellung gehört. Sicherlich haben dreizehnjährige „Kampfkiffer“ ein erhöhtes Risiko, psychische Probleme zu bekommen bzw. in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zurück zu bleiben. Das lässt sich aber nicht verallgemeinern und gilt für jede Form von unkontrolliertem Drogenkonsum. Warum dokumentieren sie nicht die von Bier und Schnaps „blödgesoffenen“ Kids, die daraus resultierende Gewalt und die anderen Probleme die aus dem Konsum in Deutschland legaler Drogen resultieren? Bierlobby?

  50. Man sieht an fast allen Kommentaren, daß sich die Mehrheit der Leute nicht mehr für dumm verkaufen lassen.
    Die Kommentare oberhalb beweisen das.

    Legalisierts es endlich und koa Mensch verdient mehr damit Geld – Zitat Hans Söllner

    • Man sieht bei den meisten Kommentaren, dass dahinter Konsumenten stehen. Konsumenten kämpfen für ihre Drogen, egal ob Süßigkeiten, Alkohol oder wie in diesem Fall Cannabis.

      • Wenn Sie das so interpretieren, gibt es doch ganz schön viele Konsumenten, welche sich von der bestehenden Prohibitionspolitik nicht abschrecken lassen. Die Sinnhaftigkeit der besagten Politik erklärt sich mir somit mitnichten. Und ob hier alle genannten Experten wie bsp. der Schildower Kreis oder LEAP als Konsumenten abgetan werden können, wage ich zu bezweifeln.

      • So ein Blödsinn. Es geht hier darum, Kinder und Jugendliche zu schützen. Oder meinen Sie im Ernst, dass Jugendrichter Müller oder der Zusammenschluss des Schildower Kreises alles Kiffer sind? Mitnichten…

  51. So unreflektierte Meinungsmache kenne ich derzeit eigentlich nur von der AfD.

    Egal welche Droge, führt bei übermäßigem Konsum zu gravierenden Problemen. Die Dosis macht nun einmal das Gift.

    Warum zeigen Sie eigentlich lediglich die psychisch Kranken? Warum zeigen Sie nicht den Großteil der gesunden Konsumenten, die einem ganz normalen Alltag nachgehen?

    Was Ihre Informationen bzgl. der USA angeht, so werde ich diese gerne überprüfen.
    Die nachweislich positiven Aspekte der Legalisierung, haben Sie jedoch unterschlagen.

    Es ändert jedoch nichts daran, dass es schlussendlich dem Verbraucher überlassen bleibt, verantwortungsvoll mit einer Droge umzugehen.

    Andernfalls müsste man neben einem totalen Verbot von Alkohol, auch Zucker, Zigaretten und vieles anderes verbieten und dagegen kann sich nur jeder vernunftbegabte Mensch verwahren.

    Als Resumee lässt hier leider nur feststellen, wenig Inhalt, viel Meinungsmache.

  52. Hallo Report München , das war kein Report, das war ein Machwerk !
    Ich bin fassungslos , ob solch einer einseitigen, unobjektiven Fake Facts Berichterstattung !
    Klar ist Jugendschutz wichtig, und das funktioniert am
    Besten mit Regulierung. Ihr habt natürlich ausgerechnet die einzige unter vielen Studien aus USA rausgepickt die fälschlicher Weise propagiert, dass nach der Legalisierung/Regulierung
    die Zahl der konsumierenden Jugendlichen steigt.
    Stand heute ist es nachweislich umgekehrt !
    Und dann Gras mit 20 – 50 % wirkstoff , das ist blanker Humbug !
    Ja, es gibt heute mitunter stärkeres Gras , doch wie Frau Kappert Gonter gesagt hat. Wenn man das weiß, wird man dementsprechend dosieren.
    Es gibt seit Jahrzehnten Millionen von Bürgern, die einen vernünftigen und entspannten Umgang mit Cannabis haben , die werden bei diesem Machwerk einfach unterschlagen…
    Das gefährlichste am C. ist die Strafverfolgung, …und wenn man es mit Tabak konsumiert .
    SIE machen allen unwissenden Leuten (falsch begründet ) Angst vor einer Kulturpflanze , mit der die Menschheit seit mehreren Jahrtausenden einen meist segensreichen Umgang pflegt.

  53. Danke an alle, die sich hier um eine differenzierte Betrachtungsweise bemühen!
    Für mich (55) und meine Psyche ist Cannabis eine Medizin, ja mehr noch, wie auch schon prominentere Persönlichkeiten sagten, ein „heiliges Kraut“. Natürlich entscheidet – wie bei jeder Substanz – die Dosis, ob sie heilsam oder schädigend wirkt.

    In die Legalisierungsdebatte möchte ich gerne noch den Gedanken des Eigenanbaus mit einflechten:
    – Wie oben schon erwähnt, sind es nicht nur THC und CBD sondern hunderte von verschiedenen Cannabinoiden, die die Pflanze enthält und zu deren spezifischen Wirkung beitragen. Eine breite Verteilung auf viele Anbauer und Züchter kann helfen, verschiedene und noch feinere Sorten zu entwickeln, wie auch immer man dies definieren mag. In meinem Fall hat mir der Himmel zumindest eine Pflanze wachsen lassen, die mir besonders gut tat (bis mir die Polizei alles genommen hat).
    – Wenn von der Unsicherheit die Rede ist, womit der „Stoff“ gestreckt sein könnte oder womit gedüngt wurde, gibt es nichts besseres, als selber anzubauen und zu verarbeiten. Selbst wenn ich zertifiziertes Cannabis kaufen könnte weiß ich nicht, in welchem Boden die Pflanze gesteckt hat, welches Licht sie gesehen hat, wie getrocknet und fermentiert wurde.
    – Schließlich entzieht – bei aktueller Rechtslage – der Eigenanbau der Dealerei den Boden. (Leider ist es nun genau das, was die Staatsanwaltschaft mir anhängen will: Handel mit Marihuana. Sie begründet das allein auf die angefallenen Mengen. Denn natürlich fallen größere Mengen an, wenn man verschiedene Sorten ausprobieren will und Vorsorge trifft, dass auch Männchen und Zwitter entstehen, die ausgesondert werden müssen.)
    Also an alle, die für eine Legalisierung eintreten wollen zuerst die Frage: wie schaffen wir das, dass endlich Vernunft in die Gesetzgebung einzieht? Zweitens wäre ich dann eben auch dafür, den Eigenanbau zu legalisieren. Dafür würde ich gerne meine überschüssigen Mengen für medizinische Zwecke abgeben oder mich notfalls auch kontrollieren lassen.

    • Ich musste direkt an Charlotte’s Web denken. 😀
      Vernunft und aktuelle Gesetzgebung passen leider nicht mehr zusammen. Seit 9/11 läuft der Gesetzgeber Amok und erlässt Gesetze, die vorher unmöglich gewesen wären. Die Vorratsdatenspeicherung und die DSGVO nur als Beispiel.
      Ich befürchte, in Bezug auf Cannabis wird 2020 ein ganz dunkles Jahr. Der Beitrag lässt ja schon schlimmes vorrausahnen.

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