Frontex unter Druck – Schaut die EU-Agentur bei Menschenrechtsverletzungen zu?

Nach Recherchen des ARD-Politmagazins report München, des englischen Guardian und des Recherchezentrums CORRECTIV verschließt die Europäische Grenzschutzagentur Frontex seit Jahren die Augen vor Menschenrechtsverletzungen an den EU-Außengrenzen durch nationale Grenzbeamte. Darüber hinaus verstößt die Behörde bei Abschiebeflügen selbst immer wieder gegen Menschenrechte. Mehr

 

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  1. Das Frontex Thema zeigt sicher Verfehlungen auf. Das mag wichtig sein.

    Aber ich vermisse allerdings bei Report aus München bei der Diskussion um die CO2 Besteuerung und dem Klimaschutz von Flugreisen den Aspekt der Markt- und Arbeitsbedingungen innerhalb der EU, die es ermöglicht haben den Boden für Billigstflüge zu erlauben. Wären die Wettbewerbsbedingungen gleich, dann gäbe es keine scheinselbstständige Piloten, keine Sklavenbedingungen für Flugbegleiter und einiges weitere mehr. Gerade die prekären Beschäftigungen sorgen für das Billigstangebot. Einschränkungen bei Lockvogelangeboten von 9,99 Euro Flügen verzerren den Wettbewerb.
    Klimaschutz könnte einfach mit gerechteren Arbeitsbedingungen erreicht werden.
    Ryan Air Geschäftsmodelle sind die Saboteure des Klimas und der Verbraucher fällt dankend darauf herein.
    Genau das sollte doch stärker in den Vordergrund der Debatten gerückt werden?

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