DDR-Nostalgiker – Geburtstagsfeier für die SED-Diktatur


Die Hauptstadt feiert gerade 30 Jahre Mauerfall. Doch manche zelebrierten in diesen Tagen lieber ein anderes Jubiläum: den 70. Jahrestag der DDR-Gründung. Die SED-Diktatur sei „die glücklichste Etappe in der deutschen Geschichte“ gewesen, hieß es in einer Vorankündigung. Um den am 7. Oktober 1949 gegründeten Staat gebührend zu würdigen, traten unter anderem ein ehemaliger Stasi-Spitzel und Ex-DDR-Spitzenpolitiker wie Egon Krenz oder Hans Modrow als Redner auf. report München über die Parallelwelt der DDR-Nostalgiker. Mehr

 

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  1. Ferienlager in Nordkorea… geht gar nicht, mein REPORT MÜNCHEN.
    Aber Kinder als Au Pair in die USA schicken schon? In die USA, die mehrere Länder völkerrechtswidrig überfallen haben und Tod und Elend über Millionen brachten, das geht i.O.?
    Es wird auch langsam Zeit, das BRD-Unrecht aufzuarbeiten:
    #Unrechtsstaat #BRD
    – Kommunistenverfolgung (100.000e Verfahren, 1000 Haft) und #Nazi – Richter – Berufsverbote
    – massive Kriminalisierung Homosexuelle
    – bis 1977(!) Einschränkung des Frauenarbeitsrechts
    – bis in die ’80er Züchtigungsrecht an Schulen (ennt man sich ja gerade in Bayern gut aus)

    Dazu dann noch die Beteiligung an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen. Und die Nichtbeachtung der sozialen Menschenrechte.

  2. Also ich bin echt geschockt und muss mich schämen für diese Menschen. Wie kann man so ignorant sein und die negativen Dinge ausblenden. Ich habe nicht viel von der DDR mitbekommen (10 Jahre alt bei Mauerfall), aber mir reicht das schon. Es stimmt, es war nicht alles schlecht aber das Negative überwiegt ganz klar. Ich bin stolz und danke allen Menschen die für die friedliche Revolution auf die Straße gegangen sind. Immerhin haben sie ihre Gesundheit, wenn nicht sogar ihr Leben aufs Spiel gesetzt.

  3. Ich finde es zunehmend unerträglich, wie auf die DDR eingeschlagen wird, nun auch von Report München, eine Sendung, die ich bisher immer schätzte. Lösen Sie sich von Stereotypen, wie heute z.B. „Unrechtsstaat“, gehen Sie auf so viele frühere DDR-Bürger zu, die anderes erlebt haben als das, was heute mainstream ist. Wenn Sie das vermeiden und auch künftig Ihren eigenen Vor- und Einfachurteilen auf den Leim gehen, befördern Sie die weitere mentale deutsche Teilung.
    Dr.sc. L. Schröter

  4. Ich kann alle notwendigen Informationen zur Teilnahme an dem Internationalen Kinder-und Jugendferienlager in Songdowon
    geben, da ich es mir im September mit einer Reisegruppe aus Deutschland angeschaut habe.
    Alles ist auf höchstem Niveau, und seit vielen Jahren verleben Kinder und Jugendliche aus Europa, Südamerika, Afrika und Asien im Alter von 10-16 Jahren dort unvergeßliche zwei Ferienwochen.
    Nordkorea wird ungerechterweise von der westlichen Seite verteufelt;
    ich war seit 2014 mit über 100 Touristen dort, und wir haben ein sicheres,
    sauberes und modernes Nordkorea mit Gastfreundlichkeit und fröhlichen Menschen erlebt. Vor Ort anschauen ist besser als in der Ferne hören und lesen.

  5. Unrechtstaat, und was haben wir jetzt? Menschen die Arbeiten zahlen immer mehr. Ärzte sind keine Ärzte mehr, da sie immer weniger Zeit haben. Pflegefachkräfte haben immer weniger Zeit für unsere ältere Mitbürger. Krankenkassen verdienen sich die goldene nase auf den Rücken der Pflegefachkräfte. (Es wird z.b. nur eine Leistung bezahlt auch wenn wir drei verschiedene Leistungen durchführen und und…) Und dann sagen sie die emalige DDR war ein unrechtstaat. Für mich persönlich ist der jetzige Staat ein nur ein Ego Staat. Die kleinen können nur zahlen und die mâchtigen lassen es sich gut gehen. (Ökosteuer, CO2 Steuer, doppelte Besteuerung der Rente, Pflegekammer (wo Pflegekräfte gezwungen werden Mitglied zu werden und Zwangsbeiträge zahlen muss ohne Gegenwert. Da die Pflegekammer keine Rechte haben, nur eine Beratung Funktion. ) Die Liste könnte ich so weiter führen. Das ist für mich ein unrechtstaat.

  6. Sehr geehrte Redaktion,
    ich habe mich sehr über die o. g. Sendung gefreut. Ihren Kommentar und die Koreastorie hätten Sie sich allerdings sparen können. Da kommen Sie nach 30 Jahren Wiedervereinigung mit immer der gleichen ausgelatschten Propaganda und drücken damit das Niveau Ihrer Sendung auf Null.
    Es wäre viel besser gewesen, wenn Sie sich die Anwesenden einfach in Ruhe angehört hätten. Vielleicht wäre Ihnen dabei auch etwas eingefallen, was man heute in der BRD besser machen kann?
    Mit freundlichen Grüßen
    Hilmar Frötschner

  7. Sicher macht es wenig Sinn, sich über den Begriff „Unrechtsstaat “ zu erregen. Gefährlich wird es nur, wenn mit diesem Begriff, bezogen auf die DDR, 17 Millionen friedliebende Menschen verunglimpft werden. Das Wort „Unrechtsstaat“ ist schnell ausgesprochen, die Meisten, ich unterstelle das auch dem Kommentator ihrer Sendung, begreifen aber den Inhalt dieses Begriffes nicht und säen nach 30 Jahren deutscher Einheit bewusst oder vielleicht auch vorsätzlich Unfrieden. So werden wir die innere Einheit unseres Vaterlandes nie erreichen. Politiker und die Medien sollten überlegen, was mit diesem Begriff vielen ehrlichen Biografien in der ehemaligen DDR angetan wird.
    Am Sendeabend habe ich beide Sendungen, sowohl Kontraste im ZDF, als auch ARD gesehen. Alle Themen zeigten Missstände unseres jetzigen gesellschaftlichen Systems auf. In jedem Beitrag kam staatlich zugelassenes Unrecht zum Ausdruck! Ich will sogar soweit gehen, die Opfer der durch fehlende Abbiegeassistenten durch LKW Fahrer unschuldig getöteten Menschen als Opfer der Politik dieses Landes zu bezeichnen. 1400 Euro für einen Assistenten sind eine lächerliche Summe für große Speditionen. Über 30 Tote Radfahrer in einem Jahr, sind übertrieben gesagt Opfer einer Politik, die nicht den Menschen, sondern den Profit der Konzerne über alles stellt. Ist der Begriff „Unrechtsstaat“ nicht auch hier und bei vielen anderen Ungerechtigkeiten, die täglich in der Bundesrepublik geschehen, angebracht!!! Also in politischen Sendungen nicht die Athmosphäre vergiften, sondern überlegt Mängel ansprechen und zu deren Beseitigung beitragen. Das wünsche ich mir als Beitrag der Medien zu Vollendung der Einheit.

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