Corona-Angst bei Deutschlands Senioren und Behinderten – Kein Impfstoff, keine Termine, keine Infos


Hunderttausende Senioren, die 80 Jahre oder älter sind, warten sehnsüchtig darauf, endlich geimpft zu werden. Oft fehlt der Impfstoff. Wer in den eigenen vier Wänden lebt, muss sich selbst um einen Termin kümmern. Komplizierte Online-Portale und überlastete Telefon-Hotlines bringen viele Senioren zum Verzweifeln. Mehr

 

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  1. Ich habe mir für meine Mutter in Sachsen in der letzten Woche die Finger wundtelefoniert, sogar mit dem Portalbetreiber DRK und dem Ministerium gesprochen. Eine Woche nach dem Start des Portals ist endlich der Hinweis auf der Startseite, dass es keinen Impfstoff gibt. Ministerin Köpping hat den jetzigen Zustand als Regelbetrieb bezeichnet. Noch hat sie Einfluss, sogar die Bild druckte diie Pressemitteilung des DRK vom Sonntag. Am Montag der Supergau mit einer Anzeigenkampagne und wieder kaum erreichbarer Hotline. Warum hat man die Impfterminvergabe nicht an Profis gegeben? Eventim ist doch derzeit nicht ausgelastet?

  2. Mein Manun ist 80 Jahre hat sich noch nie mit solchen Sachen befasst. ER HAT TELEFoniert OHNE ende kein Durchkommen.Meine Tochter hat es dann gemacht.Nach langen probieren kommt eine Bandansage wo man erneut eine Telefonnummer bekommt.Also wieder probiert dann durchgekommen.Nun bekommt er Formulare die er erst mal ausfüllen muss.Das war vor 14 Tagen noch kein Formular.Erst wenn dies alles erledigt ist bekommt er einen Termin.
    SCHWACHSINN OHNE ENDE.Senioren die niemanden haben ein Problem.

  3. Organisation der Impfzentren top. Terminvereinbarung und Information flop.

    Auf den jeweiligen Webseiten der Länder könnte leicht ein Hinweis erfolgen.
    Auch die 116117 bietet ja genau Auswahlmöglichkeiten mit Tonauswahl.
    Eine kleine Ansage des jeweiligen regionalen Impfzentrum würde genügen, die Leitung nicht zur „Weißglut“ zu bringen.

    Aber ja doch, es ist ja alles neu und musste auf die Schnelle organisiert werden. Volles Verständnis. Aber man kann ja noch nachbessern.

  4. Es geht um die Senioren in den Heimen. Ich wohne im pflegeheim in Leipzig-Gohli. Von wegen Heime haben alles da. Ich bin in 8 Monaten 3 mal in Quarantäne je zu ca 3 Wochen gewesen , Mai, November und dann vom 30.12. Bis 16.1. .21. Dann 1,5 Tage durften wir aus Zimmer. Am Montag Früh 6,30 wurde auf Gang geschrien, QUARANTÄNE , so nun sitzen alle Bewohner in ihren Zimmern eingesperrt. Von Besuchen seit ein7ger Zeit auch schon nicht mehr. Die Heime sind viel zu klein und völlig vollgestopft. Beim Essen, wird man angespuckt,abgehustet und gerüstet. Man kann aber dazu sagen, dass Schwestern selber Corona einschleppen. Die geben das sogar selber zu. Wann gibt es denn endlich mal die erste Impfung. Schnelltest muss gespart werden , meist in Quarantäne weiter nichts. Also die Heime werden nicht bedient obwohl wir hier so eng zusammen hausen. Beim Essen von Nachbar zu Nachbar 10 cm am Tisch. Also weiterhin weggesperrt wie im Frühjahr. Nichts geändert, wir fallen von eine Corona in die nächste.

  5. Im Impfzentrum Forchheim geht man sehr großzügig mit der Interpretation der Impfpriorisierung um. Hier wurden gesunde 50-jährige geimpft, während 90-jährige seit Wochen keinen Termin bekommen.

  6. Wir haben heute einen Brief vom Gesundheitsministerium Niedersachsen erhalten das meine Großmutter sich einen Termin zur Impfung geben soll/darf….
    Schlecht nur das sie 2008 verstorben ist…

  7. Ich kann für Bayern den Bericht nur bestätigen. Weder Telefonhotline noch online sind so gestaltet, dass die Mehrzahl der über 80 Jährigen damit klar kommen.
    Leider ist dies wieder einmal wie weit öffentliche Verwaltung und Politik von der Lebenswelt der Bürger entfernt ist.
    Auf dem von den Enkeln eingerichtetem Tablet Videos schauen zu können ist nicht gleich zu setzen damit, dass diese Menschen eine email Adresse einrichten und verwalten und sich damit wiederum ein login auf der Impfzentrenseite einzurichten. Wann schaffen wir es unsere öffentliche Verwaltung so zu ermöglichen, dass sie für die gestaltet ist, die sie nutzen und nicht ein Wettstreit darum besteht, wer es am kompliziertesten kann?

  8. Während im Impfzentrum Forchheim (Oberfranken) gesunde 50-Jährige geimpft wurden, warten gleichzeitig 90-jährige seit Wochen auf einen Impftermin.
    Es soll die Priorisierung, wenn man sich nicht daran hält?

  9. Sorry, aber das entspricht nicht den Tatsachen in München:
    1. habe ich mich heute registriert (also kenn ich die Anforderungen!) es hat alles bestens + einfach funktioniert. Bin 44Jahre, meine Freunde sind schon zu 80% registriert.
    2. meine Mutter (76Jahre) + mein Stiefvater (79Jahre) haben die Anmeldung als einfach empfunden und meine Unterstützung abgelehnt.
    3. Natürlich benötigt man ein Passwort. Logisch.
    Die Dame im Beitrag kann gut mit einem iPad umgehen (Was sie damit schon alles erledigt hat spare ich mir) aber bei einem Passwort ist sie überfordert. Sorry, haltet die Polemik raus und berichtet wahrheitsgetreu … alles andere verzehrt das Bild.

    Ich habe pflichtbewusst mehreren älteren Personen meine Hilfe angeboten, die sind alle schon registriert.
    Morgen frag ich noch meinen 87-jährigen Hausmeister, ob er schon den Brief erhalten hat (wie alle anderen Ü-80, die mein Freundeskreis und ich kenne- die registrieren sich auch nicht mehr, da schon erfasst).

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