Bürgeraufstand – Der Streit um den Brennerbasistunnel

Der Brennerbasistunnel ist das größte Infrastrukturprojekt Europas – es soll den Norden mit dem Süden verbinden. Doch während in Italien und Österreich bereits am Tunnel gebaut wird, streitet man in Deutschland noch über die Zulaufstrecke und zeigt wenig Bereitschaft, den Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Mehr

 

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  1. Hallo hier baut nicht das Krisenland Italien sondern Südtirol und Tirol …. das macht den Unterschied das beste Beispiel ist Licarta.

  2. Der Bericht war nicht fertig recherchiert. Was passiert in Italien nach Franzensfeste? Kein Wort, dass der Südzulsuf weniger Kapazität hat, als die bestehenden Trasse im Norden. Kein Wort, dass es eine intelligente Verteilung der Züge über die verschiedenen Alpenübergänge braucht und man sich dann den Brennertunnel sparen könnte. Warum braucht es eine Hochgeschwindigkeitsstrecke? Für Güter? Es wird wie bei München Berlin der Focus auf Personenverkehr gelegt. Die Bahn ist an Güter gar nicht interessiert.

  3. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Und selbst wenn in vielen Jahrzehnten alle Zulaufstrecken gebaut sein sollten (was insbesondere in Italien bei 190 km davon äußerst unwahrscheinlich ist), würde trotzdem kein LKW weniger auf der Autobahn fahren, weil es zumindest in Deutschland und Italien keine wirksamen Verlagerungsmaßnahmen gibt. Somit: sinnlose Hoffnungen auf Verkehrsentlastung, sinnlos verschwendetes Geld, sinnlos ausgestoßene Millionen Tonnen an CO2 und Schadstoffen beim Bau, sinnlose Naturzerstörung!

  4. Sehr geehrtes Team von Report München, vielen Dank das Sie sich der Problematik im Brennerkorridor angenommen haben. Ihre Sendung hat leider nicht den richtigen Titel denn es ist kein Streit um den Brenner Basistunnel. Dieser ist längst Fakt und wird auch gebaut. Im Inntal und Rosenheimer Land geht es um den Brenner Nord Zulauf. Auch die Bevölkerung im bayerischen Inntal wie am gesamten Brennerkorridor ist von dem LKW Transitverkehr enorm belastet. Die Menschen wünschen sich eine Entlastung in Bayern Tirol und Südtirol. Eine Verlagerung des Straßenverkehrs auf die Schiene ist längst überfällig wurde jedoch politisch noch nie realisiert. Hierdurch steht die Verkehrswirksamkeit jeder neuen Infrastruktur egal ob neue Trasse im Inntal oder auch der BBT infrage. Hierzu gibt es reichlich Veröffentlichungen von Verkehrsexperten. Hinzu kommt noch das die bestehende Strecke so ertüchtigt werden kann das auf lange Zeit eine sichere Zulieferung zum Brennerbasistunnel erfolgen kann. Würden dann tatsächlich einmal ordnungspolitische Maßnahmen ergriffen werden um den Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern wäre auch dies möglich und das Inntal und der Brennerkorridor könnten tatsächlich entlastet werden. Somit entsteht eine WIN WIN Situation es erfolgt die Entlastung der Bevölkerung und auf der anderen Seite wird die Kulturlandschaft im engen Inntal erhalten und nicht durch eine unnötige neue Trasse beschädigt. Dies wäre auch ganz im Sinne des bayerischen Koalitionsvertrages den Flächenverbrauch zu reduzieren. Insgesamt ist es eine sehr komplexes Thema welches auch eine komplexe verkehrspolitische Lösung benötigt und keine einfache er Hauruck Politik mit einer neuen Infrastruktur. Zugegeben komplexe Inhalte sind natürlich in Medien wie dem Fernsehen nicht einfach auf zu arbeiten. Dennoch würde ich mir bei der Aufarbeitung eine differenziertere Darstellung der Probleme um den Scan Med Korridor und Brenner Nord Zulauf sowie BBT wünschen. Mit besten Grüßen

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