Wohnungslosigkeit in Deutschland – Es kann fast jeden treffen

Immer mehr Menschen in Deutschland sind wohnungslos. In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Zahlen verdreifacht. Die Gründe sind vielschichtig. Inzwischen, so Sozialarbeiter und Armutsforscher, erreicht das Problem prekärer Lebens- und Wohnsituationen nicht mehr nur Menschen am Rande der Gesellschaft. Mehr

 

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  1. „Immer mehr Menschen in Deutschland sind wohnungslos.“

    Es sind wesentlich mehr Männer als Frauen obdachlos.

    Was wird getan um der wesentlich größeren Zahl an Männern zu helfen, die obdachlos sind?

  2. Sehr schockierender Bericht. Leider kann ich auch keine Wohnung anbieten. Vielleicht kann man der Dame aus der Reportage aber irgendwie helfen eine Wohnung zu finden. Würde mich freuen. Sehr sympatisch. Mir ist bewußt, dass das nur ein Tropfen auf den heißen Stein bedeutet.

  3. Ich werde nach 25 Jahren vom Saubermann-Vermieter rausgeschmissen. „Eigenbedarf“ nennt man das. Mit Klage und Zwangsräumung, und finanziellen Phantasieansprüchen gegen mich. Bereits Jahre vor dem „Eigenbedarf“ wurde mit Drohungen, übler Nachrede, Lügen versucht, mich rauszukriegen.
    Ich habe 25 Jahre bezahlt, keine Minderungen gemacht, nicht mal deutliche Forderungen gestellt. Instandhaltungsrückstände von 40 Jahren geduldet. Tägliche Lärmbelästigung. Eine unbegründete Mieterhöhung bezahlt, weil ich meine Ruhe wollte. Ich werde als Schlampe hingestellt und auf persönliche Weise beleidigt. Alles hintenrum. Direkte Ansprache zu mir erfolgt nur über Drohungen.

    Dabei hält der Mensch sich für moralisch überlegen, lässt sich über meine Lebensweise aus, über meine Finanzen, schnüffelt in meiner Privatsphäre herum.
    Selbst ist er nicht fähig, sich korrekt in Vertrags-und Geldangelegenheiten zu verhalten, sich über geltende Gesetze und Fristen zu informieren, oder wenigstens in sachlicher Weise zu agieren. Mängelfreies, ungestörtes Wohnen bleibt man schuldig. Seine Instandhaltungsrückstände möchte er mir anlasten.
    Von Anstand, Ethik und sozialem Gewissen ist man Lichtjahre entfernt.
    Ich selber werde keine neue freifinanzierte Wohnung bekommen – durch Räumungsklage und Zwangsräumung gibt es keine Chance mehr.
    Gier und Intoleranz zerstört Menschen, ein normales, tolerantes Zusammenleben.

  4. Hallo, was für mich immer extrem schlimm ist, man ( alle) wissen von dieser Situation
    Diese Dokumentationen berichten
    Sticheln auf und können doch nichts daran ändern….
    Aber ausreichend über sämtliche Missstände berichten….
    Das alle sehen wie schlimm es aussieht…
    Solche Sendungen hätten doch die Möglichkeit
    Zu verschiedenen Themen
    Petitionen auf zu rufen….
    Und die Regierung unter Druck zu setzen..
    Wo soll das alles enden..
    Erzählt doch solche Geschichten nicht im Fernsehen, wenn ihr kein Interesse habt es zu ändern…

  5. Dieser Bericht macht mich einfach nur fassungslos und unendlich traurig. In was für einer Gesellschaft leben wir? Haben wir unsere ganze Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge aufgebraucht und lassen unsere eigenen Kinder auf der Straße leben. Ich hoffe sehr das diese Familie, durch diesen Bericht ein neues schönes zu Hause findet. Ich mag es einfach nicht glauben, dass unsere Menschheit so unsozial und verroht ist, Familien lieber auf der Straße wohnen zu lassen, anstatt sie zu unterstützen und ein zu Hause zu geben. Ich wünsche dieser Familie ganz viel Kraft.

  6. Ich würde gerne Birgit und ihren Kindern Wohnraum überlassen. Ich hätte gerne Adressen wo ich mein Angebot weiter leiten kann. Ich wohne mit meiner Familie in Aachen.

    • Liebe Frau Lochau-Schwanke,

      vielen Dank für Ihr Angebot! Wir leiten Ihnen den Kontakt des Clearinghauses per Mail weiter.

      Mit freundlichen Grüßen
      report-Redaktion

  7. Eine traurige Geschichte; leider sind oft alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern die Leidtragenden.
    Ursache: Bund, Länder und Kommunen, Gewerkschaften usw. haben ihre Wohnungsbaugesellschaften fast alle an „Investoren“ verkauft, weil sie unfähig waren und sind sie selbst zu verwalten. Können deshalb keine günstigen Wohnungen mehr anbieten!
    Zu Ihren Bildern (auf der Straße liegende Personen):
    Da sollte man differenzieren. Hier handelt es sich um Menschenschicksale die uns von unseren EU-Nachbarn vor die Tür gelegt werden (einschließlich der massenhaften Bettler)…………………….!? Da sollten Sie mal recherchieren!

  8. Ich hatte das Problem keine Wohnung in Berlin zu finden, Günstige Singlewohnungen gab es nur mit Wohnberechtigungsschein und die Anträge dauern zwischen 6 Wochen und 6 Monaten. Man braucht Schufa und alle Unterlagen und steht dann mit 40 anderen Personen beim Besichtigungstermin. Ich war ja noch relativ glücklich dran, aber was ist mit unterprivilegierten Personen oder Personen, die von der ganzen Bürokratie überfordert sind? Keine gute Sache. Wenn man ein möbliertes Zimmer bezieht kann einem zum Ende des Monats gekündigt werden. Auch eine Sache, die ich nicht wusste. Nun habe ich bei einer Wohnungsbaugesellschaft eine prima Wohnung gefunden, aber die stand nicht im Netz und man hatte dort angenommen, dass ich noch Mitglied der Gesellschaft war. Ich habe die Wohnung zwei Monate später als geplant bekommen. Ich habe zur Zwischenmiete gewohnt, auch bei meiner Freundin, und doch war das alles auf Kante. Technisch war ich wohnungslos und wusste nicht wo hin mit meinem Stuff, wusste nicht ob die Zwischenmiete einen Monat länger ginge usw. Alles nicht gut. Nun stell man sich die selbe Situation für Personen mit Drogenproblemen, mit Alkoholismus, ohne Familie usw. vor. Es ist alles ein dünnes Netz. Aber der eigentliche Skandal ist, Zuwanderung massenhaft zuzulassen obwohl kein ausreichender Wohnraum für alle vorhanden ist. Sagt man den Leuten im Hangar in Tempelhof ehrlich, dass sie die nächsten 10 Jahre da bleiben müssen? Wieso werden nicht mehr Wohnungen gebaut vom Staat um nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage den Mietzins zu drücken?

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