Ärzte unter Drogen – Wenn Mediziner suchtkrank sind

Ärzte werden zum Risiko für Patienten: In Donauwörth in Bayern wurden Dutzende Patienten im örtlichen Krankenhaus mit Hepatitis C angesteckt. Nun steht ein schrecklicher Verdacht im Raum: Ein medikamentenabhängiger Narkosearzt, der ebenfalls unter dieser Krankheit litt,  hat womöglich diese Menschen angesteckt. Ärzte gelten für Experten schon längst als Risikogruppe: Denn kaum jemand hat so einfachen Zugriff auf Drogen wie sie. Mehr

 

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  1. Hallo , gutes Thema, ich finde aber schlecht recherchiert. Hepatitis C. Ist doch seit paar Jahren heilbar, und zwar ohne das Nebenwirkungsreiche Interferon. Ich war selbst betroffen, habe in Basler die Therapie gemacht, nach wenigen Monaten war ich geheilt. Ohne Nebenwirkungen. Habe damals in der Schweiz gearbeitet. Die Schweiz sagt: wenn Du krank genug bist, dann bekommst du die teuren Tabletten. In Deutschland genau anders herum : wenn du noch nicht im schweren, fortgeschritten Stadium bist (keine z.B. Leberzirrhose), dann bist du Therapie würdig. Das ist mal ein Aufmacher, die reichen deutschen Kassen lassen uns lieber sterben, als Hilfe anzubieten. Die Schweiz entschied nach 2 Leber scans, Ultraschall, auch Leberbiopsie möglich. Naja, die Patienten dieses Arztes haben vielleicht doch noch Hoffnung…
    Was auch interessant gewesen wäre : Wie war es möglich, daß sich die Patienten angesteckt haben? Heutzutage ist doch alles Einmal-Material , gerade Spritzen, Kanülen . Bin selbst Krankenpfleger . eine Möglichkeit ist ein Medikament, das z.B. in geringen Dosen, also etwa 5 ml aus einer 100ml Glas Ampulle, mit Gummi Deckel, entnommen wird. Dann müsste der Arzt aus eben dieser Glasflasche mit seiner benutzten (!) Kanüle oder seiner benutzten(!) Spritze einen Nachschlag entnommen haben. Alles sehr unwahrscheinlich. Also, das würde mich wirklich brennend interessieren.

  2. Zur Dokumentation: Menschen in Deutschland ohne Krankenversicherung
    Es gibt weitaus mehr Menschen- wesentlich jüngere Menschen- , die ohne Krankenversicherung sind. Kinder, die aus Kinderheimen rausgewachsen sind, deren Elternnicht mehr bereit sind die Kassenbeiträge zu zahlen, jedoch noch nicht einen eigenen Verdienst haben, fallen sehr schnell aus der Krankenkasse heraus; die Mitgliedschaft ruht, solange die ausstehenden Beiträge nicht beglichen sind.
    Ebenso ergeht es psychisch krank gewordenen Jugendlichen, die, trotz Therapie nicht in der Lage sind, ein eigenständiges Leben zu führen. Sie fallen aus der Familienversicherung heraus, haben nun die Möglichkeit, von ihren Eltern privat versichert zu werden, oder eben nicht versichert zu sein.
    Diese Problematik ist fast hausgemacht. Für GKV-Versicherte , die multipel psychisch krank geworden sind, gibt es eigentlich nicht wirkliche Hilfe(Kliniken). Wenn, dann sind Wartezeiten von 8-12Monaten keine Seltenheit. Mit privat Zusazuversicherung kämen diese jungen Erwachsenen erheblich schneller(Warteteit zwischen 2-8Wichen) in den Genuß einer Hilfsmöglichkeit( stationäre Therapie), doch dann müßte diese Zusatzversicherung schon gleich mit Geburt getätigt worden sein. Ansonsten gilt: 10 Jahre beschwerdefrei bei psychischen Krankheiten, dann kann eine privat Krankenhauszusatzversicherung mit einer Wartezeit von 3-6 Monaten beantrag5 werden.
    Also ein Kreislauf, der Angehörige, die ihren Kinder zu gerne helfen würde, an den Rand ihrer Belastbarkeit bringen.

  3. sehr geehrte damen und herren,
    ich bin rentner mir 625 euro rente…. und soll ca. 180 euro kv-beitrag zahlen…. was ist das …..sozial…??? wohl eher asozial !!! – gibt es eine möglichkeit, dieser ‚versklavung‘ bzw. schleichenden enteignung zu entgehen…???
    wenn sie mehr wissen wollen, setzen sie sich bitte mit mir in verbindung.
    mit freundlichen grüssen
    n. j.

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