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  1. Ganz großer Sport, den Ihr (sorry, für‘s Du, aber dann ist’s für mich einfacher) da heute abgeliefert habt. Vom offensichtlichen Wahlkampf für die CSU (GroKo) bis hin zu den direkten Nachbarn, den Italienern, die unter den Chinesen leiden, liefert diese Sendung auch den letzten Gläubigen an einen objektiven Journalimus ernsthafte Zweifel. Denn alle populistischen Themen Richtung „Überfremdung“ werden bestens und vermeidlich indirekt „bespielt“.
    Boah, für wie blöd haltet Ihr Euer Publikum und wen wollt Ihr damit für Euch gewinnen?
    Habt Ihr es immer noch nicht kapiert, dass egal ob rechts oder links orientierte Berichterstattung unserer Demokratie schadet?
    Ich wünsche Euch, dass Ihr den Einschaltquoten mutig trotzt und zurückfindet zu einer neutralen Berichterstattung, die Eurem Berufsethos entgegenkommt und Informationen für eine neutrale Meinungsbildung Eurer Zuschauer liefert!!!
    LG aus Ostwestfalen

  2. Ihrem letzten Satz ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Wenn es, deshalb die (im weiteren Verlauf wiederkehrende) Relativierung, auch wieder wohl nichts weiter als ein Appell bleiben wird. Es fehlt mir an Aberglaube. Ich spare mir das Ableiern zahlloser Beispiele, wie in Deutschland mit dem eigentlichen Souverän umgegangen wird. Sicher ist Deutschland eigentlich ein schönes Land, mit eigentlich guten Erbanlagen (Ausblendung 1938 -45) und eigentlich guten und tüchtigen – ja wie nennt man es eigentlich? – Bürgern? Eigentlich ist es recht schön hier. Aber eigentlich ist es zwischenzeitlich für viel zu Viele auch eine Zumutung, sich tagtäglich damit auseinander setzen zu müssen, wie wenig Politik noch das richtige Maß findet. Auch hier könnte ich eine lange Litanei an Versäumnissen herunterbeten, die sich aber nicht einmal die anhören wollen, die das Beschissenwerden tagtäglich spüren. Meine Befürchtung: Politischerseits wird man zunächst vor einer Amtszeitbegrenzung zurückschrecken. Irgendwann wird man nachgeben. Nutzen wird es nichts. In viele Behörden hat sich das Drangsalieren hineingebohrt. Zahllose Gralshüter sitzen in Ministerien, Ämtern, Gerichten und sonstigen mitunter freidrehenden Institutionen. Ich kann uns Staatsbewohnern schwerlich Amtszeitbegrenzungen für Richter, Behörden-/ Agenturleiter und subalterne Beamte vorschlagen. Was ich allerdings empfehle ist Aufbegehren. Und wenn ich bis hierhin dem sprachlichen „Gendering“ ausgewichen bin, dann liegt das daran, dass ich unseren Sprachaufbau nicht noch komplizierter machen möchte, als er es ohnehin schon ist.

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