Horrende Mieten – Notfallversorgung in Ballungsräumen vor dem Kollaps

Der Notfallversorgung in Ballungsräumen droht der Kollaps, weil Pflegekräfte und Fachpersonal fehlen. Der Grund: Die Mietpreisexplosion in deutschen Großstädten. Ein Skandal, sagen Experten und Ärzte: Das System steht kurz vor dem Zusammenbruch – in München zeigt sich: Wegen Fachkräftemangel kommt es in Kinderkrankenhäusern und in Notaufnahmen schon jetzt zu gefährlichen Engpässen. Mehr

 

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  1. Grundproblem: Privat Versicherte entscheiden über gesetzlich Versicherte.
    Unsere Lösung: Alle Entscheider in Politik/Bürokratur kommen bei Behandlungen eisern in der Reihenfolge ihres Eintreffens/Triage dran.** Außerdem werden die Namen der Sitzungstouristen (um das Wort Asyltourist zweckmäßiger einzusetzen) öffentlich dokumentiert – denn bei diesen Sitzungen kommt doch nur Zeitschinderei heraus. „Wenn du nicht weiterweist, gründe einen Arbeits/Expertenkreis“.
    Frage: Wo sind die Politiker hin, die noch den berühmten Axxxh in der Hose hatten und nicht zwischen den Ohren?
    **Arzttermin HauSarzt/Diabetes 6 Wochen – HauTarzt 4 Monate Wartezeit für Kasse – beide privat innert 1 Woche. Uhrzeit während Sprechstunden nach Wahl

  2. Wunderbar. Der Report aus München, immer schon etwas verdreht und oft genug zu CSU-like, kritisiert die Mieten in München anhand des daraus entstehenden Personalmangels in Pflege und Notfallversorgung. Das ist wie… Ach, mir fällt da nichts ein. Die Mieten explodieren schon lange, besonders in Bayerns Hauptstadt. Die Medien kümmerte es wenig, außer in tränendrängenden Einzelfällen. Pflege- und Notfallpersonal ist schon lange knapp und unterbezahlt – man schaute weg. Jetzt aber, in einer eigenwilligen Komposition, wird es für den bayrischen Report interessant? Wieso? Ich wundere mich da auch nicht mehr, dass die Herrn Journalisten und Redakteure keinen Durchblick haben. Schließlich drängen sich hier weitaus weitergehende Fragen auf, die allerdings auch andere Medien nicht stellen. Provokant möchte man da eher spöttisch zurückfragen, wie denn der Bericht über die autonomen Hausbesetzer in Berlin ausgesehen hätte, wenn die ihre Aktionen mit „Gegen Mietwucher und Immobilienspekulation / Bezahlbarer Wohnraum für alle PFLEGER und MEDIZINISCHES FACHPERSONAL“ überschrieben hätten. Politmagazin nennt man sich, aber Nachdenken ist nicht so angesagt, was? Lieber mehr im Stil einer BILD-Zeitung angebliche und offensichtliche Missstände ankreiden, ist billig und bringt Applaus. Wir gehen dem Untergang entgegen…

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