Arzneimittel für Asthmatiker – Der verzweifelte Kampf eines Erfinders

Vor 25 Jahren erfindet ein Jungunternehmer eine Inhalierhilfe für Asthmatiker. Mehr als 50 Milliarden Euro hätte diese Erfindung Europas Krankenversicherten gespart. Denn sie verbraucht weniger Asthma-Medikamente. Doch die zuständigen Behörden erreichten, dass das Medizinprodukt vom Markt verschwindet. Die EU-Kommission hätte das Verbot schon vor 20 Jahren prüfen müssen, machte das aber nicht. Recherchen zu einem echten Wirtschaftskrimi. Mehr

 

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  1. Vielen Dank für diesen Beitrag.Ich bin in ähnlicher Weise betroffen.In einem Sprechberuf tätig,wurde mir Viani (damals weit über 100€)verordnet-5€ Zuzahlung. Das hatte Heiserkeit zur Folge.Mein Arzt empfahl mir ein anderes Präparat-ohne Heiserkeit -Formotop/inzwischen Formatris-um die 60€,davon etwa 43,00€ Zuzahlung.Im L-Inhalator.Ich bin ein Opfer der Lobby-Verträge.“Sie können ihre Zuzahlung einreichen…“,wurde mir erklärt.Ich bin aber Kassenpatientin und gebe mein Rezept in der Apotheke ab….
    Fahren Sie bitte fort,die Finger in die Wunden unserer Gesellschaft zu legen, aufzudecken, anzuklagen.Wenn ich ausfalle,fehlt ein ganzer Fachbereich Bildung in meiner Schule.Man kann nicht alles hinrechnen .Und nicht jeder ist in unserer Gesellschaft ersetzbar.Und nicht alles,was Geld kostet,ist das Geld auch wirklich wert.

  2. Ich bin Asthmatiker, benutze seit vielen Jahren L-förmige Inhalatoren.
    Die Anwendung ist problemlos, egal ob sitzend oder liegend.
    Druckbehälter (Alu) und Inhalator (Kunststoff) entsorge ich immer getrennt.
    Rückstände vom Medikament sind nie zu sehen, auch nicht im Knick,
    in dem angeblich Medizin hängen bleiben kann.
    Um ganz sicher zu gehen habe ich einen aufgebrauchten Inhalator mittig aufgeschnitten:
    Sauber, keinerlei Ablagerungen. Für Jeden nachprüfbar:

    Die Düse für das Aerosol ist nicht auf den Knick, sondern in das Mundstück ausgerichtet!
    Die unterstellte Ineffizienz ist deshalb, nach meiner Meinung, gezielt Irreführend.

    Sagenhafte (Märchenhafte) Einsparungen von 50 Milliarden Euro in fünf Jahren? Hokuspokus!

    Dass diese „Erfindung“ ohne Knick irgendeinen positiven Effekt für die
    Krankenversicherten bietet wage ich zu bezweifeln.
    Ob bzw. warum man preisgekrönte nutzlose Innovationen verbieten soll???
    Eben genau in der Pharmaindustrie wird gerne ein patentrechtlich nicht mehr geschütztes
    Medikament vom Markt genommen und quasi „neu entwickelt“ zum 1000!-fachen Preis verkauft.

    Dass sich findige Geschäftsleute zusammentun um wie hier evtl. 300 Millionen zu kassieren
    ist zwar Innovationspreisverdächtig, aber nix neues. Bei AKW-Betreibern, Banken,
    Autoindustrie, Versicherungswirtschaft, etc etc geht es um zig Milliarden.
    So läuft der Laden, wir bezahlen.

    Mein ganz subjektives Fazit: Herr Klein sollte mit der Klage in Brüssel auf die Nase fallen,
    stattdessen weiter Bücher schreiben. Die kauf´ich dann einfach nicht (wer einmal lü…).
    An ARD, BR, Report München: Recherche statt FakeNews, Medikament löst sich nicht in Luft auf.

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