Radioaktives Gas in Gebäuden – Kommunen vor Sanierungswelle

Das radioaktive Edelgas Radon sammelt sich in Häusern an und ist, nach dem Rauchen, die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs.
Nach dem neuen Strahlenschutzgesetz müssen ab 2019 Arbeitsplätze mit einem Durchschnittswert von über 300 Becquerel (pro Kubikmeter Luft) saniert werden. Auf die Kommunen kommen Kosten in unbestimmter Höhe zu, weil sie öffentliche Gebäude, Schulen und Kindergärten radonsicher machen müssen. Nach Angaben des Bundesamts für Strahlenschutz gibt es in jedem zehnten Haus in Deutschland ein „Radonproblem“. Mehr

 

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  1. Ich wohne in einem Gebiet, in dem die Radonbodenkarte nur geringe Belastung
    anzeigt. 1984 habe ich an mein Haus einen Keller angebaut, Boden, Wände,
    Decke aus 40 bis 50 cm Stahlbeton fugendicht gegoßen. Bester Beton mit
    Rheinkies. Seit dem habe ich Radon in der Wohnung! Zuerst gemerkt, das
    mein Fernsehgerät an der Vorderseite deutlich “ gestrahlt“ hat, wenn ich die
    Bildröhre mit einem nassen Tuch abgewischt habe fing der Geigerzähler zu
    rasen an. Mit den seit Jahren für 100 bis 300 Euro teuren Radonmeßgeräten
    messe ich seit Jahrzehnten zwischen 70 Bq/Kubikmeter ( Sommer bei gekippten Fenstern) und 1500 Bq/Kubikmeter (Winter wenn alles dicht ist).
    Das Radon kommt aus dem Beton, besonders stark wenn die Betonoberflächen etwas feucht sind.
    Fast jeder hat Betonwände, z.B. Im Keller oder in Betonhochhäusern !
    Leider wird das Thema seit Jahrzehnten todgeschwiegen.

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