Flüchtlingsdrama in Uganda – UNHCR muss Lebensmittelrationen kürzen

 

Das bitterarme kleine Uganda hat nach UNHCR-Angaben 2016 mehr Flüchtlinge aufgenommen als ganz Europa zusammen. Zwar hat das Land jeder Flüchtlingsfamilie ein Stück Land angeboten, um eine Hütte zu bauen und Getreide und Gemüse anzubauen. Trotzdem wird die Nahrung immer knapper für die südsudanesischen Flüchtlinge im Norden Ugandas. Das UNHCR musste schon 2016 die Lebensmittelrationen kürzen. Es fehlt das Geld. Die internationalen Geberländer haben zwei Drittel der benötigten Summe einfach nicht überwiesen. Mehr

 

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  1. Sehr gut, wie Sie den Bericht über Uganda darstellen.
    Wer die Berichte von Fachleuten sieht, ist auch in Uganda Wirtschaftsleben im Gange.
    Aber – ich erlebe gerade einen Landmaschinenhändler, der in zweiter Generation mit den Staaten in Arabien und Nordafrika stets Handel betrieben hat, der immer für Ersatzteile sorgte und u.a. Saatgutaufbereitungsanlagen lieferte und einbaute.
    Seine Stärke und Anerkennung liegt darin, daß er Bedienpersonal und Wartungspersonal schult.
    Nun stehen in Libyen Maschinen infolge der Nachwehen seit der Beseitigung des Ghadafi brach, brauchen Ersatzteile. Die Landwirtschaft hat inzwischen wieder 50% der Erträge, die es zum Ende des Ghadafi-Regiments gab. Libyen hat es so nötig! Ín Tripolis warten 1 Mio. Menschen auf den Sprung über den Teich!
    Aber: Der Lieferant kann nicht liefern. Alle reden von Hilfen für Afrika, aber der bekommt leinen LC (Letter of Credit), um die Ware auf den Weg zu schicken. Auf Ebenen der KfW, der Regierung u.s.w., wird man von Einem zum Anderen geschickt, aber es wird keine Lösung gefunden. Die Botschaft in Tripolis ist unfähig, das zu regeln. Was ist zu tun?

  2. Hilfen für Afrika müssen nicht durch Geschenken von Lebensmitteln erfüllt werden, sondern durch die Hilfen zur Selbsthilfe.
    Dafür wird viel zu wenig von Europa getan.
    Afrika muß nicht von China um seine Rohstoffe beraubt werden, es müssen an den Stellen der Rohstoffgewinnung Veredelungsbetriebe angesiedelt werden. China kauft indessen unsere Betriebe auf, kauft sich Deutschland, während bei uns in Berlin und in Länder von nichts Anderen geredet wird, als von „Sozialem Notstand“! Dabei ist der größte Notstand die zu heftige Ernährung mit der Folge von Diabetis und mehr.

  3. es wird sehr viel darüber geredet,wie man die flüchtlingswelle einschränken kann-aber bis auf einige Schönheitsoperationen,geschieht nichts-und dabei wäre es einmal ein anfang,den handel mit Afrika auch fair zu betreiben-die menschen hätten dadurch die Möglichkeit,ihren Lebensunterhalt auch selbständig zu betreiben-es würde auch die flüchtlingskosten senken,wenn man die Flüchtlingslager vor ort besser unterstützen würde-auch würden die menschen bei einer besseren Versorgung vor ort,nicht auf die Idee kommen,sich auf den weg nach Europa zu machen-auch könnte man vor ort,ihre beruflichen fähigkeiten verbessern-es scheint aber,das keiner dies ernsthaft bekämpfen will-

  4. Es müssten wesentlich mehr Sendungen über die Lage beim UNHCR vor Ort geben. Wir verschwenden Milliarden für eine Integration, in in de Anzahl nie gelingen kann, da die eigene Bevölkerung nicht ausreichend mit bezahlbaren Wohnraum, auskömmlichen Lohn und Rente integriert ist. Milliarden gehen zusätzlich an Schlepper. Das Sterben an Unterernährung und fehlender med. Versorgung beim UNHCR spielt bei deutscher „Menschlichkeit“ schlicht keine Rolle. Wer schwach ist und kein Geld für Schlepper hat bleibt in der Regel für Deutschland unsichtbar.

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