Transparenz? Fehlanzeige! Ekelbrot in bayerischen Bäckereien

Mäusekot, Schaben, Schimmel – in mehreren bayerischen Großbäckereien gab es in den Jahren 2013-2016 offenbar große Hygienemängel. Das zeigen Unterlagen der Organisation foodwatch, die report München und der Süddeutschen Zeitung exklusiv vorliegen. Das Fazit: Nach wie vor werden den Verbrauchern wichtige Informationen vorenthalten. Mehr

 

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  1. Hallo report, ich hätte Ihre Sendung wirklich sehr gerne im Fernsehen gesehen, aber sie kam nicht. Jetzt dachte ich, dass ich sie vielleicht online sehen kann, aber – Fehlanziege!
    In so einem Fall fände ich es gut, wenn hier ein Hinweis stände, warum die Sendung nicht kommt und auch hier noch nicht zu sehen ist – danke!
    Grüße nach München

    • Liebe Frau Peters-Geiger,

      die Sendung wurde wegen einer Fußballübertragung nach hinten verschoben und wird um ca. 22.35 Uhr laufen. Wie immer werden Sie die Sendungsvideos nach der Sendung auch online abrufen können.

      Viele Grüße
      report-Redaktion

  2. Hallo Report-Team,
    vielen Dank für die offene Berichterstattung. Ich bin gespannt, wie Beck in Erlangen darauf reagieren wird. Ich werde solange keine Produkte mehr von denen kaufen, bis die Angelegenheit geklärt ist.

  3. Hier Zeigt sich das Totale Versagen der Politik.
    Möglichst Skandale vertuschen,auf Kosten der Konsumenten.
    Das sind keine Volksvertreter,sondern nur noch Lobbyisten.
    Deshalb gehen auch immer weniger zur Wahl.

  4. Wer den Bericht beim BR aufmerksam sieht und in der SZ ebenso liest, der kann doch erkennen, dass die wenigsten Betriebe so gescholtene „Ekelbetriebe“ sind und die meisten Betriebe ein großes Interesse daran haben, dass ihr erfolgreiches Bemühen um einwandfreie hygienische Zustände adäquat gewürdigt werden. Namentlich genannt werden hier Der Beck aus Erlangen und die Bäckerei Bachmeier aus Eggenfelden, die Transparenzsystemen gegenüber durchaus aufgeschlossen wären. Es ist der falsch verstandene „Schutz vor an den Pranger gestellt werden“, die bewusst herbeigeführte Intransparenz, die beim Verbraucher die Phantasie zum Blühen bringt. Dabei ist Transparenz der Schlüssel zum Kunden, das zeigt die Marktforschung immer wieder. Übrigens gibt es nicht nur in Dänemark ein gut funktionierendes (Smiley-) Transparenzsystem. Es sind heute rund zehn Länder in Europa, die erkannt haben, dass Transparenzsysteme Unternehmen nicht drangsalieren, sondern ihnen als vertrauensbildende Maßnahme unter die Arme greifen. Heute eines der wichtigsten Marketinginstrumente überhaupt.

  5. Der Verbraucher hat doch die Möglichkeit bei diesen Unternehmen nicht mehr einzukaufen ?
    Wenn das funktionieren würde, gäbe es diese Unternehmen nicht mehr !
    Viele haben jetzt diese Einstellung und kaufen beim Bäcker um die Ecke.

    Die spitze Feder

    • Na klar, logisch, aber wenn man nichts davon erfährt, weil alles gedeckelt und nicht veröffentlicht wird? Bis zu diesem Bericht haben bestimmt reichlich Endabnehmer_innen alles Mögliche mitgeschluckt.

  6. Und wie sieht es in norddeutschen Großbäckereien aus? Harry z. B. beliefert bei uns so gut wie alle Einzelhändler, vom gehobenen bis zum Discounter.

  7. Alles übertriebene Panikmache. Da wird wieder eine Sau durchs Dorf getrieben. Ich bin mir sicher, daß es in vielen Haushalten schlimmer aussieht wie in diesen Betrieben. Aber man sucht ja nur die Fehler bei den anderen als bei sich selbst. Diese Vorfälle sind doch schon Jahre her, warum puscht man das jetzt wieder neu auf? Bei Bachmeier wurde im Betrieb durch die Filmmacher nichts gefunden, warum kann man dann nicht sagen , der Betrieb ist sauber. Aber man muß einen solchen Betrieb dann einfach schlecht reden mit der Aussage: wir konnten zwar nichts finden konnten uns von der nicht überzeugen.

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