Vom Helden zum Sündenbock – Seenotretter im Fadenkreuz der Kritik

2015 wurden die Seenotretter freiwilliger Hilfsorganisationen, sogenannter NGOs, wie Helden gefeiert. Inzwischen hat sich die Stimmung gedreht. Immer mehr Politiker äußern Kritik an den Rettungsaktionen. Die Rede ist vom „NGO-Wahnsinn“, „Taxi- und Shuttleservices“. Die betroffenen Seenotretter klagen hingegen immer öfter über Beschimpfungen und Drohungen. Mehr

 

 

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  1. Diese “ Flüchtlingshelfer „, die die Armutsflüchtlinge ein paar Kilometer vor den Küsten Afrikas aufsammeln, müssen bestraft werden, denn die laden die Leute in Europa ab und die Menschen in Europa sollen dann für die Kosten aufkommen. So geht dass nicht. Die können ja die Leute retten aber dann sofort wieder nach Afrika zurück bringen oder müssen sämtliche Kosten selber übernehmen. Warum so viele Leute aus Afrika flüchten, ist die Überbevölkerung mit der dadurch zerstörten Umwelt. Und die wollen sowieso nur alle nach Deutschland..

  2. Toll. Rettet nur alle Flüchtlinge!
    Unsere Rentner dürfen dafür als Belohnung Flaschen aus den Mülltonnen fischen oder Zeitungen austragen bis sie nicht mehr laufen können.
    Unser tolles Sozialsystem lockt immer mehr Leute an.
    Das die Berichterstattung in Deutschland fast nur aus Desinformation
    besteht. ist schon die Höhe.
    Alle Straftaten unserer neuen Mitbürger werden unter den Tisch gekehrt.
    Aber wehe ein Deutscher (gibt es die überhaupt noch?) sagt etwas
    dagegen, wird er zum Nazi befördert.
    Ihre Sendung ist ein Musterbeispiel wie die Deutschen Menschen verrascht werden.

  3. Mich erreichte auf der „Marine- Schiene“ vor Wochen schon die Nachricht,dass unsere Fregatten sehr wohl die direkten Funkgespräche zwischen Schleppern und NGOSs mithören,jedoch die Offiziere nicht darüber berichten dürfen.

  4. Vielleicht sollten die meisten der Deutschen, die hier irgendwelche Kommentare veröffentlichen, sich zunächst erst mal mit der deutschen Sprache, mit deutscher Rechtschreibung und Interpunktion beschäftigen. Wird das nicht von Flüchtlingen in Deutschland auch erwartet? Kehre erst mal jeder vor der eigenen Haustür und bedenke seine eigene Situation. Wenn es der Intellekt erlaubt, möge sich jeder in die Situation versetzen, nicht in unsere wohlgeordnete, beschauliche und sichere Welt hineingeboren worden zu sein. Niemand kann sich das aussuchen, aber alle Menschen haben den Wunsch auf ein würdiges Leben. Dieses „würdig“ ist für unsere Verhältnisse so was von normal, denn ich kenne mit meinen 55 Jahren keinen Rentner, der Flaschen sammeln muss, weil er es wirklich muss! Es haben die meisten von uns nie wirklich Hunger und Elend kennengelernt, also sollten solche Kommentare meiner Meinung nach einfach ignoriert werden. Es sind nicht die NGOs, die ins Fadenkreuz genommen werden dürfen, wohl aber unsere Politiker. Aber es ist ohne Nachdenken wohl der einfachere Weg für die meisten der ach so armen Deutschen, denen es wohl sicher so was von gut geht. Wo soll ich sonst meinen Frust ablassen??? Vielleicht mag sich jeder von euch mal ein Leben zu Zeiten von Kriegen, an denen ja Deutschland nicht gerade unbeteiligt war, vorstellen? Wie gesagt, wenn es der Intellekt erlaubt…

    • Sie sind leider etwas weltfremd.
      Jeden Tag kann ich arme Leute und Rentner sehen.
      Regelmäßig schenken wir (meine Frau und ich) Ihnen Geld.

      Natürlich sind unsere Politiker für das Desaster verantwortlich.
      Aber leider gibt es ja keine Partei, die wirklich die Interessen
      der Deutschen vertritt.

      Auch meine Ehefrau (aus den Philippinnen) lebt schon seit
      26 Jahren in Deutschland und ist nicht begeisteret wie
      sich unser Land entwickelt hat. In der Nacht kann man in unserer
      Stadt als Frau nicht mehr alleine spazieren können.

      Wir denken ernsthaft darüber nach, Deutschland zu verlassen.

  5. Komisch. Immer wenn so ein Schlepperboot gerade ausgelaufen ist, ist – rein zufällig – ein „Retter“ in der Nähe, inzwischen oft in Sichtweite der libyschen Küste.
    Keiner der „Retter“ steuert – wie es internationales Recht geböte – mit den Geretteten einen afrikanischen Hafen an, sondern immer einen italienischen.
    Allein diese zwei Fakten zeigen schon: hier wird Hand in Hand zusammengearbeitet, allen Dementis zum Trotz. Damit (a) hilft man Mafia und Terrorismus indirekt bei der Finanzierung, (b) ist direkt verantwortlich für illegale Massenmigration nach Europa und (c) ist indirekt mitschuldig an den tausenden Ertrunkenen… um die man dann nachher lautstark jammert. Pfui Teufel!

  6. Nach ihrem Bericht geschah der Zwischenfall mit Sea Watch 2 und dem Schnellboot im Oktober 2016. Seawatch soll danach Klage in Den Haag eingereicht haben und dieses bereist gegen den lybischen Grenzschutz ermitteln!
    Laut Webseite von Sea-Watch 2 passiert dies jedoch erst im Mai 2017, also vor knapp 6 Wochen. Wie passt das zusammen? Ist es glaubwürdig, dass Sea Watch nach eignen Angaben innerhalb 6 Wochen Klage inreicht und das Gericht in Den Haag ermittelt? Mahlen die Mühlen der Justiz nicht langsamer?

    • Es gab diverse Vorfälle, die die Hilfsorganisationen alle dokumentiert haben. Der Vorfall vom 10. Mai wurde von der Anwaltskanzlei von Sea-Watch an den Internationalen Strafgerichtshof herangetragen. Der Fall wurde nun zu den laufenden Ermittlungen, die bereits laufen, hinzugefügt. Das Schreiben des ICC hierzu liegt report München vor.

      Viele Grüße
      report Redaktion

      • Sie zeigen in ihrem Filmbeitrag eindeutig den Vorfall vom 10.Mai 2017, behaupten allerdings, dass dieser sich im Oktober 2016 zugetragen hätte! Anders wären auch die extrem schnellen Ermittlungen des Haager Gerichtshofes nicht zu erklären.

  7. Solange die Schlepper mit der lybischen Küstenwache zusammenarbeiten, um Hilfe für die Schlauchbootpeoples anzubieten, solange wird die Fluchtroute nach Italien immer mehr genutzt werden.
    Diese Schlepper die den Refugees mitteilen, dass da draussen nach der Drei Meilen Zone auf dem Meer bereits Boote vorhanden sind, die sie nach Italien befördern, werden den Flüchtlingsstrom verstärken.
    In Europa bekommen viele aufgrund ihrer Ausbildung keine Arbeit, bilden Paralellgesellschaften, rutschen ins Kriminelle ab wobei sich die Bevölkerung in ihrer Sicherheit bedroht fühlt.
    Legt den Schleppern das Handwerk, dann werden sich die Flüchtlingsströme von allein reduzieren.

  8. Das haben wir nur vom „arabischen Frühling“: die westliche Staatengemeinschaft musste ja unbedingt den Diktator Gaddafi wegbomben. Die EU muss nun mit einem „Failed State“ Abkommen abschließen. Wie das Ganze mal endet mag ich mir gar nicht vorstellen. Aber das „reiche Deutschland“ wird es schon richten. Bin mal gespant, welche Steuern nach der Bundestagswahl erhöht werden um die Kosten für die Versorgung der Flüchtlinge aufzubringen.

  9. Ein Desaster…..für alle Beteiligten… Seenotretter, die sich für Menschen einsetzen, werden beleidigt und bedroht. Erschreckend!!! – Flüchtlinge, die in kaputte Boote durch Schlepper gesetzt werden. Erschreckend!!! – Das menschenunwürdige Verhalten der lybischen Küstenwache. Erschreckend!!!. Sie erhält auch Förderung/Gelder aus Deutschland/EU dafür. Das wird nur durch ein Kriegsende und Ausbeutung Afrikas zu stoppen sein. – Das Magazin Monitor hatte das Problem auch schon als Thema-.

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