Krank durch Lärm

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Verkehrslärm – mehr als 50 Prozent der Deutschen leiden darunter. Ihre Sorge ist berechtigt: Neue Studien zeigen, dass Lärm die Gesundheit massiv schädigt und sogar das Herzinfarktrisiko erhöht. Die Politik müsste handeln, doch das kostet Geld. report München über eine unterschätzte Gefahr. Mehr

 

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  1. Sehr geehrtes Report-Team,
    Ja Lärm macht krank incl. Feinstäube durch die enorme Zunahme des Verkehrs an unserer B7 NRW. Straßen NRW ignoriert mails und Beschwerden. Danke das Sie sich dieses Themas annehmen !

    Mit freundlichen Grüßen

    C. Axer-Windfuhr

  2. Fliluglärm, Strassenlärm, alles ok- aber – wo bleibt der Schienenlärm?
    Als Anwohner einer der befahrendsden Bahnstrecken Deutschlands (Bonn, linksrheinisch) habe ich in Ihrer Sendung jeden Hinweis auf den Lärm durch den Bahnverkehr vermisst: Güterzüge, die zu jeder Tages und Nachtzeit mit > 100km/h durch die Stadt donnern, Küchenschränke die durch die dadurch verursachten Erschütterungen herunterfallen ..,
    Bahnlärm in dieser Form ist nur Militärfliegern vergleichbar, von den gesundheitlichen Schäden durch den ‚Lärmterror‘ ganz zu schweigen …,

  3. Auch wir als Anwohner direkt an den Bahngleisen, müssen uns täglich jede
    Nacht das Rattern der abgestellten Züge anhören. Uns schwirren auch
    schon die Ohren, die DB kann auf die Bedürfnisse der Anwohner leider
    keine Rücksicht nehmen, Züge dürfen des Nachts nicht abgeschaltet
    werden (lt. Mitarbeiter der DB).

  4. Wir wohnen in Glashuetten an der B8.
    Leider wird der Motorradlaerm bei schoenem Wetter am Wochenende unertraeglich. Da muesste von der Politik
    etwas geschehen. Auch der uebrige Verkehrslaerm hat stark zugenommen, wo ich auf Dauer Tempo 30 vorschlage.
    Hannelore Breitung

  5. Es ist an der Zeit, die Umweltbelastung durch Lärm zu besteuern. Lärm belastet ebenso, wenn nicht sogar stärker als Feinstaub und dieses nicht nur in Ballungszentren. Die Lärmbelastung und die Millionenausgaben für Lärmschutzwälle an den Autobahnen und Bundesstraßen könnten eingespart werden, wenn sich endlich darauf konzentriert werden würde Lärmerzeuger durch Besteuerung zu belasten. Es würde dann bestimmt auch wie z. B. bei dem Einsatz von Katalysatoren für den Kfz Bereich, Wege gefunden werden, den Lärm an den Fahrzeugen zu verringern.

  6. Das deutsche Fernsehen sollte sich bezüglich Lärm zunächst einmal an die eigene Nase fassen. Warum werden die Lautstärkepegel von Vorschauen oder sonstigen Werbesendungen in unerträglichem Maße erhöht. Ausserdem sind die Pegel von Sendung zu Sendungen sehr unterschiedlich. Oftmals sind auch die Pegel von Hintergrundmusik so hoch, dass der gesprochene Kommentar kaum noch zu verstehen ist. Gibt es keine Toningenieure mehr oder regiert auch hier der Kommerz?

  7. Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich möchte gern einen Kommentar zu Autolärm schreiben. Ich wohne in Mainz-Finthen Gonsenheimer Str., seit mehr als 10 Jahren. Der Autolärm hat in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen, vor allen Dingen existiert in der Strasse eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h, doch daran hält sich leider niemand. Dies ist die Konsequenz je schneller gefahren wird, desto grösser ist die Lärmbelästigung. Oder ein anderes Beispiel, mir ist aufgefallen, daß Fluglärmgegner Montags am Frankfurter Flughafen demonstrieren und selber mit dem Auto zum Flughafen fahren. Ich frage ob den Demonstranten bewusst ist, das sie auch Lärm mit dem Auto produzieren. In welcher widersprüchlichen Gesellschaft leben wir eigentlich ?

  8. Kennen Sie das neue EU Reifen Label? Hier werden auch die externen Reifen Rollgeräusche dokumentiert.

    Ein Großteil des Verkehrslärms wird von den Reifen Rollgeräuschen der Autos verursacht.
    Wenn man diese Geräuschquelle minimieren könnte, würde man sich kostspielige Lärmschutzmaßnahmen an Autobahnen oder innerstädtischen Bereichen sparen können!!!

    !!!!!!!!!Wussten Sie, dass eine Reduzierung um 3dB die Rollgeräusche um die Hälfte also auf 50% reduziert?!!! Ein Reifen mit 72db gegenüber einem Reifen mit 69 dB also doppelt so laut ist?!!!!!!

    Bei meinen Recherchen zum Thema bin ich auf Schweizer Seiten gestossen. Beeindruckt hat mich ein der unter folgenden link eingebettete Kurzfilm (Video: So wird Reifenlärm getestet):
    [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

    Aktionen für Sie: Fördern Sie die leisen Reifen staatlich und setzen Sie die Grenzwerte weiter herab.

  9. In Norwegen zählen die Elektroautos zu den am meist verkauften Autos .
    In der Top Ten stehen Sie auf Platz 6.
    Das liegt u.a. daran, dass in Norwegen, die Mehrwertsteuer beim Kauf von Eletroautos entfällt. Zudem kann die schnellere Busspur benutzt werden und Parken ist kostenlos. Da in Norwegen bekanntlich die Winter streng sind hat man auch keine Probleme mit der Heiztechnik über Batterien, was die Gegner von Elektroautos immer wieder anführen. Es wird hier vorwiegend der Nissan Leaf verkauft. Gerade mit neuer Technik.
    Siehe auch Artikel in Auto Bild: [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

    In Italien und Spanien entfällt auch die Mehrwertsteuer zudem gibt es auch andere kostenneutrale Anreize mit der Busspurnutzung etc.. Die Verkaufszahlen schnellen in die Höhe.
    Das Ziel der Kanzelerin ist es wohl 1 Mio Elektroautos deutscher Herkunft in 2020 zu erreichen. Und es werden Milliarden der Autoindustrie zugesteckt.
    Was totaler Blödsinn ist. Warum braucht diese Industrie staatliche Unterstützung? Da waren wieder die Lobbyisten am Werk. Es soll natürlich die deutsche Autoindustrie geschützt werden.
    Es wäre besser auch in Deutschland wie es die anderen Länder vormachen auch hier die Mehrwertsteuer beim Kauf einen Elektroautos zu erlassen oder sonstige Vergünstigungen zu geben.
    Das Geld dass die Autokonzerne bekommen, bloß weil sie den Trend verpennet haben, kann dann der Verbraucher bekommen. Die Verkaufszahlen würden in die Höhe schnellen.
    Wenn dann die ersten Bürgen sich für Nissan, Renault etc. entscheiden, wird es mit der Innovation in der deutschen Autoindutrie Deutschland aufgrund des Konkurrenzdrucks auf einmal ganz schnell gehen!!! Ganz ohne Steuermilliarden.
    Wozu braucht unsere Autoindustrie diese Steuermilliarden? Der Markt wäre durch die politische Maßnahme geschaffen, die deutsche Autoindutrie würde auf einmal Überstunden machen müssen, das Ziel aber dann erreichen und wir hätten in spätestens 5 Jahren diese 1 Mio, ganz einfach! So wird das Geld eingesteckt und geforscht und geforscht und geforscht, wie man es auch an den deutschen Forschungseinrichtungen macht, man hat ja keine Eile!

    Elektroautos sind leiser !!! ( man könte sich Geld sparen was für Lärmschutzmassnahem drauf geht). Effizienter (ein Elektromotor hält ewig), ökonomischer(warum braucht man 1,5 to Blech um 70 kg Mensch zu befödern , hat schon der Autor Vesters in den Siebzigern gesagt) und und und…

  10. Liebe REPORTer,

    leider ist dieses Thema nicht neu. Seit weit über 10 Jahren haben wir am Rande Berlins versucht, dem Schwerlastverkehr, und damit Lärm und Dreck, entgegenzuwirken, zumindest nachts (22 – 6 Uhr) für ein Durchfahrverbot zu sorgen. Doch weder auf kommunaler, noch auf Landes- oder Bundes-Ebene hatten wir mit allen möglichen Arten des Protests (Petition, Sitzstreik auf Kreuzung in Ortsmitte, Unterschriftenlisten) Erfolg. Es gab Verkehrszählungen und die ermittelten Werte reichten nur für TEMPO 30, was nicht gerade zur Sicherheit beiträgt (Überholmanöver der PKWs). Dazu hält auch kaum ein Brummi die 30 ein. Hier müssen nicht nur die Grenzwerte gesenkt sondern auch die Lasten auf die Bahn gebracht werden, sonst wird es immer schlimmer. `

    Mit freundlichen Grüßen

    R. S.

  11. Alles richtig was zu den verschiedensten Ursachen des Lärms gesagt wird, aber warum müssen die Textbeiträge durch Musik oder irgendwelche Geräusche „untermalt“ werden. Es ist doch in letzter Zeit teilweise unerträglich wie Textstellen in Filmen durch die überlauten Geräusche völlig unverständlich gemacht werden.

    • Ich schaue mir manche Sendungen des Fernsehprogramms,die mich vom Thema her durchaus interessieren, nicht mehr an, weil ich den Geräuscheterror nicht ertragen will.
      Z.B. die History-Filme von Guido Knopf, aber auch TERRA-X und andere.

  12. Wenn eine „Harley“ mit ohrenbetäubenden Lärm durch die Wüste in Arizona
    oder Texas fährt – okay; wenn aber Harleys im Pulk durch Hannovers Citiy
    brausen, verhält sich die Polizei wie ein ohnmächtiger Sheriff, der
    den wild um sich schießenden Cowboys hilflos ausgeliefert scheint.

    • Richtig! Auch im Süden sind die Ordnungshüter bereits infiziert, Reduziert werden sie ebenfalls immer mehr. Auch das ein politisches Problem!

  13. Ich wohne in einer sehr schmalen aber geraden Strasse in der Ingolstadt Altstadt,
    es ist 30 vorgeschrieben doch niemand hält sich daran,da wird mit schweren
    Audi von Kneipe zu Kneipe gebraust und das bis 2 Uhr Nachts.Im Herbst 2013 gingen einige Anwohner auf die Strasse und sperrten die Durchfahrt.
    Vom Ingolstädter Stadtrat keine reaktion. Es stimmt Lärm macht krank

  14. Hallo Report Team,
    die Politik müsste in Anbetracht der vorliegenden Studien über Verkehrs- bzw. Fluglärm längst gehandelt haben. Was aber machen unsere Politker bei z.B. geplantem Neubau einer Tank- und Rastanlage hier bei uns am Elzer Berg, nur 250 Meter von den ersten Häusern von Görgeshausen entfernt?
    Die betroffenen Menschen bekommen vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur folgende Antwort: „Ich kann Ihre Sorge hinsichtlich einer zusätzlichen Belastung Ihrer Gemeinde durch den Neubau einer bewirtschafteten Rastanlage auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrdepot Elzer Berg nachvollziehen. Daher werden im Rahmen der weiteren Planung alle rechtlichen Möglichkeiten zur Abschirmung der Ortslage Görgeshausen ausgeschöpft.“
    Aus der Antwort ist ersichtlich, dass der Bürger das Gefühl haben soll, dass alle möglichen Maßnahmen zur seinem Schutz getroffen werden. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Alle bestehenden Bestimmungen über Verkehrslärm sind veraltet, die Erkennnisse der Lärmstudien sind nicht eingeflossen, die Politik hat nicht gehandelt. Die betroffenen Menschen werden von unseren Poltikern nicht ernst genommen, nein es werden ihnen Märchen aufgetischt.

  15. Hallo,
    in Ratingen haben wir als einzige in NRW eine Gesamtlärmkarte nach VDI 3722, die die Lärmarten Strassenlärm, Bahnlärm und Fluglärm zusammen erfasst und abbildet. Da kann jeder Bürger sehen, wie laut es an den Stellen ist, wo er sich niederlassen/wohnen möchte, wenn er dem Maklerwort RUHIGE LAGE nicht ganz traut.
    Weiter wird dieses Instrument gegen die geplante Kapazitätserhöhung des Flughafens Düsseldorf in der Abwägung zur Betriebsgenehmigung und bei der Lärmminderungsplanung eingesetzt –> der Lärmpott ist voll, die Grenze der gesundheitlichen Beeinträchtigung längst erreicht.

  16. Super Beitrag, nutzt nur nichts. Ich selber lebe in Duesseldorf seit 8 Jahren. Strassenlaerm, Baulaerm extremer Fluglaerm bestimmen den Alltag auch Nachts. 5 Hoerstuerze, seit 3 Jahren Bluthochdruck und keine Nacht mehr schlafen koennen. Zur Erholung fahre ich regelmaessig nach Meck Pomm aber da rauschen jetzt vermehrt die Windraeder. Selbst, als letzten Sommer in unmittelbarer Nachbarschaft Tag und Nacht ein Bautrocknungsgeraet lief, teilte uns das Ordnungsamt mit, kapitaler Bauschaden hat gegenueber den persoenlichen Bepfindlichkeiten Vorrang. Wuenschenswert ist in der Tat, dass das Wort im TV verstanden wird, leise statt laute Musik hinterlegt wird etc. Toll finde ich auch den Hinweis, dass jeder Laermverursacher zur Kasse gebeten werden soll. Robert Koch, Entdecker des Tuberkulose Erregers, sagte bereits um 1900 „Eines Tages wird der Mensch den Laerm ebenso bekaempfen muessen wie die Cholera und die Pest“

  17. Seit Einführung der Autobahn-Maut benutzt nun ein erheblicher Teil der Lkw’s die Bundesstraße vor meiner Haustür um ein paar Cent zu sparen.
    Dieser zusätzliche Verkehrslärm ist also von der Politik gemacht.
    Seit zig Jahren heißt es von Seiten der Politik: „Güter auf die Schiene“.
    Und was ist passiert? Die Bahn ist mit Schenker einer der – wenn nicht der größte Lkw-Spediteur der Republik.
    Zitat aus dem „Alternativen Geschäftsbericht“ von „Bahn für Alle“:

    Die Bilanz im Güterverkehr sieht wie folgt aus.
    Schiene, Binnenschifffahrt und Pipelines als ökologisch weniger bedenkliche Transportsysteme hatten 1993 noch einen Anteil von 35,7%. 2011 waren es nur noch 28,3 %. Allein der Lkw-Verkehr hat sich im Zeitraum 1993 bis 2012 knapp verdoppelt!

    Für den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur fehlt an allen Ecken und Kanten das Geld. Auf der anderen Seite gibt man Aber-Milliarden für bescheuerte Großprojekte aus. Für das Immobilienprojekt Stuttgart 21 nach heutigem Stand 7 Milliarden – nach oben offen.

  18. Wertes „Report“-Team,
    zwei Beiträge haben ganz besonders meine Zustimmung, nämlich bzgl. der Musik bzw. Geräuschkulissen in Serien, Filmen, Reportagen und sogar in Ihrer Sendung kam man ohne diese wohl auch nicht aus ?!
    Sowie in Serien als auch in Filmen ist oft die Musik derart laut, dass man das Gesprochene nicht verstehen kann, weil auch die meist jüngeren Nachwuchsschauspieler vielfach nuscheln oder so schnell haspeln, dass die Endungen von Wörtern verschluckt werden.

  19. Ja, es ist richtig das die Politik handeln muss! –

    Da insgesamt ein deutlicher Mangel an umweltmedizinisch ausgerichteten Studienergebnissen zu den Themen Infraschall und tieffrequenter Schall besteht werden Forschungen in Auftrag gegeben (siehe Umweltbundesamt) die eine Menge Geld kosten, aber wenn sich neue Erkenntnisse aufzeigen, handeln die Politiker nicht!

    Seit Jahren kämpfe ich als Anwohner eines angesiedelten Industriegebietes gegen tieffrequenten Schall / Infraschall, erzeugt durch Filteranlagen, Kühltürme, Pumpen u. Transformationsstationen.

    Meine Gesundheit ist bereits stark angegriffen, da ich keine Nacht einen erholsamen Schlaf finde. (Dreischichtbetriebe)

    Die DIN 45680 (tieffrequenter Schall) der TA-Lärm aus 1998 wurde überarbeitet und sieht eine Erweiterung des zu untersuchenden Frequenzbereichs und eine Änderung des Beurteilungsverfahrens vor.

    Wissenschaftler, Professoren und Ärzte kämpfen derzeit massiv dafür, dass die neuen Erkenntnisse von den Politikern akzeptiert und gesetzlich umgesetzt werden.

    Mir stellt sich die Frage, wenn doch festgestellt wird das „etwas nicht in Ordnung ist“ und auf die Gesundheit der Bürger und Anwohner geht, warum reagieren die Politiker nicht und sorgen für eine geseztliche Regelung, damit die Komunen und zuständigen Aufsichtsbehörden tätig werden können?

    Liegt es daran, dass es der Wirtschaft zuviel Geld kosten würde entsprechende Maßnahmen gegen den erzeugten Lärm zu ergreifen ?

    Wie will das Land das Klima schützen ?????

  20. Wir wohnen seit fast drei Jahrzehnten an der Bahnstrecke München-Augsburg und mussten über viele Jahre hinweg zusätzlich zu anderen Lärmquellen den viergleisigen Bahnausbau ertragen, der uns krank machte. Wir bekamen eine Betonwand, die uns angeblich vor dem Lärm schützen sollte. Facit: Die Gleise befinden sich jetzt direkt neben unserem Grundstück, es fahren doppelt soviele Züge wie vorher und die Schallschutzwand bringt u.M.n. fast nichts. Die Güterzüge verursachen den meisten Lärm, der manchmal nicht mehr zu ertragen ist. Wir haben aber auch bemerkt, dass es relativ leise Güterzüge gibt. Ein Vertreter der Bahn meinte, das wären Züge aus Frankreich. Wir fragen uns nun, warum wir in Deutschland weiterhin so geplagt werden, wenn es doch auch andere Möglichkeiten gibt. Vielleicht kann uns das jemand erklären.

  21. Nicht nur Straßenlärm – auch Lärm durch die U-Bahn – ist erhelblich.
    Wir sind permanent betroffen – min alle 5 Minuten, z.T. im 2 Minutentakt rattert eine U-Bahn durch unsere Wohnung mit 40 db(A)- von den Stadtwerken selbst gemessen!!! Da aber nur ein Durchschnittswert herangezogen wird (dh. auch die Zeit in der Nacht von 02 – bis 05 Uhr, wenn keine U-Bahn fährt, wird in die Berechnung, gemäß Gesetz, mit einbezogen), kommt man unter den gesetzlich verordneten Höchstwert. Letztendlich müssten 85 db(A) in der Wohnung (!!!) überschritten werden, damit der Grenzwert nach dieser Berechnung erreicht wird. Hier hat sich die Lobby der öffentlichen Verkehrsunternehmen und der Bahn durchgesetzt. Die Politiker sind nicht bereit, die Bürger vor Lärm zu schützen.

    • Hallo Baysurfer,
      haben das gleiche Problem – wohnen am alten Lindwurm-Tunnel. Wo wohnen Sie? Würde gerne mehr über ihre Erfahrungen wissen…

  22. Dies ist einThema über Lärmbelästigung , – vornehmlich um Lärm in Wohnumfeldern – , ein Thema , um das sich die Politik kümmern müsste . Das Thema Lärm ist allerdings so alt , wie der moderne Straßen-u. Wohnungsbau , so alt , wie mindestens unsere letzten 2 Jahrhunderte . Ich nehme dies zum Anlass, auf ein nicht ganz so bekanntes , ja, fast übersehenes , oder muss man gar sagen , ein fast vergessenes Thema aufmekrsam zu machen : T a k t i l e Beeinträchtigungen durch Baumängel : mechanische Schwingungsausbreitungen , dito im Wohn-, besser , im nachbarlichen Umfeld : Vibrationsanfälligkeiten eben durch Baumängel des Wohnbodens u. der Wände , die dann durch 2 , 3 , 4 usw. unverträgliche Nachbarn genutzt werden : z.B. hoch(!)-frequente Vibrationen , die derart
    intensiv sind (nach Nutz-Leistungsstärke – heißt das glaube ich –
    u n d Frequenzhöhe – nicht zu hoch , sonst würde man nichts mehr merken ,also unter Ultraschall-Bereich , dass man sich – NACHTS ! – förmlich WIE ELELKTRISIERT VORKOMMT . (Anfänglich mit „hamloseren“
    Geräten ausgeführt , „Dildo“ , oder ,was weiß ich , wei diese „Dinger“,diese kleinen Spaßmacher , heißen ; nachher , noch immer u. zu weiterem Scherz , mit höher frequenten Mixgeräten , gar ausgewachsenen Zentrifugen , usw. – –
    nachdem man „nebenan“ die „gute , spaßige Wirkung“ festgestellt hat , – dahinter , hinter der Nachbarswand . – – –
    Damit dies nicht zu subjektiv wird : es ist hier eine Frage nach den Bauvorschriften , den Bauverantwortlichkeiten gestellt ; nach der Sorgfalt u. vorausschauenden Rücksichtnahme , die viele Architekten u. auch nach-kontrollierende Bauordnungsämter wohl vermissen lassen ; hauptsache , der „Klotz“ , i.e.: Wohnturm steht , mit mehreren Geschossen übereinander u n d nebeneinader .

    So long , so short ,
    Tschüß aus Bremen

    PS: n a c h w e i s e n (hab mir a.d.O. extra Zeit genommen , das letzte Schlüssel-Wort in Sperrdruck auseinander zu kriegen – nachweisen also , lässt sich da
    übrigens nichts beim Störenfried , beim die Baumängel geschickt ausnutzenden „MOB-Spaß“-Verursacher , beim unleidigen Nachbarn:
    der räumt sein Gerät schnellsten weg im entscheidenden Moment und dreht den Spieß um ; es lässt sich so nichts mehr entdecken , „DUNKELZIFFER“ ! ?
    Meldet man das der Polizei , heißt es : „Sie sind aber sensibel ; wahrscheinlich bilden Sie sich das Ganze ohnehin nur ein ; – da kann doch gar nichts übertragen werden , das hätten die planenden Architekten doch am ehesten gemerkt , – – wir jedenfalls können bei den von Ihnen Angeschuldeten nichts finden , keinerlei „Hochfequenz-Geräte“ bei denen entdecken; Sie machen sich nur unbeliebt .
    Ein guter Rat von uns : vielleicht mal zum Therapeuten gehen . “
    Dabei hat man schon einen hohen Blutdruck .

  23. Ich wohne in Stuttgart-Zuffenhausen, Stadtteil Rot. Hier fühlrt die gerade Schozacher Straße zweispurig m i t t e n durch ein Wohngebiiet.
    Ich wohne seit fast fünf Jahren hier, zuvor wohnte ich ländliche. Meine gesundheitlichen Beschwerden haben sich in dieser Zeit erheblich gesteigert, Bluthochdruck ist nur eine Sache, der Stress eine andere und dessen Auswirkungen.
    Diese Straße ist stark befahren, ich gehe von mindestens 20 000-25 000 Fahrzeugen aus, davon mindestens 2000 Schwerst Laster täglich. In den späten Abendstunden wird dieser Strassenabschnitt dann zur Rennstrecke für Motorradfahrer und irre gewordene PKW Halter.
    An Schlafen mit offenem Fenster ist nicht zu denken, die Lebensqualitöt deutlich schlecht, ,der vorhandene Balkon ein NO -GO – Bereich.
    Ein Brief an den Grünen OberBürgermeister Kuhn wurde nach 9 (!) Monaten und nur auf zweimalige Nachfrage von einem Mitarbeiter des Stadterneuerungsamtes dahingehend beantwortet, dass man kein höheres Verkehrsaufkommen feststellen könne und es sich bei den vielen LKWs doch nur um „Anliegerverkehr“ handle sowie Zulieferer

  24. Wußten sie schon: Zwei Hähne im Freigehege verursachen mehr Lärm am Tag als1000 – 1500 LKW und mindestens 3000 PKW die am Haus vorbeirauschen und die festgelegten Geschindigkeiten meistens überschreiten.
    Ein Hühnerhalter wurde von seinem Nachbarn verklagt. Folgendes Urteil fällte laut MZ (Mitteldeutsche Zeitung) vom 25.03.2014 ein Richter in Zeitz:“Richterliche Entscheidung: Drin wird der Hühnerhalter verpflichtet die Hähne täglich von 13-15 Uhr sowie von 20-6 Uhr im Hühnerstall wegzusperren. Außerdem soll er die Innenwände schallsicher ausbauen,so, dass die Hähnein der Nähe leise hörbar seien, jedoch nicht dass der Kläger beeinträchtigt werde.
    Bei Nichteinhaltung des Beschlusses könne der Kläger eine Androhung von bis zu 25 000€ oder ersatzweise sechs Monate Haft beantragen-“
    Immer mehr LKWS nutzen oder müssen auf Anweisung Bundesstraßen nutzen, um Mautgebühren und Kilometer zu sparen. Die ständig höher werdenden Lärm- und Staubbelastungen haben die Anwohner zu tragen.
    Tierlärm wird verboten Straßenlarm begünstigt und gefördert. Wann reagiert die POlitik auf diese Missstände?

  25. Nicht nur unter Lärm, sondern mehr noch unter erdbebenartigen Erschütterungen haben wir zu leiden. Wir haben in unserem Hause an der B 53 in Trier mehrfach seismographische Messungen durchgeführt. Trotz Tempo 30 wegen Straßenschäden (!), nicht zum Lärmschutz, haben wir „Erdbeben“ bis zu 4,5 auf der Richterskala gemessen. In 150 Minuten stellten wir an einem Morgen einhundertvierzehn Erschütterungen ab einem Wert von 3,0 fest. Eine ausführliche Dokumentation haben alle Parteien und maßgeblichen Stellen schon im Juni 2010 erhalten. Eine einzig mögliche Tempo 30 Regelung mit entsprechender Kontrolle wurde kürzlich im Stadtausschuss abgelehnt.

  26. Ich finde Ihre Sendung ausgesprochen gut, weil sie einige Folgen der ständig wachsenden Verkehrs- und damit verbundenen Lärmbelastung prägnant darstellt.
    Dieses Problem haben wir in Seevetal, südlich von Hamburg mit 3 Autobahn- und drei Eisenbahntrassen, die Deutschlands größte Gemeinde durchschneiden. Angesichts des hohen Dauerlärmpegels gibt hier keinen ruhigen Ort mehr! Und nun soll an der A1 eine Mega-Raststätte auf 23 ha gebaut werden, von der weitere Belastungen (auch vom Lärm) für die Seevetaler ausgehen.
    Gerne stehen wir für weitere Informationen – vielleicht für eine Sendung – zur Verfügung. Unsere Homepage ist [Hier hat die Redaktion einen Link entfernt, vgl. Kommentarrichtlinien]

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